Destiny: House-of-Wolves-DLC kommt im 2. Quartal 2015, Patch 1.1.1 schwächt mehrere Waffen ab

Fast niemand mag das Pulse Rifle.

Nachdem in den letzten Tagen ein vermeintlicher Releasetermin zum House-of-Wolves-DLC für Destiny aufgetaucht war, hat sich Bungie unter anderem dazu im neuesten Weekly Update geäußert.

Aktuell gibt man lediglich das zweite Quartal 2015 als Veröffentlichungszeitraum an. House of Wolves erscheint also irgendwann zwischen April und Juni.

Nach Bekanntgabe der aktuellen Finanzzahlen sprach man unterdessen von einem umfangreichen "Content-Release" im Herbst, womit die vermutete Comet-Erweiterung gemeint sein dürfte. Auch anschließend habe man eine "sehr robuste Pipeline" mit weiteren Inhalten geplant.

Weiterhin spricht man im Weekly Update über Patch 1.1.1, der noch in diesem Monat erscheinen soll und mehrere Waffen im Spiel abschwächt, genauer gesagt Automatikgewehre, Handkanonen und Fusionsgewehre. Im Gegenzug verstärkt man Pulsgewehre und Schrotflinten.

„Wenn ihr euch die Top Ten der tödlichsten Waffen über einen Zeitraum von 30 Tagen anschaut, dann sind sechs davon Automatikgewehre", sagt Sandbox Designer Jon Weisnewski. „In den meisten Kampfszenarien und über die meisten Entfernungen hinweg ist es extrem effektiv."

Tatsächlich sei es aber sogar effektiver als beabsichtigt. Daher reduziert man den Basisschaden von Automatikgewehren um 2,5 Prozent, wobei Waffen mit höherer Feuerrate weniger davon beeinflusst werden. Ebenso wird ihre effektive Reichweite reduziert, wodurch sie auf größere Distanzen schwächer werden - außer ihr nutzt ein Automatikgewehr mit hoher Reichweite, die dann sicher noch wertvoller sein werden.

Bungies Statistik zufolge werden Pulsgewehre kaum genutzt. Daher erhöht man ihren Basisschaden um 9,7 Prozent, um sie auf das gleiche Niveau wie die anderen Primärwaffen zu bringen.

Auch bei den Handkanonen reduziert man unterdessen die effektive Reichweite, wodurch sie über größere Distanzen weniger Schaden anrichten und Folgeschüsse weniger genau sind. Auch die allgemeine Genauigkeit wird leicht reduziert, was sich auf kürzere und mittlere Distanzen aber nicht allzu sehr auswirken dürfte.

Weisnewski: „Aktuell funktionieren die Handkanonen so wie beworben, aber sie sind über größere Distanzen hinweg etwas zu effektiv."

Beim Fusionsgewehr erhöht man unterdessen die Streuung, was sich vor allem auf größere Distanzen bemerkbar macht. Hier wird es schwieriger sein, ein einzelnes Ziel mit einer vollen Salve zu treffen. Dadurch eignet sich das Fusionsgewehr aber besser, um Gruppen zu treffen. Weiterhin werden Startmunition und Munitionswerte reduziert.

Bei den Schrotflinten erhöht man zumindest im PvE-Bereich den Schaden um ganze 100 Prozent. Das gilt wie gesagt nicht im PvP, der Schaden, den ihr bei anderen Wächtern anrichtet, bleibt gleich. Allerdings müsst ihr mit der Schrotflinte wirklich nah am Gegner dran sein, um die volle Schadenswirkung zu erzielen. Auch hier wird die verfügbare Startmunition im PvP-Modus reduziert.

Beim Scoutgewehr, dem Scharfschützengewehr, dem Maschinengewehr und dem Raketenwerfer gibt es keine Änderungen.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

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