Far Cry 4 - Lösung: So findet ihr die Shangri-La-Thangkas

Der kürzeste Weg zu den Shangri-La-Missionen und -Thangkas.

Schon Far Cry 3 hatte einen Faible für surreale Nebenmissionen, wenn man zum Beispiel unter Drogeneinfluss bestimmte Aufgaben erfüllen musste. Auch im vierten Teil gibt es nun wieder einige Level, die komplett außerweltlich angelegt sind und mit einem einzigartigen Look daherkommen. Der narrative Unterbau hierfür das buddhistische Paradies Shangri-La, zu dem man an verschiedenen Stellen des Far Cry-4-Himalaya Zugang erhält.

Diese Nebenhandlung beginnt mit der zweiten Mission, die ihr für die britischen Drogenenthusiasten Yogi & Reggie erledigt, die sich im Haus der Ghales - südöstlich von Shanat - eingenistet haben. Das Symbol für die beiden auf der Karte ist das "Y". Damit startet ihr eine Storyline, in der es darum geht, ein Familienerbstück der Ghales wiederherzustellen: Das sogenannte Thangka, ein buddhistisches Rollbild, dessen Platz an der Wand nun leer ist. Fünf Teile gibt es davon zu finden und mit jedem, das ihr findet, durchlebt Ajay eine "Vision", die ihr als Level im Shangri-La verknüpft. Hier erlebt ihr ihr die Geschichte des Suchenden Kalinags nach, der im Auftrag seines Herrschers Shangri-La ausfindig machen soll. Optisch hat diese Quest-Linie einige der imposantesten Momente des gesamten Spiels zu bieten.

Euer (optionaler) Auftrag ist folglich die auf der Karte eingezeichneten Shangri-La-Thangkas zu finden, was nicht allzu einfach ist, weil die Verstecke immer sehr gebirgig liegen und die Zugänge zu ihnen auf der Karte selten klar ersichtlich sind. Auch liegen sie so weit oben, dass es nicht möglich ist, sie einfach mit dem Gyrokopter aus der Luft zu erreichen.

Hier also die Beschreibung, wie ihr zu den Thangkas gelangt, die euch nach Shangri-La führen.

Erstes Shangri-La-Thangka: Kalinags Weisheit.

Das könnt ihr kaum verfehlen. Yogi und Reggie zeigen euch den Weg. Hängt euch unter den Drachenflieger und segelt von der Klippe aus nach Westen der Zielmarkierung entgegen. Nach gut 900 Metern seht ihr unter euch schon euer Ziel:

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Ist von drinnen viel größer, als es von außen aussieht!

Ihr solltet im Segelflug weit genug kommen. Für eine punktgenaue Landung öffnet ihr 100 Meter vor Kalinags Weisheit, falls vorhanden, eure Wingsuit und öffnet kurz vor dem Aufprall euren Fallschirm. Sind die Gegner aus dem Weg geräumt, geht ihr ins Innere, wo ihr das Thangka findet und eure erste Stippvisite nach Shangri-La beginnt. Spielerisch sind die Die Shangri-La-Level geradlinig und gerade zu Beginn stark auf Takedowns ausgelegt. Anders als im Rest des Spiels sind die auch meist dann noch möglich, wenn die dämonischen Gegner euch bereits gesehen haben, sehr viel Schleichen müsst ihr also nicht. Toll ist auch der freundliche Tiger, den ihr auf eure Gegner hetzen könnt. Später spielt dann der magische Bogen, der die Zeit verlangsamen und schließlich sogar mehrere Pfeile auf einmal verschießen kann, eine größere Rolle.

Zweites Shangri-La-Thangka: Kalinags Abstieg

Jetzt wird es kniffliger: Das zweite Thangka liegt Südlich vom Haus der Ghales, östlich des Chal-Jama-Klosters und nordöstlich von Varshakot. Macht auf der Karte einen kurzen Fluss mit Nord-Süd-Verlauf ausfindig, der sich bei näherer Betrachtung als Wasserfall herausstellen wird. Da müsst ihr hin. Euer Zugang hierzu liegt nordwestlich davon, in der Nähe des auf der Karte eingezeichneten Nebelparder-Gebiets.

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Hier geht die Kletterei los.

Lauft bis zur Steilwand nach Süden, erklimmt sie und haltet Ausschau beziehungsweise spitzt die Ohren nach den Geräuschen der hier beheimateten Raubkatze, deren Pranken im Nacken für jeden Wanderer eine unschöne Überraschung wären. Ihr kommt schließlich an eine Felsspalte, in die ein riesiger Felsen gerollt ist:

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Helm nicht vergessen!

