Zwischen der E3 2013 und der E3 2014 hat sich bei Microsoft einiges getan. Sony hatte die E3 im letzten Jahr klar für sich entschieden, Microsoft änderte in den folgenden Monaten seine Pläne, Don Mattrick verließ das Unternehmen und Phil Spencer übernahm schließlich den Posten als neuer Xbox-Chef.

Und jener Phil Spencer ist es nun, der von Sonys Shuhei Yoshida, Chef der Worldwide Studios, gelobt wird.

„Es war sehr interessant", beschreibt Yoshida im Gespräch mit Eurogamer Microsofts diesjährigen E3-Auftritt. „Ihre Einstellung war großartig, wie etwa von Phil Spencer."

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„Ich habe seine Interviews gelesen und angehört. Er ist ein vernünftiger, cleverer Typ, verglichen mit einigen anderen Leuten, die einige unglaubliche Dinge sagten", fügt er hinzu. Wen er damit meint, dürfte wohl nicht schwierig zu erraten sein.

„Einige Leute aus den Medien glaubten, dass sie es schon früher hätten tun sollen", kommentiert Yoshida das neue Bundle der Xbox One ohne Kinect. „Aber andere hielten es für ein einzigartiges Verkaufsargument. Ich persönlich habe damit gerechnet, dass sie irgendwann ein Bundle ohne Kinect anbieten würden, aber so früh habe ich es nicht erwartet."

„Mein Eindruck ist, dass die Veränderungen im Management ihnen wirklich dabei halfen, diesen Neustart durchzuführen. Und seitdem läuft alles beständig."

Derzeit liegt die PlayStation 4 in puncto Verkaufszahlen vor der Xbox One, aber Yoshida zufolge hat man nicht damit gerechnet, dass sie so erfolgreich sein würde, wie es bislang der Fall war.

„Wir hatten geplant, im letzten Geschäftsjahr fünf Millionen zu verkaufen. Das waren unsere Erwartungen. Aber es waren mehr als sieben Millionen, was unsere Erwartungen übertroffen hat. Es gibt Engpässe in vielen Märkten und es gab Beschwerden. Kameras sind ausverkauft und wir bemühen uns noch immer, die Nachfrage zu befriedigen. Es ist fantastisch. Natürlich hatten wir keine Vorahnungen im Hinblick auf die Verkaufszahlen der Xbox One, aber meines Wissens nach verkauft sie sich auch sehr gut. Aber weil sich die PS4 so gut schlägt, scheint die Lücke größer zu werden."

Letzten Endes sind für Yoshida aber die Spieler die echten Gewinner bei all dem: „Ich habe japanischen Medien heute Morgen ein paar Interviews gegeben. Alle sagten mir, dass in den USA und Europa Konsolenspiele sehr gefragt sind, Dritthersteller viel investieren und tolle Spiele gezeigt werden. Das begeisterte sie und ich denke, das ist für uns wirklich großartig."

„Der Wettbewerb treibt uns wirklich an - Microsoft und uns -, es besser zu machen. Ich glaube, am Ende werden die Konsumenten die Gewinner sein", sagt er.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Editor, Eurogamer.de

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

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