Harada: Pokkén Tournament soll sich erst in der Arcade beweisen

"Schafft man es aus der Löwenhöhle der Arcaden heraus, kann man stolz sein."

In Pokkén Tournament trifft Bandai Namcos Tekken-Expertise auf die familienfreundlichen Pokémon. Ein wenig überraschend wurde bekannt, dass der Prügler zunächst in der Spielhalle erscheinen soll. Leitender Produzent Katsuhiro Harada äußerte sich nun zu den Gründen.

Wie es scheint, sieht man für diese Gattung Spiel die Arcade als optimale Qualitätssicherung an.

Dies zumindest ließ Harada im Gespräch mit 4Gamer (übersetzt durch Siliconera) verlauten.

"Ich sage immer, dass es wichtig ist für ein Kampfspiel, mindestens einmal in der Arcade erfolgreich zu sein. Spielhallen nehmen 100 Yen für eine Runde, wenn es also ein langweiliges Spiel ist, wird es sich mit Sicherheit nicht durchsetzen", so Harada, der die Arcaden als hart umkämpftes Umfeld beschreibt.

"Pokémon hat definitiv ein familienorientiertes Image, aber weil wir entschieden hatten, [Pokkén] als kompetitives Kampfspiel mit Spieltiefe zu designen, mussten wir darauf vorbereitet sein, uns derart harten Bedingungen zu stellen", erklärt er den Richtungswechsel.

"Wenn man einen Titel hat, der es aus der Löwenhöhle geschafft hat, die Arcaden darstellen, weißt du, dass du darauf stolz sein kannst, weil es der 'real deal' ist. Außerdem gibt es heutzutage nicht zu viele Entwickler, die sich dieser Art von Herausforderung stellen", gibt er zu bedenken.

Bis wir Hand an Pokkén legen können, wird es noch eine Weile dauern. In Japan fällt der Startschuss im Laufe des Jahres 2015.

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Über den Autor:

Alexander Bohn-Elias

Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur  |  derbohn

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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