Killing Floor 2 angekündigt

Blutiges Vergnügen mit Mod-Support.

Tripwire Interactive hat eine Fortsetzung zu seinem Koop-Zombie-Shooter Killing Floor angekündigt.

Entsprechende Hinweise auf Killing Floor 2 waren bereits Anfang des Jahres aufgetaucht, geäußert hatte sich das Entwicklerstudio dazu aber nicht wirklich. Erste Details hat nun jedoch PC Gamer verraten.

Das erste Killing Floor entstand als Mod für Unreal Tournament, wurde aber später in ein eigenständiges Spiel umgewandelt, das sich 2,5 Millionen Mal verkaufte. Dementsprechend bekommt die Fortsetzung auch ein wesentlich höheres Budget.

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Dabei setzen die Entwickler allen voran auf zahlreiche Motion-Capture-Aufnahmen, etwa für Nachladeanimationen oder Nahkampfangriffe.

„Was die Animationen betrifft, ist dieses Projekt wirklich ein wahr gewordener Traum für mich", sagt Creative Director Bill Munk. „Zum ersten Mal hatten wir das Budget, um Motion-Capture für alles zu nutzen, damit es so gut wie möglich aussieht."

Das Ganze spielt zumindest teilweise in Paris und soll vor allem auch blutig werden. Dafür sorgt ein neues System namens „MEAT": Massive Evisceration and Trauma. Jeder Zombie verfügt demnach über 95 Todesanimationen, die davon abhängig sind, wo er Schaden erlitten hat. Zu diesem Zweck hat man via Motion-Capture 3.000 Animationen für die Feinde erstellt.

„Man kann Teile ihres Kopfes wegschießen, um den Schädel freizulegen", sagt Art Director Bill Hensley. „Feuert weiter auf den Schädel und er explodiert, wodurch man dann das Hirn sieht. Ihr könnt sie vertikal oder horizontal in zwei Hälften teilen." Und das ganze Blut soll während des gesamten Matches im Level sichtbar bleiben. Die USK wird sich freuen.

Der Nahkampf wurde darüber hinaus erweitert und umfasst nun etwa sowohl leichte als auch starke Angriffe. Ebenso gab es Anpassungen an den Schwierigkeitsstufen. Im ersten Teil wirkte sich dieser nur auf die Geschwindigkeit und Lebensenergie der Feinde aus, aber nun bekommen sie sogar neue Fähigkeiten und Verhaltensweisen. Was sich auf einem Schwierigkeitsgrad als effektiv herausstellt, muss auf einer härteren Stufe also nicht unbedingt auch funktionieren.

Großen Wert legt man zudem auf Mods, nutzt dazu den Steam Workshop und ein eigenes SDK.

„Bei jedem System, das wir erstellen, schauen wir uns an, wie wir es den Moddern zugänglich machen können", erklärt Hensley. „Wenn wir ein System entwerfen und der Ansicht sind, dass es für das Modding ungeeignet ist, werfen wir es über den Haufen und machen es für Modder zugänglicher."

Erscheinen soll Killing Floor 2 für PC und Linux zuerst via Steam Early Access. Ein Termin steht noch aus.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

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Leitender Redakteur News  |  f1r3storm

Seit 2006 bei Eurogamer.de und spielt hauptsächlich auf Konsolen. Mag Sci-Fi, Star Wars UND Star Trek. @f1r3storm auf Twitter.

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