Epic spricht über Unreal Tournaments 'großzügiges' Geschäftsmodell

Man tue 'das Richtige für die Community'.

Nach der Ankündigung des neuen Unreal Tournament hat sich Epics Projektleiter und Senior Programmer Steve Polge im Gespräch mit VG247 nochmal etwas genauer dazu geäußert.

Diskussionen darüber, in welche Richtung sich das später kostenlos spielbare Projekt bewegt, sollen etwa nicht intern geführt werden, sondern öffentlich mit der Community.

„Wir mögen dieses Modell, weil es grundlegend großzügig ist", sagt Polge zum gewählten Geschäftsmodell. „Es ermöglicht uns, Erfolg zu haben, indem wir das Richtige für die Community tun. Und dadurch sind wir alle - bei Epic und in der Community - im Hinblick darauf, was wir erreichen wollen, auf der gleichen Wellenlänge."

„Der Marktplatz für Unreal Tournament wird eine Erweiterung des Unreal-Engine-Marktplatzes, der mit jedem neuen Update der Unreal Engine 4 Form annimmt", so Polge weiter.

„Damit die Mod-Community erfolgreich ist, brauchen wir auch ein erfolgreiches Spiel, das eine beträchtliche und lebhafte Community ansprechen und unterhalten kann. Wir arbeiten mit unseren Mod-Entwicklern zusammen, um ihre Bedürfnisse mit der Kern-Plattform zu unterstützen. Und wir machen es den Spielern einfach, die Mods zu entdecken, die im UT-Marktplatz verfügbar sind."

Mods können auf dem Marktplatz verkauft werden. Welchen Anteil daran Epic beziehungsweise die Macher erhalten, könne man noch nicht sagen: „Wir haben das noch nicht festgelegt. Unser Ziel besteht aber darin, ein Modell zu bieten, das für die Ersteller dieser Inhalte fair und attraktiv ist."

Bis man von dem Projekt wirklich etwas zu sehen bekommt, wird es aber noch eine Weile dauern, da die Entwicklungsarbeiten erst vor kurzem begonnen haben.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

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Leitender Redakteur News  |  f1r3storm

Seit 2006 bei Eurogamer.de und spielt hauptsächlich auf Konsolen. Mag Sci-Fi, Star Wars UND Star Trek. @f1r3storm auf Twitter.

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