Dragon Age: Inquisition ist nicht der Abschluss einer Trilogie

Ein großer Druck lastet auf euren Schultern.

Das kommende Dragon Age: Inquisition sollte man keineswegs als Abschluss einer Trilogie verstehen, wie BioWares Executive Producer Mark Darrah noch einmal betont hat.

„Dragon Age war nie als Trilogie geplant", so Darrah im Gespräch mit GameSpot. „Dragon Age betrachteten wir wirklich als Geschichte einer Welt, nicht als die eines Charakters. Das ist einer der Gründe dafür, warum die Charaktere in den Spielen wechseln. Es ist nicht der Abschluss einer Trilogie."

„Wir haben eine übergreifende Handlung. Wir gehen mit der Geschichte in eine bestimmte Richtung. Aber dieses Spiel ist kein Abschluss", sagt er.

Eines der großen Themen des Spiels wird laut Darrah sein, wie der Druck auf euren Schultern lastet, schließlich seid ihr der Anführer der Inquisition. „Es ist das erste Mal, dass wir euch in eine Führungsrolle stecken. Ihr wart in der Vergangenheit zwar schon in ähnlichen Positionen, hattet aber noch nie die Kontrolle über eine Organisation, die bestimmte Dinge tun muss."

„Ihr seid aber nach wie vor die Speerspitze. Ihr tut die gefährlichen Dinge. Es geht mehr darum, die Macht der Inquisition für Dinge einzusetzen, die über den Möglichkeiten einer einzelnen Person liegen."

„Ihr könntet zum Beispiel an einen Ort mit einer zerstörten Brücke gelangen und die Inquisition dafür einsetzen, diese Brücke zu reparieren. Oder aber ihr sollt ein Meeting mit den Templern durchführen, allerdings wollen diese nicht mit euch reden. Also nutzt ihr eure Agenten, um etwas Unterstützung durch lokale Edelmänner zu erhalten, die eurer Präsenz dann mehr Gewicht verleihen, weil es dann nicht mehr nur ein bunt zusammengewürfelter Haufen ist", erklärt Darrah.

„Nun habt ihr ein paar mächtige Edelmänner an eurer Seite. Und dadurch wird es viel schwieriger, euch zu ignorieren. Das ist es, wofür ihr die Inquisition einsetzt. Es bewegt sich auf einer völlig anderen Ebene. Ihr absolviert noch immer die meisten Kämpfe. Ihr nutzt sie mehr als Macht, die hinter euch steht, die Territorien hält, aufräumt und euch dieses zusätzliche Maß an Pep verleiht, wenn ihr es braucht."

„Es gibt da diesen interessanten Unterton, wonach die Leute in der Welt glauben, dass ihr vom Erschaffer des Universums als Anführer geschickt wurdet", erklärt unterdessen Creative Director Mike Laidlaw gegenüber Polygon. „Als Spieler habe ich nun die Option, diese Rolle anzunehmen und zu sagen, dass ich der Auserwählte bin. Oder aber ich halte das für völligen Quatsch. Es liegt am Spieler."

„Nach der großen Explosion sind die Anführer der Fraktionen im Bürgerkrieg tot und die Inquisition macht einen Schritt nach vorne, um diese Lücke zu füllen. Sobald ihr aus dem Schleier tretet, präsentiert ihr euch als Anführer. Irgendjemand muss die Kontrolle übernehmen und die Macht der Inquisition gibt euch die Freiheit, etwas zu unternehmen."

Dragon Age: Inquisition erscheint am 9. Oktober 2014 für PC, Xbox One, PlayStation 4, Xbox 360 und PlayStation 3.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

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