In der Spalte haltet ihr euch links. Auf der anderen Seite erblickt ihr zu eurer Linken eine Klettermöglichkeit, die ihr direkt nutzt:

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Und am Bergweg nicht überholen!

Nachdem ihr ein paar Abhänge hochgekraxelt und über einen Baumstamm balanciert seid, kommt ihr schließlich an Kalinags Abstieg an. Schaut das Loch hinunter. Unten ist Wasser, das tief genug ist, um sich die Kletterei nach unten zu sparen. Springt einfach hinein und ihr findet das zweite Thangka.

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Komm ruhig rein, das Wasser ist herrlich!

Drittes Shangri-La-Thangka: Kalinags Pforte

Das dritte Shangri-La-Thangka findet sich auf einem Plateau ganz im Westen der Karte. Es gibt die Möglichkeit, auch von Süden her heranzukommen, doch das ist deutlich komplizierter, als beispielsweise mit einem Gyrokopter um das Plateau herum an dessen Nordseite zu fliegen. Langer Rede kurzer Sinn:

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Hier geht es los!

Spätestens hier sollte man den Einsatz des Kletterhakens gemeistert haben, denn diese Passage verlangt von euch mehrfach, euren Kletterhaken noch beim Schwingen von einem Ankerpunkt zum nächsten zu werfen.

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Nur Mut!

Der Eingang findet sich am Ende der Route und wird von einigen Schergen Pagan Mins bewacht. Aber nichts, was euch vor größere Probleme stellen sollte. Viel Veranlassung oder Möglichkeiten für Stealth bieten sich hier nicht. Eine überraschende Handgranate räumt den Weg genau so gut frei.

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Hereinspaziert.

Viertes Shangri-La-Thangka: Kalinags Trumpf

Das vierte Thankga wartet im Süden der nördlichen Karte, nachdem ihr die letzte Mission für Willis erledigt und die Brücke zurückerobert habt. Nehmt am besten ein Boot, um den südlichen Fluss zu folgendem Ort auf der Karte zu fahren.

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Von hier aus erreicht ihr bald eine Steilwand, die ihr bis nach oben erklimmt. Hier müsst ihr einmal mehr eure Bergsicherheit beweisen, wenn ihr den Haken von einem Ankerpunkt zum nächsten werft. Das sollte mittlerweile kein Problem mehr sein. Am Ende dieser Route habt ihr Kalinags Trumpf und den vierten der Shangri-La-Level gefunden.

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Ihr wisst, ihr könnt es schaffen.

Fünftes Shangri-La-Thangka - Rakshasa besiegen

Für das fünfte und letzte Thangka müsst ihr in den Norden des nördlichen Kartenteils. Auch dieser Zugang liegt recht weit oben. Parkt euer Fahrzeug wie hier auf der Karte und arbeitet euch die grün bewachsenen Flächen nach oben. Falls ihr von der anderen Seite kommt, ist die Wand zum Erklettern auch von etwas weiter östlich zu erreichen.

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Auf ein letztes Mal!

Oben müsst ihr nach links von einem Ankerpunkt zum nächsten schwingen, was recht schwierig ist, weil dazwischen einige Baumkronen im Weg sind. Habt ihr einen Haken angebracht, müsst ihr euch direkt ein wenig nach oben ziehen, um nicht abzustürzen.

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Hier geht's lang.

Am Ende geht es noch etwas bergab, bis ihr an ein Loch kommt, in das ihr euch hinablassen könnt. Auch beim Abseilen müsst ihr noch etwas vorsichtig sein. Was schlecht zu sehen ist: Auf halbem Weg nach unten ist hinter euch an der Wand noch einmal ein Ankerpunkt, den ihr unbedingt nutzen solltet, um nicht zufällig die letzten paar Meter zu stürzen.

Der letzte Shangri-La-Level ist hauptsächlich ein Bosskampf gegen den geflügelten Dämonen Rakshasa. Umweht ihn ein blauer Wirbel, beschwört er seine Schergen. Hetzt den Tiger auf mindestens einen von ihnen und erledigt den Rest mit Ketten-Takedowns so schnell es geht. Denn sobald Rakshasa seinen Schnabel öffnet und ihr Feuer sehen könnt, müsst ihr ihm einen Pfeil in den Rachen schießen. Nach drei Treffern stürzt er ab und ihr schickt den Tiger auf ihn. Der springt ihm in den Schnabel und stemmt ihn für euch von innen auf: Ein weiterer Pfeil und der Zyklus geht von vorne los, nur mit mehr Gegnern und mehr Feuerbällen von Rakshasa.

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Über den Autor:

Alexander Bohn-Elias

Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur  |  derbohn

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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