The Stanley Parable 1 Million Mal verkauft

Ein Triumph des guten Geschmacks

Binnen eines Jahres hat sich die Videospiel-Dekonstruktion The Stanley Parable eine Million Mal verkauft. Dies gibt der Designer des himmelschreiend komischen Schmuckstücks, Davey Wreden, auf Twitter bekannt.

"Vor ein paar Jahren hatte niemand einen Schimmer, wer ich war. Heute hat sich The Stanley Parable eine Million Mal verkauft. Danke <3", gibt er seiner Rührung in etwas mehr als 130 Zeichen Ausdruck.

Eine Gratulation der etwas anderen Art dachte sich Kevan Brighting aus, der die allwissende Erzählerstimme in dem Spiel sprach. Für den maximalen Effekt sollte man seine Tweets deshalb auch so lesen, wie die bissige Uper-Class Stimme aus dem Off es wohl gemacht hätte:

"The Stanley Parable has sold over a million copies. The Narrator decided not to tell Stanley. It might make him fractious. Or big-headed." ("The Stanley Parable hat sich über eine Million Mal verkauft. Der Erzähler entschied sich dagegen, es Stanley zu sagen. Es könnte ihn mürrisch machen, oder ihm zu Kopf steigen.")

Und kurz darauf:

"The Narrator relented. He sent Stanley a congratulations card and a check for 8 Dollars. There was no way he would send 427 Dollars. There are limits." ("Der Erzähler lenkte ein. Er schickte Stanley eine Gratulationskarte und einen Scheck über 8 Dollar. Natürlich würde er keine 427 Dollar schicken. Es gibt schließlich Grenzen.")

The Stanley Parable startete als Mod für Half-Life 2, wurde im letzten Jahr aber als stark überarbeitete Standalone-Version angeboten.

Auch wir gratulieren herzlich zur vollen Million. Dieses beachtliche, kluge, dumme, witzige kleine Spiel hat jede Aufmerksamkeit verdient. Warum das so ist, lest ihr in unserem The Stanley Parable Test.

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Über den Autor:

Alexander Bohn-Elias

Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur  |  derbohn

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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