Dark Souls 2 - Heiligengrab: Loch in Majula, Finstergeist Rhoy, Leuchtfeuer

Dark Souls 2 Komplettlösung: Wie man die Grube in Majula sicher betreten kann und was man darunter findet.

Dark Souls 2 Komplettlösung - Heiligengrab: Loch in Majula, Finstergeist Rhoy, Leuchtfeuer

(Engl.: Grave of Saints)

Die Grube inmitten von Majula ist verlockend. Euch ist bestimmt schon das riesige Loch aufgefallen, das neben dem Haus der Katze in die Tiefe führt. Darin zu erkennen sind viele schmale Holzplanken mit Leichen und Items darauf. Man könnte sich ja vielleicht fallen lassen und den Schaden irgendwie wegstecken, wenn man die Zähne zusammenbeißt, oder?

Probiert dies besser nur dann aus, wenn ihr bei der Katze Shalquoir den Ring gekauft habt, der den Sturzschaden reduziert. Andernfalls brecht ihr euch alle Knochen. Das Schmuckstück kostet zwar 13.400 Seelen, sollte sich im späteren Spielverlauf aber lohnen, zumal ihr Zugang zur Grube und den damit verbundenen Gebieten bekommt. Trotz allem hebt der Ring den Sturzschaden nicht komplett auf. Etwa 1000 Lebenspunkte sollte euer Charakter mindestens haben, um die Stürze gerade so zu überleben; sonst bringt euch das Ganze nichts.

Wichtig: In der Scholar of the First Sin Edition wurde dieser Wert ordentlich angehoben. Mit weniger als 1500 HP solltet ihr nicht mal daran denken, euch nach unten zu stürzen.

Eine andere Möglichkeit wäre, den NPC Leiterbauer Gilligan im Gebiet Irdenspitze zu treffen. Er begibt sich dann nach Majula und steht neben der Grube bereit, seine Leiter im Gepäck. Allerdings ist der Weg zu seinem ersten Standort sehr beschwerlich und lang. Kommt man in der Regel erst später hin. Fürs Erste tut es auch der Ring. Legt ihn an und lasst euch Stück für Stück nach unten fallen, eine hölzerne Planke nach der nächsten. Ihr findet nacheinander Folgendes:

- Schimmernder Lebensstein
- Pharros-Wahrheitsverkünder
- Giftiges Moos
- Ring des Bösen Auges +1 (absorbiert HP von besiegten Gegnern)

Ihr müsst die Kamera beim Fallenlassen wirklich so ausrichten, dass ihr alles unter euch im Blick habt. Heilt euch nach jedem Sturz komplett, damit ihr auch überlebt. Den Ring zum Absorbieren gegnerischer Energie findet ihr ganz unten. Probiert es vom Majula-Leuchtfeuer aus mehrfach, wenn ihr es nicht schafft. Es gibt hier unten außerdem eine Leiter, die zu einem verschlossenen mysteriösen Tür führt, sowie zwei Vorsprünge, auf denen ihr landen könnt. Der obere führt direkt ins Grab der Heiligen, der untere in ein Gebiet darunter. Ihr könntet damit praktisch das Grabmal überspringen, aber das wäre nicht zu empfehlen. Zum einen gibt es dort gute Items, zum anderen einen netten Boss und ein Bündnis zu entdecken.

grab 1
Wer sich vorsichtig und mit dem Katzenring am Finger fallen lässt, braucht keine Leiter.

Aktiviert das Leuchtfeuer und tretet durch den wie ein Maul mit scharfen Zähnen geformten Gang in das Heiligengrab. Der Aufbau erinnert ein wenig an die Katakomben aus dem ersten Teil, entfernt auch an das Grabmal der Riesen. Pharros-Steine könnt ihr hier einige verbraten, wirklich weiter bringen euch aber nur zwei Stück. Die anderen Einkerbungen hängen mit dem Eid des Rattenkönigs zusammen, den ihr hier finden könnt. Als Gegner gibt - natürlich! - es viele, viele Ratten, die euch in die Füße zwicken und sogar Blutungen verpassen können. Passt vor allem auf die Löcher in der Wänden der Grüfte auf und lasst euch nie von den Ratten umzingeln, da sie euch schneller bearbeiten, als ihr reagieren könnt.

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Im ersten Raum seht ihr in der Mitte eine Art rundes Pavillon, in das ihr von hier aus allerdings noch nicht reinkommt. Sammelt dahinter die große Seele eines namenlosen Soldaten auf und geht in den mit einer Fackel ausgeleuchteten Bereich dahinter. Hier die Treppe hoch und ihr seht am Boden, nachdem ihr die von rechts angreifenden Ratten besiegt habt, eine gesichtsförmige Einkerbung für den Pharros-Stein. Setzt ihr einen ein, wird die Brücke vor euch heruntergelassen und ihr könnt auf die andere Seite. Sammelt vorher links im Gang noch kleine weiche, seidige Steine ein.

grab 2
Diese Brücke kann man mit einem Pharros-Stein ausfahren.

