Doom 4 wird ein Old-school-Reboot namens Doom

Doppelsprünge, mehr Nahkämpfe und keine regenerierende Gesundheit.

id Software hat auf der QuakeCon erste Details zum neuen Teil der Doom-Reihe verraten. Das Ganze wird nicht einfach ein Doom 4, sondern ein Reboot namens „Doom".

Spielszenen wurden bislang nur den Teilnehmern der QuakeCon gezeigt, aber natürlich gibt es Berichte davon im Netz. Polygon zufolge basiert das Spiel auf der Engine id Tech 6 und soll für PC, Xbox One und PlayStation 4 erscheinen.

Es wird beispielsweise Doppelsprünge geben und der Multiplayer soll laut Rock, Paper, Shotgun eine „schnelle und kompetitive" Angelegenheit werden.

Der Waffenwechsel wird á la Wolfenstein: The New Order über ein Radialmenü durchgeführt, währenddessen wird die Zeit verlangsamt. Wie Executive Producer Marty Stratton gegenüber Polygon angibt, könne man alle Waffen zugleich mit sich herumtragen. Mit dabei sind unter anderem die doppelläufige Schrotflinte, die Kettensäge, der Raketenwerfer und das Plasmagewehr.

Regenerierende Gesundheit wird es ebenfalls nicht geben.

„Nahkämpfe sind ein großer Bestandteil des neuen Doom", merkt Geoff Keighley via Twitter an. Andere Berichte sprechen davon, dass man Feinden in kontextsensitiven Animationen Körperteile abtrennt und diese etwa auch benutzt, um ein Sicherheitssystem zu überwinden. Eine Demo endete sogar damit, dass ein Dämon dem Spielcharakter seinen Arm ausriss und ihn damit zu Tode prügelte.

Gleichermaßen werde die Kettensäge entsprechende Resultate bei Gegnern erzielen. Was das für den Release in Deutschland bedeutet, kann man sich wohl vorstellen.

Rock, Paper, Shotgun zufolge schien das Level-Design „recht linear" zu sein, wobei es bislang natürlich nur einen Ausschnitt zu sehen gab, der nicht für das gesamte Spiel sprechen muss.

Via Twitter bestätigte Keighley übrigens auch, dass das Spiel in 1080p mit 60 FPS laufen soll.

Bethesdas Pete Hines zufolge hat man das Spiel während der Entwicklung komplett umgekrempelt, da man mit einer früheren Version nicht zufrieden war. Die neue Version soll wiederum die hohen Erwartungen erfüllen, die jeder an das Spiel und an das Franchise hat.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

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