Xbox-Chef Phil Spencer hat im Gespräch mit Eurogamer bestätigt, dass Rise of the Tomb Raider zeitexklusiv ist.

Wie lange das Spiel nur für Xbox One und Xbox 360 erhältlich sein wird, sagt er aber nicht.

Die Worte zur Exklusivität hatte man bislang sorgfältig gewählt. Spencer vergleicht das Ganze mit den Deals, die man beispielsweise für Spiele wie Ryse: Son of Rome hatte. Sobald diese exklusive Zeitspanne endet, können Square Enix und Crystal Dynamics im Grunde machen, was sie wollen.

“Wenn die Leute mich fragen, ob ich ihnen sagen kann, wann oder ob es für andere Plattformen kommt... nun, das ist nicht meine Aufgabe“, so Spencer. „Es ist nicht mein Job, über Spiele zu reden, die nicht uns gehören. Wir haben eine spezielle Partnerschaft bei dieser Version von Tomb Raider, die wir angekündigt haben, und haben ein wirklich gutes Gefühl im Hinblick auf unsere langfristige Beziehung mit Crystal und Square“, sagt er.

“Ich verstehe diese Reaktionen. Wenn ich ein PlayStation-Spieler bin, denke ich plötzlich, dass das Franchise weg ist. Aber ich habe die Marke nicht gekauft, das Studio auch nicht. Es gehört nicht mir. Wo das Spiel mit der Zeit landen wird, wie etwa Ryse, das werden wir sehen. Mir gehört nicht jede weitere Version von Tomb Raider.“

Wie sieht dieser Deal also aus? „Ich habe ein Tomb Raider, das zum Weihnachtsgeschäft im nächsten Jahr exklusiv auf der Xbox erhältlich sein wird. Auf der Xbox 360 und der Xbox One. Ich will niemanden in Bezug darauf täuschen. Was sie langfristig mit diesem Franchise machen, ist nicht meine Entscheidung. Ich habe keine Kontrolle darüber. Ich kann also nur über unseren Deal sprechen. Ich weiß nicht, wo man Tomb Raider sonst noch finden wird.“

“Ja, dieser Deal hat eine bestimmte Dauer. Ich habe es nicht gekauft, ich besitze das Franchise nicht“, so Spencer auf Nachfrage. Wie lange diese Zeitspanne dauert, sagt er nicht: „Nein. Und das liegt nicht daran, dass ich jemandem etwas vortäuschen will. Es ist ein Deal zwischen uns und dem Partner. Die Leute fragen mich, wie viel wir dafür gezahlt haben. Es gibt Dinge, über die ich einfach nicht sprechen werde, weil es ein Geschäft zwischen ihnen und uns ist. Offensichtlich hat dieser Deal eine bestimmte Dauer. Ich habe die Marke nicht für alle Ewigkeit gekauft.“

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Editor, Eurogamer.de

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

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