Folgt ihr dem Weg über die heruntergelassene Brücke, gelangt ihr in eine Art Grabkammer, in der drei Ratten zu Stein erstarrt wurden. Freut euch nicht zu früh, denn hinter ihnen kriechen drei weitere aus einer Öffnung und nehmen euch ins Visier. Erledigt die nervigen Nagetiere und sammelt bei der Leiche zweimal giftiges Moos ein. Links der Treppe nach oben folgend erreicht ihr die Ebene darüber. Nehmt links den Hexerei-Zauber Flüstern der Verzweiflung (Whisper of Despair) nebst einer Fackel mit und weiter hinten scheitert ihr an einer nicht heruntergelassenen Brücke, die euch den Weg versperrt. Es sei denn, ihr setzt in der Etage darüber an der entsprechenden Stelle einen Pharros-Stein ein, aber selbst das wäre nur ein Weg nach oben, den ihr ohnehin antretet. Was man davon hat? Nun, folgt ihr dem normalen, im nächsten Absatz beschriebenen Pfad, stellt sich euch ein ziemlich harter Gegner in den Weg. Ein Finstergeist, wie man ihn aus dem Vorgänger kennt. Habt ihr beide Brücken abgesenkt (um die obere absenken zu können, müsst ihr ihn ohnehin einmal anlocken), kommt ihr in die obere Etage, ohne dass ihr ihn besiegen müsst.

Wenn ihr das nicht wollt, geht es so: wieder zurück in den Gang, aus den ihr gekommen seid, und links halten. Rechterhand erreicht ihr eine nach oben führende Leiter, der ihr vorsichtig folgt. Sobald ihr den oberen Gang betretet, greift euch ein Finstergeist namens Rhoy der Erkunder (Rhoy the Explorer) an, und mit dem ist nicht zu spaßen. Das Spiel simuliert an dieser Stelle, wie eine Invasion eures Spieles aussieht, wenn ihr online unterwegs seid und ein anderer Spieler in eure Welt eindringt.

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Erkunder Rhoy kann man bekämpfen oder mit beiden ausgefahrenen Brücken auch umgehen.

Obwohl Rhoy kaum Sachen am Leib trägt, hält er viel aus und ist auch nicht zimperlich, wenn es ums Austeilen geht. Springt am besten die Leiter runter und lockt ihn in den Gang, aus dem ihr gekommen seid. Dort unten könnt ihr ihn bekämpfen, ohne weitere Ratten fürchten zu müssen. Vor allem während er die Leiter nach unten klettert, ist er praktisch wehrlos und ihr könnt ihm mehrere beidhändige Treffer in den Rücken verpassen. Nehmt den Kerl um Himmels Willen ernst: Seine Treffer ziehen euch selbst geblockt Energie ab und er nutzt in den langen Gängen gern Fernwaffen, die für euch ebenfalls sehr empfehlenswert sind, etwa Wurfmesser. Nach seinem Ableben hinterlässt der Geist 2600 Seelen und die Handschuhe von Aurous (Gauntlets of Aurous).

Nachdem er Geschichte ist, geht ihr links in den Gang, könnt am Ende eine Fackel entzünden, falls ihr Bedarf habt, und an der Seite eine kleine Gruft mit einem (unterhalb ausgehöhlten) Sarg und einem großen Skelett obendrauf betreten. An der Seite hebt ihr drei Heimatknochen auf und verlasst den Raum wieder, wobei euch die Ratten angreifen, die ihr hinter dem Sarg erkennen könnt. Folgt dem Gang in die Gegenrichtung und ihr gelangt zum nächsten Leuchtfeuer. Erschlagt die Ratten drumherum und nehmt eine Auszeit. Die habt ihr bitter nötig, denn hinter der nächsten Nebelwand erwartet euch der nächste Boss. Vorab: Heilkram ist hier sehr wichtig. Zwei Flakons sollten in der Schnellzugriffsleiste liegen, dazu noch mehrere Lebenssteine, oder ihr seid Meister im Ausweichen. Eure Entscheidung.

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Über den Autor:

Sebastian Thor

Sebastian Thor

Freier Redakteur - Eurogamer.de

Steht auf Bier und Bloodsport. Mag weiche Sofas und verliert sich gern in Gedanken an dies und das. Seit 2014 bei Eurogamer dabei, aktuell als freier Redakteur.

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