Guerrilla Games, das Neue: Mal kein Killzone und (wahrscheinlich) nicht auf der E3 2014

Versuchen sich die Killzone-Macher am Open-World-Genre?

Bisher ist Guerrilla Games ganz klar das Studio, das der PlayStation ihren Technik-Demo-Shooter gab - der auch sonst ein gutes Spiel war. Nach vier Killzones jedoch will man scheinbar mal etwas anderes wagen, aber ob man schon bereit ist, es auf der E3 2014 zu zeigen, weiß man noch nicht. In einer Fragerunde auf Reddit machte der Senior Online Producer Samrat Sharma eine Reihe von Andeutungen, aber auch ein paar relativ handfeste Aussagen:

"Ich denke, dass das Universum (Killzone) viel Potenzial hat. Die kriegerischen ersten Killzones, das eher spionagelastige Shadow Fall, die Zeitsprünge in Mercenary und alles dazwischen. Ich denke jedoch, dass unsere nächste IP eine Reaktion darauf sein wird, dass wir eben nicht nur das 'Killzone-Studio' sein wollen. Es wird aber immer ein Universum sein, das wir schätzen und in dem wir interessante Geschichten finden werden."

Also kein Killzone. Was aber dann? Gefragt, ob man denn mal ein "etwas offeneres" Spiel machen wolle, versehen mit dem Zusatz, dass dies kein Vorwurf sei (nur ein implizierter), antwortete Sharma: "Hey, das ist ok. Offene Spiele sind eine ganz andere Kiste und ein unvorbereitetes Team kann Massen an Leuten und Geld darauf verwenden, Inhalte für so ein Spiel zu schaffen. Ich war bei Ubisoft, ich kenne also einige der Fallen. Dankenswerterweise haben wir ein Team, das sich nicht auf den Lorbeeren ausruht, sondern immer neugierig ist, immer neue Grenzen auslotet und uns so hilft, unsere Projekte in neue, spannende Richtungen zu bewegen. Was ganz speziell das 'offen' angeht, da musst du noch bis zur Ankündigung warten, um zu sehen, wie das genau aussieht."

Open World ist ein weiter Begriff, mal gucken, wie offen es also wird. Dafür müsst ihr aber noch länger warten als nur bis zu der kommenden E3: "Nein, wir zeigen es jetzt noch nicht. Der Grund ist einfach: Wir haben Zuversicht in das Spiel, aber es ist nicht etwas, das man so einfach zeigt und dann sinnvolles Feedback erwarten kann. Es ist einfach noch eine Menge Arbeit zu tun, bevor wir es den Fans zeigen können."

Dauert also noch, vor allem, wenn Leute wie Sharma ihre Zeit anders verbringen: "Ich spiele jeden Tag Spelunky, auch wenn ich nicht grad gut darin bin. Nach der E3 freue ich mich dann auf Watch Dogs."

Um neue Inspirationen für das eigene, "offene" Spiel zu sammeln...? Ok, genug Spekulation. Guerilla Games, erst mal kein Killzone, irgendwie offen und noch weit weg.

Killzone: Shadow Fall - Trailer

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Über den Autor:

Martin Woger

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Chefredakteur  |  martinwoger

Chefredakteur seit 2011, Gamer seit 1984, Mensch seit 1975, mag PC-Engines und alles sonst, was nicht FIFA oder RTS heißt.

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