Satoru Iwata zum Nintendo-Präsidenten wiedergewählt

Nach jahrelangem Zustimmungssinkflug.

Auf der heutigen Aktionärsversammlung Nintendos wurde Präsident Satoru Iwata im Amt bestätigt. Der Funktionär kann demzufolge seine Arbeit fortsetzen.

Dass dem so sein würde, galt alles andere als selbstverständlich, war Iwata doch wegen des schwachen Wii-U-Geschäfts in die Kritik geraten. Die Zustimmung unter Investoren befand sich seit 2011 auf dem absteigenden Ast.

Noch im Frühjahr wurden Gerüchte laut, sein Posten sei in Gefahr, nachdem das Unternehmen ein weiteres Jahr in Folge Verluste verzeichnete. Zu dem Zeitpunkt hatte die PlayStation 4 in nur sechs Monaten am Markt bereits die installierte Nutzerbasis der Wii U (erschien November 2012) überholt.

Gut möglich, dass der starke Auftritt Nintendos zur E3 und die jüngste Meldung über die Verkaufserfolge von Mario Kart 8 eine Rolle bei der Wiederwahl gespielt haben.

Iwata wird's freuen. Aus gesundheitlichen Gründen musste er sowohl der E3 als auch der heutigen Aktionärsversammlung fernbleiben. Wegen einer Wucherung im Gallengang musste er sich einer Operation unterziehen, ist aber mittlerweile auf dem Wege der Besserung.

Danke, IGN.

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Über den Autor:

Alexander Bohn-Elias

Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur  |  derbohn

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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