Star Citizen: Dogfighting-Modul erscheint nicht mehr in diesem Jahr

Das eigene Server-System ist noch nicht bereit.

Das Dogfighting-Modul für Star Citizen wird nicht mehr in diesem Jahr erscheinen.

„Als wir diese Reise begannen, hätte ich mir nicht erträumt, dass das Projekt so früh bereits finanziert wäre. Daher dachte ich, dass ein früh veröffentlichtes Dogfighting-Modul dabei helfen würde, weiteres Interesse zu generieren und außerdem Feedback zum Unterhaltungswert und der Balance der PvP-Kämpfe zu sammeln", schreibt Chris Roberts.

Dafür hätte man dann allerdings den Netcode der verwendeten CryEngine nutzen müssen und nicht das eigens entwickelte System, das später das Rückgrat von Star Citizen darstellen soll.

Aufgrund des gewaltigen Interesses sei ihm dann klar geworden, dass man selbst für die Alpha schon ein starkes Server-System benötige, wofür man umfassende Anpassungen an der CryEngine vornehmen müsste. Das eigens entwickelte System wird nun aber für mindestens zwei weitere Monate nicht fertig sein. Genau auf diesem System sollte das Dogfighting-Modul aber basieren, weswegen man es nun lieber nach hinten verschiebt.

Man dachte zwar darüber nach, stattdessen ein paar Kampfszenarios anzubieten, aber selbst die Singleplayer-Kampagne von Star Citizen baut auf diesem Multiplayer-Backbone auf und soll vom Start weg kooperatives Spielen ermöglichen.

Weiterhin ist Roberts der Ansicht, das Dogfighting-Modul müsse eine bessere Qualität bieten als eine „typische Alpha-Version."

„Es sind viele Augen auf dieses Spiel gerichtet und mehr als nur ein paar Leute wollen, dass wir es vermasseln", schreibt er. „Da Dogfighting das erste Modul ist, das umfangreiche Gameplay-Aspekte enthält, muss es gut sein. Ich glaube nicht, dass wir sonst damit durchkommen, nur weil es eine Pre-Pre-Alpha ist."

„Unser Ziel besteht nicht darin, Star Citizen einfach nur gut genug zu machen. Große Publisher entwickeln Spiele, die gut genug sind. Hier geht es um die Erschaffung eines Spiels, das einer Vision entspricht", so Roberts weiter.

„Das Tolle am Crowdfunding ist, dass es uns die kreative Freiheit gibt, genau das zu tun... die große Kehrseite ist, dass ich eure Enttäuschung auf eine Art und Weise spüren kann, wie es sonst nicht möglich wäre. Ich möchte nicht einfach ein tolles Spiel machen... ich möchte es spielen und leben. Aber es ist sogar noch viel mehr als das. Ich bin ein Teil der Star-Citizen-Community, in einer Art und Weise, wie ich es nicht erwartet hätte."

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

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