Nur für Freunde: Details zu den Sechs-Spieler-Raids von Destiny

Update: Bungie reagiert auf Kritik.

Update (04.07.2014): Bungies Pläne für die Sechs-Spieler-Raids ohne Matchmaking-Funktion wurden von einigen Fans kritisiert, was man laut Bungies Luke Smith (via NeoGAF) auch durchaus nachvollziehen könne.

"Diese Einstiegsbarriere - die Anforderung, dass ihr eine Gruppe zusammenstellt und an einen Ort reist, der eure Fähigkeiten zur Zusammenarbeit (erstens) und eure Daumen (zweiten) auf die Probe stellt - ist eine Barriere, die ich gerne aufrechterhalten habe, um die Ziele dieser Aktivität beibehalten zu können", schreibt.

Man erwarte, dass „Hardcore-Gruppen" viel Zeit in diese Raids investieren werden, aber einige Leute sollten einen Raid auch innerhalb der ersten Woche im normalen Modus abschließen können.

"Der Hard-Modus wird mehr Zeit beanspruchen. Sobald eure Gruppe weiß, mit welchen Gegnern sie es zu tun bekommt, kann man den Raid deutlich schneller beenden als in drei Stunden."

Das Ganze soll in jedem Fall die Zusammenarbeit fördern und man betrachtet es als eine Art „Übung zur Teamzusammenstellung".

Bei einem Raid könnt ihr auch jede Woche Einstiegspunkte speichern. Die Gruppe könnte somit also mittendrin aussteigen, wenn es nötig sein sollte, und den Raid später in der Woche fortsetzen. Fortschritt und Lootberechtigungen werden alle sieben Tage zurückgesetzt - Belohnungen könnt ihr also nur einmal pro Woche bekommen.

Bungies Luke Smith hat im Gespräch mit IGN einige neue Details zum Endgame-Content von Bungie verraten, zu denen etwa die Raids für sechs Spieler zählen.

Die Raids sind demnach einer der „Grundpfeiler des Spiels" und „extrem handgefertigte" Spielerfahrungen. Interessant ist, dass es hier kein Matchmaking mit irgendwelchen zufällig ausgewählten Mitspielern gibt, ihr müsst also tatsächlich eure Mitstreiter von Hand auswählen. Laut Bungie ist das der Fall, weil die Kommunikation hierbei entscheidend sein soll.

Im Gegensatz zu den kleineren Strikes für Gruppen sollen Raids auch schon mal bis zu zwei Stunden dauern können.

„Diese Aktivität führt euch und eure aus fünf Freunden bestehende Gruppe zu einem Ort, an dem ihr noch nie wart und an den ihr regelmäßig zurückkehren werdet. Es werden Dinge von euch abverlangt, die ihr in einem Shooter noch nie zuvor tun musstet", sagt er.

Einfach wird es jedenfalls nicht. Es gibt keine Wegpunkte und niemand sagt euch, wie ihr weiter vorankommt. Man erwartet, dass Spieler Raids mehrfach in Angriff nehmen müssen, bevor sie einen erfolgreich abschließen können.

„In einem Raid beginnt alles bei Level 25, es endet nicht dort. Ein Teil des Raids besteht darin, dass man sich entsprechend ausrüstet, sein Arsenal so aufbaut, dass man auf Situationen reagieren kann, mit denen man konfrontiert wird."

Eine besondere Herausforderung sollen dementsprechend auch die Bossgegner darstellen: „Die Raid-Bosse sind anders [als die Strike-Gegner]. Es sind immer noch große und furchteinflößende Monster, aber sie haben auch Fähigkeiten, die sich von dem unterscheiden, was man bislang in einem Shooter erlebt hat", sagt Smith.

Und bei Bungie ist man sich durchaus bewusst, dass das alles nur eine gewisse Gruppe von Spielern ansprechen wird.

„Mit den Raids setzen wir wirklich viel aufs Spiel, es ist gewissermaßen ein Risiko, weil man für diese Aktivität eine Gruppe mit fünf Freunden benötigt", erklärt er.

„Wenn das Schlimmste, was passiert, so aussieht, dass ihr eure Gruppe zusammenstellt, eine tolle Zeit zusammen habt und nur den ersten Schwierigkeitsgrad des Raids abschließt, wird das immer noch fantastisch sein. Ich wette, ihr werdet zurückkommen wollen. Hoffentlich spornt euch die Ausrüstung zur Rückkehr an."

Destiny erscheint am 9. September 2014 für Xbox One, PlayStation 4, Xbox 360 und PlayStation 3.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

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