Xbox One: Trotz GPU-Leistungsplus wird Kinect nicht komplett ausgeschlossen

Einfache Spracherkennung funktioniert weiterhin.

Ein Juni-Dev-Kit-Update für die Xbox One erlaubt es Entwicklern bekanntlich, rund zehn Prozent mehr GPU-Leistung freizuschaufeln. Dadurch stehen mehr Ressourcen für die grafische Qualität der erscheinenden Xbox-One-Spiele zur Verfügung.

Ermöglicht und erleichtert wird das Ganze durch die Auskopplung von Kinect, das ohnehin nicht nötig war. Microsoft verkauft inzwischen sogar ein Kinect-loses Paket. Die Rechnung ist einfach: keine für Kinect reservierten Ressourcen = mehr Gesamtleistung für Grafik oder wofür auch immer.

Nur kann man keinerlei Kinect-Funktionen mehr benutzen, wenn man besagte zehn Prozent Leistungsplus genießt, oder?

Nicht ganz.

Gegenüber Game Informer bestätigte Microsoft, einige Funktionen seien trotzdem verfügbar: "Wenn ein Spiel [...] diese zusätzlichen GPU-Ressourcen nutzt, werden In-Game-Sprachkommandos weiterhin nutzbar sein", heißt es da.

"Sprachbefehle wie 'Xbox record that' oder 'Xbox go home' funktionieren ebenfalls." Mit Körperbewegungen abrufbare Befehle oder Gimmicks wie die biometrische Anmeldung allerdings, auf all das muss man verzichten, wenn die Leistungsreserven abgerufen werden.

Eines der ersten Spiele, das von dieser Neuerung profitieren soll, ist übrigens Bungies Online-Shooter Destiny, der für September angesetzt ist - und auf der Xbox One immerhin 30 Bilder pro Sekunde und 1080p erreichen soll.

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Über den Autor:

Sebastian Thor

Sebastian Thor

Redakteur - Eurogamer.de

Steht auf Bier und Bloodsport. Mag weiche Sofas und verliert sich gern in Gedanken an dies und das. Seit 2014 bei Eurogamer dabei. Nervt seine Kollegen mit Satzzeichen und solchen Dingen. Kümmert sich um das wundervolle Rock, Paper, Shotgun, und das solltet ihr ebenfalls.

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