Obsidian hat bereits eine Idee für das nächste Kickstarter-Projekt

Es ist aber nicht Alpha Protocol 2 und zuvor will man sich erst beweisen.

Entwickler Obsidian hat bereits eine Idee für ein weiteres Spiel, zu dem man eine Kickstarter-Kampagne starten will. Vor März oder April 2014 solltet ihr aber keine näheren Infos dazu erwarten.

Es handelt sich auch nicht um eine Fortsetzung von Pillars of Eternity, wie Obsidian-Chef Feargus Urquhart im Gespräch mit Rock, Paper, Shotgun angibt. Wobei Urquhart auch „wirklich überrascht wäre", wenn man kein Pillars of Eternity 2 macht.

Aber zurück zum Kickstarter-Projekt. Es soll ein Spiel werden, das die gleiche Technologie auf eine andere Art und Weise nutzt. Als Vergleich zieht er die Black-Isle-Titel Baldur's Gate, Icewind Dale und Planescape: Torment heran.

„Diese Spiele verwendeten exakt die gleiche Engine, fühlten sich aber jeweils sehr unterschiedlich an", erklärt er. „Das wollen wir jetzt auch erreichen und es wird uns auch dabei helfen, jedes dieser Spiele besser und besser zu machen."

„Es gibt etwas, worüber wir sprechen und das wirklich cool wäre, aber es ist keine Marke von uns. Es ist eine Lizenz. Aber es ist nicht Alpha Protocol!"

„Nichtsdestotrotz könnten wir damit nach wie vor jede Menge kreative Dinge anstellen", so Urquhart weiter. „Und das ändere wäre wiederum eine originäre Marke von uns. Dann gibt es noch eine dritte Sache, mit der jemand auf uns zu kam, aber ich glaube wirklich nicht, dass das funktionieren wird."

Interesse hätte er persönlich an einem Open-World-Spielerlebnis á la Skyrim, was natürlich ambitioniert und teuer klingt.

„Könnten wir zehn Stunden erstellen und die Leute 10 Dollar zahlen lassen?", grübelt er. „Und wenn wir allgemein von zehn Stunden reden, sind es meist 15. Wenn wir jedoch fünf Episoden anstreben, könnten die Leute zwischen 50 und 75 Stunden erwarten."

Eine weitere Idee, die in seinem Kopf herumschwirrt, wäre ein Spiel wie Eternity, aber mit einer kleineren Gruppe. Hier würde man sich weniger auf Gruppentaktik und mehr auf die Charakterentwicklung konzentrieren.

Auf jeden Fall will man sich aber erst einmal mit Pillars of Eternity beweisen, bevor man die Spieler um mehr Geld bittet.

„Wir sind sehr dankbar dafür, was die Leute uns gegeben haben", sagt er. „Und ich möchte nicht zu dieser Quelle zurückkehren, bevor wir nichts bewiesen haben. Das wäre wirklich schwach von uns."

„Aber wir haben eine gute Idee und bis zu einem gewissen Punkt haben wir uns mit Eternity bereits bewiesen. Natürlich haben wir ein größeres Studio, also gibt es Leute, die schon vorab an anderen Dingen arbeiten. Ich möchte aber nicht, dass die Leute den Eindruck bekommen, dass wir sie ausnutzen."

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

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