Bethesdas Pete Hines: 'Wir müssen uns mit Doom 4 neu beweisen'

Wolfenstein: The New Order schafft Hoffnung.

Fans des vermutlich wichtigsten Shooters aller Zeiten sehen wippenden Fußes der QuakeCon entgegen, auf der das vierte Doom endlich enthüllt werden soll. Aussagen von Bethesdas Vizepräsidenten des Marketings Pete Hines zufolge zieht man Lehren aus jüngsten Erfolgen mit Wolfenstein: The New Order.

Der Shooter mit der alternativen Zeitlinie habe eine angeschlagene Marke repariert, erzählt Hines in der aktuellen Ausgabe der MCV (gesehen bei PCGamesN).

"Wir sehen Doom in einem ähnlichem Licht wie Wolfenstein. Es ist so lange her seit dem letzten Doom-Spiel. Wir gehen das an, als müssten wir uns damit wieder neu beweisen."

"Das ist kein Freifahrtschein", ergänzt er. "Niemand nimmt automatisch an, dass es fantastisch wird."

Es ist ein gewisser Grad an Bescheidenheit, der das lange in der Entwicklung befindliche vierte Doom antreibt.

"Wir werden beweisen, dass das hier etwas ist, dass Spaß machen wird und anders ist. Etwas, das man im Auge behalten muss. Das muss unser Ansatz sein. Wir können nicht sagen: 'Es ist Doom, natürlich werdet ihr es spielen'. Aber dadurch arbeiten wir nur härter."

Während der E3 hatte ich schon geschrieben, warum für mich der kurze Doom-4-Teaser der beste Moment der E3 war, obgleich er im Grunde nicht Teil der Messe war. Die gespaltene Reaktion auf die Kolumne in den Leserkommentaren gibt Hines gewissermaßen recht.

Wie seht ihr das? Spielt Doom heutzutage noch eine Rolle? Falls nicht, was muss passieren, damit sich das wieder der Fall ist?

Und wie hört sich das für euch an, wenn er der ältesten aller aktiven Shooter-Marken attestiert, "anders" zu sein?

Doom - Teaser-Trailer

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Über den Autor:

Alexander Bohn-Elias

Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur  |  derbohn

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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