Die besten Easter Eggs • Seite 2

von versteckten spielereien bis amüsante Seitenhieben der Entwickler

Lilly Adventure

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Entwickler: Warren Robinett
Zuerst veröffentlicht: 1979
Erschienen auf: Atari 2600
Erhältlich über: Ebay

Den Anfang macht ein Spiel, das in einer Auflistung von Easter Eggs nicht fehlen darf - Adventure. Nach heutigen Maßstäben ist das Easter Egg kaum noch als eines der Besten zu betiteln, dafür aber sicherlich als das Erstbekannte, das jemals in einem Computerspiel auftauchte. Ob es auch wirklich das Erste überhaupt war, lässt sich nicht mit absoluter Sicherheit sagen. Trotzdem gilt Warren Robinett als Erfinder der Easter Eggs, als er 1978 an seiner Umsetzung des Spiels Adventure werkelte und sich darin namentlich als Schöpfer verewigte. In Zeiten, in denen die Programmierer der Software-Firmen gesichts- und namenlose Code-Sklaven waren, ein geradezu revolutionäres Aufbegehren.

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Adventure: ein Grundstein für das Abenteuer-Adventure-Genre, das bis heute zahlreiche Nachahmer mit sich brachte und noch immer bringt.

Das Spielprinzip war damals so einfach wie genial. Ziel war es, einen verzauberten Kelch in einem Labyrinth zu finden und ihn zum goldenen Palast zurückzubringen. Dabei musste man sich drei Drachen im Kampf stellen, zahlreiche Schlüssel zu Türen finden oder Wände verschieben, um den Weg passierbar zu machen. Gespielt wurde aus der Draufsicht, wobei die Spielfigur als quadratischer Pixel und die Drachen im Profil dargestellt wurden.

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Man kann das Blut der tobenden Schlacht zwischen dem grünen Drachen und der eigenen Spielfigur förmlich riechen. Letzterer ist übrigens der gelbe viereckige Pixel neben dem Drachen.

Um das versteckte Easter Egg zu finden, musste man im Verlauf des Spiels einen bestimmten unsichtbaren Pixel im Spiel entdeckten. Anschließend konnte ein versteckter Raum im Black Castle betreten werden, an dessen Wand eine senkrechte Schriftreihe mit folgender Botschaft zu lesen war: „Created by Warren Robinett“.

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Das erste Easter Egg in Computerspielen war nichts anderes als eine Signatur des Schöpfers an einer virtuellen Wand und machte 5% der gesamten Datengröße des Spiels aus.

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