Resident Evil: Revelations 2 - Komplettlösung, Tipps und Tricks

Der Weg durch alle Episoden des Horrors.

Resident Evil: Revelations geht in die zweite Runde. Auch wenn der neue, im Episodenformat veröffentlichte (und ab 20. März auch als Box im Handel erhältliche) Ableger nicht so gruselig ist wie die Reihe zu ihren besten Zeiten, heißt das nicht, wir hätten es hier mit einer kunterbunten Geburtstagsparty zu tun. OK, Party vielleicht, wenn man nur vernarbte, missgestaltete Freaks auf die Gästeliste setzt, die jedem grunzend an den Hals springen. Auch Revelations 2 hat seine ganz eigenen Schocker auf Lager, kleine Rätsel, eine Koop-Ausrichtung und so manch knackigen Kampf, den man auf Anhieb nicht durchschaut.

Bei all dem und den Problemen, die dabei auftreten können, hilft unsere Komplettlösung, in der wir alle Episoden des Abenteuers durchgehen und euch zeigen, wie Claire, Moira, Barry und Natalia aus ihrem Albtraum entkommen können. Nachfolgend die Kapitelnavigation, darunter als Fließtext allgemeine Hinweise, die beim Spielen von Revelations 2 sicher keine schlechten Überlegungen sind. Viel Glück beim Überleben.

Resident Evil Revelations 2: Komplettlösung - Inhaltsverzeichnis

Episode 1

Resident Evil Revelations 2: Episode 1 - Claire: Erste Schritte, Experimentierblock-Schlüssel, Brecheisen für Moira

Resident Evil Revelations 2: Episode 1 - Claire: Zahnrad finden, Aus der Anlage fliehen, Zum Funkturm

Resident Evil Revelations 2: Episode 1 - Barry: Durchs Gebäude gehen, Schaltzentrale-Schlüssel, Feuer abstellen

Resident Evil Revelations 2: Episode 1 - Barry: Wald durchqueren, Kransteuerung, Funkturm erreichen

Episode 2

Resident Evil Revelations 2: Episode 2 - Claire: Batterie und Treibstoff finden, Sirene ausschalten, Aus Dorf fliehen

Resident Evil Revelations 2: Episode 2 - Claire: Natalia finden, Gittertorrätsel, Zum Turm

Resident Evil Revelations 2: Episode 2 - Barry: Hintertorschlüssel, Fischerdorf, Unsichtbare Gegner

Resident Evil Revelations 2: Episode 2 - Barry: Pedro töten, Bohrer bekommen, Zum Turm

Episode 3

Resident Evil Revelations 2: Episode 3 - Claire: Neil finden, Verarbeitungsanlage-Schlüssel, Prometheus-Leber-Rätsel

Resident Evil Revelations 2: Episode 3 - Claire: Kanalisation, Richtige Tür in der Gießerei, Grabstein-Rätsel, Boss: Neil töten

Resident Evil Revelations 2: Episode 3 - Barry: Kanalisation, Abwasseraufbereitungsanlage

Resident Evil Revelations 2: Episode 3 - Barry: Steinbruch, Ersatzgenerator, Förderband und Fahrstuhl anschalten

Episode 4

Resident Evil Revelations 2: Episode 4 - Claire: Die Aufseherin, Aus dem Turm entkommen

Resident Evil Revelations 2: Episode 4 - Barry: Mine, Zum Turm, Lift-Aktivierungskarte

Resident Evil Revelations 2: Episode 4 - Barry: Gift ablassen, Wappenschlüssel, Endboss

Allgemeines

Wie gesagt, kein klassisches Resident Evil, aber eins, das die Ideen aus dem Vorgänger mehr oder weniger weiterdenkt. Hier grundlegende Dinge, die zu wissen nicht schaden kann, wenn man es von der Insel schaffen möchte.

Kampf

Es mag ein wenig müßig klingen, es bei jedem Resident Evil erneut zu erwähnen, aber „Zielt auf den Kopf" sagt man nicht bloß so. Er ist bei vielen Gegnern die Körperregion, die ihr bevorzugt ins Visier nehmen wollt, einfach weil es am wirksamsten ist. Mit einem kritischen Treffer reicht mitunter schon eine Kugel, doch auch sonst werden die Feinde eher klein beigeben, wenn ihr ihre Schädel mit Blei spickt. Wenn ihr seht, dass ihnen eine leuchtende Ausbeulung wächst, dann schießt auf diese; nach einem Treffer sind sie meist Geschichte. So kann man prima Munition sparen.

Was uns gleich zum nächsten Thema bringt: Munition sparen. Das ist in der Praxis nicht immer so einfach, wie es dahergesagt ist. Versucht einfach zu sparen, wo es nur geht. Ein Beispiel: Schießt einem Gegner einmal in den Kopf oder Oberkörper und er gerät aus der körperlichen Balance, was man anhand seiner etwas linkisch wirkenden Animation sehr gut erkennen kann. Rennt dann fix zu ihm hin und drückt die Taste fürs Messer, so versetzt ihr ihm einen schweren Treffer. Oft war es das bereits für ihn.

