Die besten Easter Eggs • Seite 16

von versteckten spielereien bis amüsante Seitenhieben der Entwickler

Battlefield 3

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Entwickler: Digital Illusions CE (DICE)
Zuerst veröffentlicht: 2011
Erschienen auf: PC, Mac, Xbox 360, PlayStation 3
Erhältlich über: Amazon

In Battlefield 3 geht es in der Regel knallhart zur Sache. Dennoch lassen sich im Einzelspieler-, Coop- und insbesondere auch im Mehrspieler-Spiel immer wieder gut versteckte Easter Eggs finden, bei denen man schmunzeln muss. Die wohl bekanntesten Easter Eggs aus Battlefield 3 - die Dino-Easter-Eggs - wurden z.B. nur aufgrund einer Forumsumfrage implementiert (zum Hintergrund der Geschichte gleich mehr). Zu finden sind die Dinosaurier an mehreren Stellen im Spiel. Einmal am Anfang der Mission Donnerlauf, sechs gut versteckte Spielzeugdinos auf Wake Island, das mit dem DLC „Back to Karkand“ hinzugekommen ist, sowie weitere im DLC „End Game“. Vor allem die gut versteckten Spielzeug-T-Rex' auf Wake Island haben die Spieler lange Zeit beschäftigt. In der Mitte der Map (beim Flugplatz) kann man auf einem Tisch einen Auftragszettel lesen, auf dem steht, dass fünf bis sechs Dinosaurier auf der Insel verloren gegangen und sie unter allen Umständen zu finden und zurückzubringen sind. Die anfänglich nur als Blödsinn abgetane Mission stellte sich bei den Spielern schnell als wahr heraus, als die ersten Fundmeldungen von Dinos in den Foren auftauchten.

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Mitten auf dem Tisch ist diese strenggeheime Mitteilung für jeden zu lesen.

Um den Hintergrund zum Dino-Easter-Egg zu erklären, muss man etwas weiter ausholen: Losgetreten wurde das Ganze in einem Thread auf dem Board von 4Chan zum Spiel Call of Duty: Modern Warfare. Die User waren sich einig, dass sich das Spiel nicht wirklich lohnt, und verkündeten das in zahlreichen Beiträgen. Nach dem der Verkauf des Spiels angelaufen ist, und sich die PC-Version deutlich schlechter abgesetzt hat, als die Konsolenvarianten, wollte man bei Activision natürlich wissen, was den 4Chan-Usern an dem Titel nicht zusagt. Aus der daraufhin folgenden Konversation geht hervor, dass fehlende Dinosaurier das Hauptproblem seien. Offensichtlich haben die Jungs von DICE diese Diskussion mitverfolgt, denn den gleichen Fehler beugten sie kurzerhand vor, indem sie mehrere Dinosaurier und einen kleinen rosa Teddybären als Easter Egg in Battlefield 3 versteckten.

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Sechs von diesen kleinen Plastiktierchen warten gut versteckt darauf, dass sie jemand entdeckt.

Selbstverständlich findet man in Battlefield 3 auch zahlreiche Anspielungen zum Entwickler des Spiels. In der Einzelspielermission „Nachtsicht“ stößt man z.B. im Kaufhaus auf Packungen mit dem „Frostbite 2“ Schriftzug und Logo. Frostbite 2 ist natürlich die Grafikengine mit der Battlefield 3 läuft und wurde ebenfalls von DICE entwickelt. Weitere Andeutungen auf den Entwicklernamen sind vor allem als sich darauf reimende Wörter wie „Mice“, „Rice“ oder „Ice“ fast an jeder Ecke im Spiel zu finden. Neben der namentlichen Verewigung werden mit den Easter Eggs auch genügend Andeutungen zu Computerspielen gemacht - natürlich hauptsächlich jene, die von EA publiziert wurden. Im DLC Aftermath auf der Map Epicenter können Freunde des Sprengstoffs die Mauer ganz links oben auf der Karte wegsprengen und einen verborgenen kleinen Raum freilegen, in dem sich ein kleiner Modellpanzer am Boden sowie Werbeposter an der Wand aus Battlefield 1942 befinden. Zugleich ist der Titeltrack zu hören. Auf der gleichen Karte lässt sich auch eine Hommage an Dead Space freilegen. Hinter einer weggesprengten Mauer kommt ein Helm auf einem Regal zum Vorschein, den Fans der Reihe aus Dead Space 2 kennen dürften.

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Hinter dieser Mauer wurde ein kleiner Modellpanzer aus Battlefield 1942 geparkt.

Bei so vielen Easter Eggs wie in Battlefield 3 gibt es auch genügend, die einfach nur lustig sind. So finden sich auf der Map Sabalan Pipeline aus dem DLC End Game drei Schneemänner in einer Holzhütte, die für ein eventuelles Feuergefecht mit Stahlhelmen gegen herumfliegende Querschläger geschützt sind. In "Angriff auf Karkand" gibt es wiederum einen Generator auf dem Dach des Hauses, das man über mehrere Treppen erreicht, auf dessen Typenschild folgender Warnhinweis steht: Danger 1337 Volts. Die meisten Zocker wissen sofort, dass mit „1337“ Leetspeak gemeint ist, bei der Buchstaben durch ähnlich aussehende Zahlen ersetzt werden.

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Bitte recht freundlich! Zumindest wurden die coolen Kompagnons halbwegs kugelsicher und gut versteckt im Holzhaus errichtet.

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