Epic arbeitet an drei Spielen auf Basis der Unreal Engine 4

Man rechnet in Zukunft mit weniger Triple-A-Spielen.

Bei Epic Games arbeitet man laut Tim Sweeney derzeit an drei Projekten auf Basis der Unreal Engine 4. Gleichzeitig widerspricht er somit Spekulationen, dass sich Epic immer mehr von der eigenen Spieleentwicklung entferne.

Bei einem der Titel handelt es sich um das bereits angekündigte Fortnite, zugleich ist dessen Entwicklung auch am weitesten fortgeschritten. Weiterhin arbeitet man an einem Mobile-Spiel und an einem High-End-Next-Gen-Titel, der die Fähigkeiten der Unreal Engine 4 demonstrieren soll.

„Er wird die Next-Gen-Grafik bis an die Grenzen bringen, wie man es immer von Epic erwartet", sagt Sweeney im Gespräch mit der Edge über besagten Titel. Wie das Mobile-Spiel befinde sich das Projekt derzeit in der Pre-Production. Bis man es formell ankündigt, wird es noch eine Weile dauern.

Auf der E3 werde man wiederum andere Spiele von Drittherstellern sehen, die auf Epics Engine basieren.

„Es sind viele in Arbeit und viele davon wurden bislang noch nicht angekündigt", so Sweeney. „Mit der Zeit werdet ihr eine Menge Triple-A-Sachen sehen."

Gleichermaßen rechnet er damit, dass wir in Zukunft weniger Big-Budget-Spiele sehen werden: „Die Industrie verändert sich. In dieser Generation scheint es, als wären im Vergleich zum letzten Mal nur ein Drittel so viel Triple-A-Spiele in Arbeit - und jedes davon scheint ein dreimal so hohes Budget wie in der vorherigen Generation zu haben. Ich denke, wir bewegen uns in Richtung einer Zukunft, in der Triple-A-Spiele in der Minderheit sind."

Die Lücken dazwischen werden seiner Ansicht nach Indie-Titel füllen, wobei auch die Unreal Engine 4 helfen soll.

„Sie soll für Indies so zugänglich sein wie ein Abo bei einem MMO", erklärt er. „Wenn weniger Triple-A-Spiele veröffentlicht werden, werden die Lücken durch Indie-Projekte sämtlicher Größenordnungen gefüllt."

„Sie werden wirklich auf völlig neue Art und Weise entwickelt. Anstatt für lange Zeit daran zu arbeiten und sie dann mit einer umfangreichen Marketing-Kampagne zu veröffentlichen, sieht man Kickstarter-Kampagnen und Preview-Versionen, die veröffentlicht und mit der Zeit verbessert werden. Es ist eine wirklich interessante Zeit für die Industrie."

Links zu Angeboten und Anbietern auf dieser Seite können sogenannte Affiliate-Links sein. Mit einem Kauf über einen dieser Links unterstützt ihr Eurogamer.de. Wir erhalten vom Anbieter eine kleine Provision.

Zu den Kommentaren springen (0)

Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

Weitere Inhalte

Weitere Themen

Kommentare (0)

Die Kommentare sind nun geschlossen. Vielen Dank für deine Beiträge!

Verstecke Kommentare mit niedrigen Bewertungen
Sortierung
Threading