The Elder Scrolls Online: Veränderungen auf Basis des Spieler-Feedbacks

Game Director Matt Firor spricht über Anpassungen in verschiedenen Bereichen.

In einem neuen Blogeintrag auf der offiziellen Webseite spricht Game Director Matt Firor über die Veränderungen, die man unter anderem auf Basis des Spieler-Feedbacks an The Elder Scrolls Online vorgenommen hat.

Einer der Kritikpunkte der Spieler war beispielsweise der Start des Spiels, den sie bis Level 10 als „zu einschränkend" empfanden. Firor zufolge wurde das Ganze so gestaltet, um neue Spieler nicht gleich zu überwältigen und sie in einer kontrollierten Umgebung langsam an das Spiel heranzuführen.

„Da es in ESO um Entscheidungen geht, haben wir auf Basis des Beta-Feedbacks Anpassungen an den ersten Stunden des Spiels vorgenommen", schreibt er. „Nach Verlassen des modifizierten, gestrafften Tutorials in Coldharbour wachen neue Charaktere jetzt in der ersten großen Stadt ihrer jeweiligen Allianz auf, anstatt zwingend die Starter-Insel absolvieren zu müssen."

Gleichermaßen wurden die Level der Feinde rund um diese Städte herum angepasst, damit Spieler nicht zu früh auf zu starke Feinde stoßen: „Wenn ihr zurückgehen und diese umgestalteten Inseln erkunden wollt, gibt es diese Option. Aber wer möchte, kann auch direkt damit loslegen, den Rest von Tamriel zu erkunden."

Anpassungen gab es auch beim Kampfsystem, etwa in den Bereichen Animationen und Audio. Außerdem hat man ein Kollisionssystem hinzugefügt, wodurch ihr nicht mehr länger in feindliche NPCs hineinlaufen könnt.

Für den Support des MMOs errichtet man zwei große Datenzentren in Nordamerika und Europa. Ersteres ist bereits in Betrieb, das zweite soll in Kürze folgen. Laut Firor soll es dabei keine Rolle spielen, von wo aus ihr dann spielt. „Millionen von Spielern aus Europa und darüber hinaus" können Firor zufolge auf den US-Servern ohne Latenz- oder Lag-Probleme spielen.

Entsprechende Lag-Probleme beim letzten Test wurden übrigens durch einen Bug verursacht und nicht durch die Server, wie Firor versichert. Dementsprechend hatten alle Spieler unabhängig von ihrem Standort damit zu kämpfen. Durch zusätzliche Overflow-Server bereitet man sich unterdessen auf den Launch-Tag vor, sofern mehr Spieler in die Online-Welt strömen, als man erwartet.

Details zum ersten Content-Update nach dem Launch will man in Kürze bekannt gegeben. Unter anderem enthält es die Abenteuer-Zone Craglorn, deren wiederholbare Endgame-Inhalte für Gruppen gedacht sind.

The Elder Scrolls Online erscheint am 4. April 2014 für PC und Mac sowie im Juni 2014 für Xbox One und PlayStation 4.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

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