InnerSpace-Ankündigung lässt Entdeckerherzen höher schlagen

Bescheidenes Kickstartersziel für ein Journey mit Flügeln.

Kickstarter-Ankündigungen locken mittlerweile nicht mehr so zugkräftig hinter dem Ofen hervor, wie noch vor einem Jahr. Sogar Uber Entertainment, die mit Planetary Annihilation zuverlässig ihre Versprechen einlösten, konnten das Finanzierungsziel für den viel versprechenden Nachfolgetitel Human Resources nicht einfahren. InnerSpace, von dem kleinen Team PolyKnight um den Texaner Tyler Tomaseski, ist trotzdem einen Blick wert. Nicht zuletzt, weil unterm Strich nur 25.000 Dollar als Ziel veranschlagt werden.

Bei InnerSpace schlüpft ihr in die Rolle des Kartographen, der in Form eines Flugzeugs das Innere eines Universums aus miteinander verbundenen Sphären erkundet. Sprich: Fliegt ihr vom Boden aus lange genug senkrecht in die Luft, kommt ihr irgendwann auf der anderen Seite der jeweiligen Welt an. Außerdem ist die Schwerkraft derart angelegt, dass alles zur Mitte der Sphäre gezogen wird. Um ein authentisches, den Gesetzen oder zumindest groben Regeln der Aerodynamik folgendes Flugspiel handelt es sich folglich nicht.

Da Bilder mehr als tausend Worte sagen, solltet ihr euch zunächst das Kickstarter-Pitch-Video anschauen.

Wirkt entspannend und irgendwie gelöst und gerade die himmlische Art-Direction kann sich sehen lassen.

Dennoch stecken durchaus Spielanteile in InnerSpace, denn auf euren Erkundungen findet ihr Reliquien, die ihr zu einem Archäologen bringen könnt, der im Gegenzug euren Flieger verbessert oder euch mit Wissen über dieses von titanischen Wesen bevölkerte Reich versorgen.

"Ihr werdet auf euren Reisen organisch auf monolithische Kreaturen treffen. Diese wurden einst als Götter verehrt und steigen dadurch zu größerer Macht auf", beschreibt PolyKnight seine gigantischen Nebendarsteller. "Auf den ersten Blick sind sie alles, was in der unmittelbaren Umgebung zählt. Aber wenn man sie erkundet und beobachtet, erkennt der Spieler vielleicht das Verhalten dieser Kreaturen und ihre Gründe dafür." PolyKnight spricht von Interaktionen mit diesen Wesen, die sich mit der Zeit "intensivieren" sollen. Man darf gespannt sein, wie sich das dann gestaltet.

Auch Waffen scheinen eine, wenngleich untergeordnete Rolle zu spielen, denn sie kommen vornehmlich beim Lösen von Rätseln zum Einsatz

Aktuell steht der Kickstarter bei 7.850 von 25.000 Dollar. PolyKnight hat noch 43 Tage Zeit, sein Ziel zu erreichen.

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Über den Autor:

Alexander Bohn-Elias

Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur  |  derbohn

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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