Free-to-play-MOBA The Witcher: Battle Arena erscheint Ende 2014 für Mobile-Geräte

'Es geht um unseren Ruf.'

CD Projekt hat bekannt gegeben, dass das Free-to-play-MOBA The Witcher: Battle Arena Ende 2014 (im vierten Quartal) für iOS, Android und Windows-Mobile-Geräte erscheinen soll.

Unsere englischen Kollegen haben den Titel bereits auf der E3 gespielt und beschreiben ihn als schnelle, vereinfachte Version von Spielen wie League of Legends oder Dota. Im 3vs3-Conquest-Modus kämpfen zwei Teams um drei Säulen auf einer kleinen Map. Kontrolliert eine Seite zwei oder mehr Säulen, verliert das andere Team Punkte, bis es bei Null angelangt.

Die Helden entnimmt man dem Witcher-Universum, wobei es zum Launch des Spiels acht Stück geben soll: Den Witcher Letho of Gulet, den Zwergen-Abenteurer Zoltan Chivay, Zauberin Philippa Eilhart, Eithne of Brokilon, The Operator, Golem, Saskia of Aedirn und Iorveth.

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Fuero Games unterstützt CD Projekt bei der Entwicklung des Titels, in dem es neben den Helden keine Mobs gibt, also auch kein Farmen von Erfahrungspunkten. Es kämpfen lediglich die Helden miteinander und für einen erfolgreichen Kill erhaltet ihr Gold, das ihr wiederum im Shop investieren könnt.

Jeder Held verfügt über zwei Standardangriffe und einen Spezialangriff. Um sie zu aktivieren, klickt ihr einfach auf das jeweilige Icon links oben auf dem Bildschirm, rechts befinden sich Items für Bomben und Tränke. Den Level eures Charakters und von Items könnt ihr dabei steigern.

„Es ist nicht free-to-play", betont CD Projekts Tadek Zielinski. „Es ist ein kostenloses Spiel. Ein wirklich kostenloses Spiel. Ihr wisst, dass wir fair mit den Spielern umgehen. Wir sind dafür bekannt, Dinge zu verschenken. Wir glauben, dass das fair ist. Dieser Philosophie wollten wir auch mit dem MOBA folgen."

Alle Items und Helden lassen sich demnach durchs Spielen freischalten, ihr könnt Dinge aber auch mit echtem Geld kaufen, wenn ihr wollt.

„Ihr werdet hauptsächlich Geld ausgeben, um Zeit zu sparen", sagt er. „Wenn ihr euren Helden nicht farmen wollt, könnt ihr ihn kaufen. Und es gibt Vanity-Items, die ihr kaufen könnt. Pay-to-win-Elemente sind aber absolut nicht Teil des Spiels."

Wartezeiten, wie man sie aus den meisten anderen Free-to-play-Spielen kennt, soll es nicht geben. Auch keine Gems oder ähnliche Währungen. Tatsächlich kann man überhaupt keine Ingame-Währung kaufen: „Jeder Preis, den ihr im Spiel seht, ist ein fairer Preis, der in normaler Währung angezeigt wird."

„Tatsächlich wurden wir von jemandem angesprochen, der uns sagte, dass es weise wäre, Pay-to-win-Elemente in diesem Spiel anzubieten, weil man dann besser verdient. Aber wir sagten, das ist ein absolutes no go. Es widerspricht unserer Politik und der Philosophie, die wir bei CD Projekt Red verfolgen."

Es soll rund eine Woche dauern, bis man sich das „Vanity-Item" seiner Wahl verdient habe.

„Es ist nicht so, dass ihr einen Monat oder so spielen müsst, um im Spiel etwas zu bekommen. Außerdem bekommt ihr eine faire Auswahl an Helden zum Start des Spiels. Ihr seid nicht gezwungen, mit kostenlosen Helden zu spielen, die ständig wechseln."

„Es geht hier um unseren Ruf. Und das ist ein heikles Thema. Wir möchten wirklich nicht das aufs Spiel setzen, wofür wir solche eine lange Zeit gearbeitet haben", sagt Zielinski.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News  |  f1r3storm

Seit 2006 bei Eurogamer.de und spielt hauptsächlich auf Konsolen. Mag Sci-Fi, Star Wars UND Star Trek. @f1r3storm auf Twitter.

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