Was steckt eigentlich in der PS-Plus-Edition von Driveclub?

Update: Sony macht eine Kehrtwende.

Update (09.05.2014): Die zahlreichen negativen Reaktionen darauf, dass man selbst nach einem 50-Euro-Upgrade ohne PS-Plus-Abo keinen Zugriff mehr auf Driveclub hätte, haben Wirkung gezeigt. In einem Update im PlayStation Blog erklärt Sony seine Kehrtwende.

Dabei spricht man davon, dass die ursprünglichen Pläne „unangemessen“ gewesen seien. „Daher haben wir die PlayStation-Plus-Bedingungen für Driveclub angepasst“, heißt es.

“Wenn ihr nun die PlayStation Plus Edition von Driveclub runterladet und ein Upgrade auf das volle Spiel durchführt, habt ihr auch dann Zugriff auf das volle Spiel, wenn euer PlayStation-Plus-Abo auslaufen sollte."

Update (08.05.2014): Wie Sony bekannt gegeben hat, kostet ein Upgrade der kostenlosen PS-Plus-Edition von Driveclub auf die Vollversion 49,99 Euro.

Um den Titel zu spielen, braucht ihr allerdings definitiv ein PS-Plus-Abo, ansonsten verliert ihr den Zugriff darauf.

“Dadurch erhaltet ihr Zugang zu allen fünf Locations, 55 Strecken, 50 Fahrzeugen und allen 50 Tour-Events, solange euer PS-Plus-Abo aktiv bleibt“, erklärt SCEEs Product Manager Chris Brown im PlayStation Blog.

Solltet ihr euch nach dem Ausprobieren der PS-Plus-Edition für einen Kauf des kompletten Spiels auf Disc oder als Download entscheiden, könnt ihr eure Fortschritte mitnehmen, die ihr in der kostenlosen Version erzielt habt.

Originalmeldung (02.05.2014): Die PlayStation-Plus-Edition von Driveclub, die PS-Plus-Abonnenten zum Verkaufsstart von Driveclub kostenlos runterladen können, wird zehn Fahrzeuge und die Strecken eines Landes umfassen.

An der Zahl der Inhalte der PS-Plus-Edition hat es durch die Verschiebung des Spiels keinerlei Änderungen gegeben, wie Game Director Paul Rustchynsky im Kommentarbereich des PlayStation Blogs versichert.

Er reagierte damit auf die Aussagen eines Spielers, der das Ganze mehr als eine Art Demo bezeichnete.

„Bei der PlayStation-Plus-Edition hat es keine Änderungen gegeben", schreibt er. „Es ist wohl kaum eine Demo, denn man bekommt Zugang zu allen Online- und Offline-Features des Spiels."

„Der Unterschied ist, dass ihr nur zehn Fahrzeuge habt und nur in einem Land fahren könnt (was fünf Strecken mit elf verschiedenen Varianten umfasst)."

Die Schwierigkeiten, die man bei den Entwicklern im Zuge der Verschiebung hatte, bezeichnet er zuvor übrigens als „langen und harten Winter".

„Wir wissen die Begeisterung und Vorfreude im Hinblick auf Driveclub zu schätzen, daher hoffen wir, dass ihr versteht, warum wir nicht die Qualität des Spiels kompromittieren wollten, indem wir es zu früh veröffentlichen."

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

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