Ganze 500 Millionen Dollar investiert Publisher Activision in Bungies neue Marke Destiny, von der man sich im Gegenzug ein weiteres Milliarden-Dollar-Franchise erhofft.

Diese Zahl nannte Activision-CEO Bobby Kotick in der letzten Woche auf der Milken-Konferenz in Los Angeles, wie Reuters berichtet. Später wurde das von Activision auch nochmals bestätigt, allerdings merkte man auch an, dass diese Summe „Vermarktung, Verpackungskosten, Infrastruktur, Lizenzgebühren und andere Kosten" umfasse.

Jedenfalls verfolgt man beim Publisher langfristige Pläne, nicht umsonst arbeitet man zehn Jahre lang mit Bungie zusammen. Währenddessen sind wohl mehrere Spiele und DLCs in diesem neuen Spieleuniversum zu erwarten.

Activision hat sich dabei die exklusiven Vertriebsrechte gesichert, die Rechte an der Marke Destiny liegen bei Bungie. Aber der Publisher unterstützt das Entwicklerstudio nicht nur finanziell, sondern auch mit Personal, schließlich muss Bungie nach jahrelanger Xbox-Exklusivität auch mit den PlayStation-Plattformen klarkommen.

„Wir haben seit langer Zeit kein Spiel für eine Sony-Plattform veröffentlicht", erklärte Bungies COO Pete Parsons letzten Monat im Gespräch mit Eurogamer. „Sie haben haufenweise Erfahrungen mit der PlayStation, besonders mit der PlayStation 3. Ihr Demonware-Team ist fantastisch. Und wir haben mit mehreren Entwicklerteams von Activision zusammengearbeitet, die uns bei einigen Problemen halfen, bei denen wir ein zweites paar Augen oder Hände brauchten."

Reuters zufolge müsste sich Destiny rund 15 bis 16 Millionen Mal zum Vollpreis verkaufen, um diese Investition wieder einzuspielen. Analysten rechnen unterdessen mit 8 Millionen Verkäufen.

Und da kommen eben die langfristigen Pläne des Unternehmens ins Spiel. Durch die Etablierung einer Infrastruktur für das Spiel und nachfolgende Projekte könne man zukünftig Kosten reduzieren.

„Langfristig gesehen rechnen wir damit, dass die endgültigen Kosten für das Produkt dem anderer Triple-A-Titel entsprechen", so Activision.

Destiny erscheint am 9. September 2014 für Xbox One, PlayStation 4, Xbox 360 und PlayStation 3.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Editor, Eurogamer.de

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

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