Man kann Alien: Isolation durchspielen, ohne jemanden zu töten

"Die Station ist ein echter Ort."

Creative Assemblys Alien-Titel kann man durchspielen, ohne jemanden zu töten. Eine weitere Beruhigung, nachdem seinerzeit die Ankündigung, dass es im Spiel auch Waffen geben würde, hier und da für etwas Misstrauen gegenüber Alien: Isolation sorgte.

Jetzt steht fest, dass Waffengewalt nicht nur niemals die Lösung ist, man braucht sie nicht einmal gegen einen NPC einzusetzen, wenn man nicht will.

"Du kannst durch das gesamte Spiel kommen, ohne jemanden zu töten", so Lead Designer Gary Napper gegenüber GamesTM.

"Das war weniger eine Herausforderung als einfach etwas, von dem wir dachten, dass der Charakter es so handhaben würde. Wir sprechen über ein Mitglied der Ripley-Familie - das sind keine Spielcharaktere, die Zivilisten niederschießen, weil sie auf dem Weg zum Schalter im Weg stehen", erklärt er.

Eine wunderbare letzte Bestätigung, dass es sich nicht einfach um einen Shooter handelt.

Entscheidend ist dabei der Einsatz des herrlich retro-futuristischen Bewegungsscanners.

"Er ist nur in 2D. Das ist eine dieser Sachen, die dir viel Gameplay geben - sie verfolgen das Alien oder den Menschen oder was auch immer. Sie könnten auf der Etage unter euch sein, in den Luftschächten über euch oder hinter der Wand. Man weiß nie, wo diese Dinge sind."

Einmal mehr bestätigte Napper im Anschluss den Metroidvania-artigen Aufbau, der verspricht, dass sich Creative Assembly weniger auf gescriptete Momente verlässt, als man in einem eher korridorartig angelegten Spiel vermuten würde.

"Ich glaube, das, was uns am meisten begegnet, wenn wir jemandem das Spiel vorstellen und sagen, 'du gegen das Alien!' ist eine Reaktion der Marke, 'klingt super, aber nach drei Stunden wird mir das zu langweilig'", doch dem sei nicht so. "Man muss von der Ausgangsposition extrapolieren, bei der man noch gar nichts hat und sich nur versteckt, bis zu dem, was [wir bisher gezeigt haben] - und das ein wenig ausdehnen. Es gibt tatsächlich eine Menge interessante Sachen, die man in dem Spiel machen kann. Und natürlich wollen wir auch Abwechslung bieten."

"Die Missionsstruktur wurde um die Idee herum gestaltet, dass die Station ein echter Ort ist. Es gibt zu viele Spiele, die ein lineares Erlebnis sind, bei denen sich eine Tür ein für alle Mal hinter einem schließt und man nicht zurückgehen kann. Warum ist das so?", fragt er sich. "Während man sich durch unsere Station schlägt und mehr Bereiche öffnet, kann man immer in bereits besuchte Bereiche zurückkehren."

"Wichtig war dabei, sicherzustellen, dass dort auch noch etwas passiert, wenn ihr in ein bereits bekanntes Gebiet zurückkehrt. Es darf sich nicht anfühlen wie 'dieser Bereich ist erledigt, ich bin hier sicher' - das Alien kann hier nicht sein. Es ist sehr wohl der Metroidvania-Stil, eine Umgebung nach und nach zu entschlüsseln."

Alien: Isolation erscheint am 7. Oktober 2014 für PC, Xbox One, Xbox 360, PlayStation 4 und PlayStation 3.

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Über den Autor:

Alexander Bohn-Elias

Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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