Facebook will 100 Millionen Oculus Rift verkaufen

Wird "ein paar Hardwarezyklen" dafür brauchen.

In einer Telefonkonferenz mit Investoren Dienstagnacht hat Mark Zuckerberg über seine Erwartungen für die Virtual-Reality-Brille Oculus Rift gesprochen. Insgesamt 100 Millionen Einheiten des Geräts hofft er abzusetzen. dafür seien aber mehrere "Zyklen" der Hardware nötig.

Für Zuckerberg ist diese Zahl die kritische Masse, "bevor [Rift] eine wirklich bedeutsame Sache als Computing-Plattform ist", berichtet Seeking Alpha.

In den nächsten paar Jahren würden 50 oder 100 Millionen Einheiten noch nicht erreicht, so Zuckerberg. "Es wird ein paar Zyklen des Geräts brauchen, um dorthin zu kommen und das ist es im Grunde, worum es mir geht."

"Wenn man diese Größenordnung erreicht, wird es als Business interessant, wenn es darum geht, außerhalb des Ökosystems zu entwickeln. Wenn ich davon also als Zehn-Jahres-Sache spreche, dann geht es darum, die erste Reihe an Geräten zu bauen, die Zielgruppe zu entwickeln und das Ökosystem drumherum", so Zuckerberg. "Bis es dann schließlich ein Business wird."

Dass er hier nicht über Spiele spricht, ist angesichts der Umgebung, in der die Aussagen getroffen wurden, nicht weiter verwunderlich. Bei einer Investition von zwei Milliarden US-Dollar ist es klar, dass sich jemand wie Zuckerberg in erster Linie darum Gedanken macht, wie man die Ausgaben wieder einfährt. Um Spiele kümmern sich andere. Interessanter ist da schon, in welchem Größenordnungen er sich bewegt. 100 Millionen Einheiten sind mehr, als je von der PS3 im Umlauf waren, auch wenn der Vergleich hinkt, weil Oculus eine Peripherie ist.

Oculus präsentierte im September seinen dritten Prototypen des Rift, Codename Crescent Bay. Die neue Ausgabe verfügt über Rundum-Headtracking und eingebaute Kopfhörer.

Links zu Angeboten und Anbietern auf dieser Seite können sogenannte Affiliate-Links sein. Mit einem Kauf über einen dieser Links unterstützt ihr Eurogamer.de. Wir erhalten vom Anbieter eine kleine Provision.

Zu den Kommentaren springen (9)

Über den Autor:

Alexander Bohn-Elias

Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur  |  derbohn

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

Weitere Inhalte

Weitere Themen

Kommentare (9)

Die Kommentare sind nun geschlossen. Vielen Dank für deine Beiträge!

Verstecke Kommentare mit niedrigen Bewertungen
Sortierung
Threading