Schafft ihr es, Gegner mit einer Schrotladung zu Boden zu werfen, eilt zu ihnen und benutzt das Messer, solange sie noch liegen. Schwingt es in einer Tour und ihr macht so ständig Schaden - auch das erspart euch die eine oder andere Kugel, besonders wenn ihr das Monster gleich zu Tode messert. Kurzum: Habt ruhig etwas Mut und sucht die Konfrontation mit einzelnen Feinden. Solange sie von den anderen isoliert sind, könnt ihr euch gut auf sie konzentrieren, ohne unangenehme Überraschungen fürchten zu müssen.

Ausweichen

Und wenn es doch mal eng wird? Revelations 2 hat Szenen, in denen ein halbes Dutzend mutierte Fleischklumpen in Reihe und Glied auf euch zumarschieren. Manchmal ist Flucht die beste Option. Mit der B- bzw. Kreistaste könnt ihr gegnerischen Attacken ausweichen. Hierfür müsst ihr den angreifenden Widersacher genau beobachten und die Taste erst drücken, wenn sich Claire/Barry wirklich unter einer Axt wegducken sollen oder ähnliches. Seid ihr mit dem Timing zu früh oder zu spät dran, werdet ihr dennoch getroffen, was das Ausweichen zu einer recht anspruchsvollen Sache machen kann.

Auch das gute alte Wegrennen ist durchaus eine Option. So verschafft man sich in engeren Abschnitten Platz für einen Angriff aus sicherer Entfernung oder weil man einfach etwas Luft braucht. Seid nicht verlegen darum, auch mal zu solchen Mitteln zu greifen, sollte es sich als nötig erweisen.

Koop/Spezielle Fähigkeiten der Charaktere

Revelations 2 wurde voll und ganz um den Koop-Gedanken herum entworfen, der heutzutage so hip ist und fast nirgendwo fehlen darf. Dass Claire Moira und Barry Natalia ständig an der Seite hat, zeigt bereits, in welche Richtung Capcom mit dem neuen Ableger gehen möchte. Wer jetzt daran denkt, die Kampagne online mit einem Kumpel zu spielen - das wird leider nichts. Revelations 2 unterstützt nur Offline-Koop, also müsst ihr damit vorliebnehmen.

Mit der Y- bzw. Dreiecktaste wechselt ihr zwischen den Figuren, wenn euch etwa als Claire der Sinn danach steht, Moira zu steuern. Und das hat durchaus einen Sinn, denn sowohl Moira als auch Natalia haben spezielle Fähigkeiten. Moira kann mit ihrer Taschenlampe Items anleuchten (erkennbar an den funkelnden Stellen, an denen nicht die Aktionstaste eingeblendet wird) und sie so nutzbar machen. Anschließend reicht ein Klick, damit sie in der Tasche verschwinden.

Hinzu kommt ihr Brecheisen, das sie befähigt, Holzbretter oder andere Blockaden zum Beispiel vor Türen zu entfernen. Ohne das Stemmeisen wärt ihr also ganz schön aufgeschmissen. Zudem taugt das Teil, wenn es sein muss, auch zur Verteidigung. Moira ist im Nahkampf zwar nicht ansatzweise so effektiv wie die anderen Figuren mit ihren Schusswaffen, doch um einen Zombie abzuwehren, reicht es allemal.

Natalia dagegen kann die Anwesenheit von Feinden spüren, was sich darin widerspiegelt, dass sie ihre farbigen Silhouetten durch Wände erkennt. So könnt ihr euch schon früh ihrer Anwesenheit versichern und einen Plan austüfteln, wie man sie mit Barry anschließend vielleicht lautlos überrumpelt. Zu guter Letzt kann das kleine Mädel durch Öffnungen kriechen, die einem Erwachsenen verwehrt blieben. Auf diese Weise erreicht sie wichtige Schalter oder andere Orte, kann Türen von der Gegenseite entriegeln und so einiges mehr. Muss sie sich einmal zur Wehr setzen, kann sie dafür Ziegelsteine aufheben und sie den Zombies über den Schädel ziehen.

Erkundung/Schlösserknacken

Auch wenn Resident Evil nicht mehr so viel mit Erkundung zu tun hat, kann man doch ein bisschen was entdecken. Nicht nur versteckte Items, die man mit der Taschenlampe aufdeckt, sondern auch Fässer und Kisten. Zerschlagt diese mit dem Messer und ihr bekommt meist Munition oder sogar mal ein Kraut. Diese hölzernen Behältnisse stehen regelmäßig herum, in Außen- wie Innenräumen.

Schubladen von Schreibtischen lassen sich ebenso öffnen, wie es verschlossene Schatztruhen für geschickte Finger gibt. Die sehen wirklich so aus und sind nur von Natalia zu öffnen, während Moira sich mittels Brecheisens an anderen Kisten zu schaffen machen kann. Nach einem bestandenen Schlösserknacken-Minispiel gibt's meist Upgrades für die Schusswaffen.

Und worum geht es bei dem Minispiel? Schiebt den Cursor im Kreis umher und achtet auf die Stellen, an denen er sich orange einfärbt. Haltet an diesen Stellen die Schultertaste gedrückt und achtet auf das Vibrieren des Pads. Hört es auf, bevor der Balken rechts sich zur Gänze gefüllt hat, seid ihr nicht an der korrekten Stelle. Ihr müsst dann im orangenen Bereich einige Zentimeter herumprobieren. Es geht hierbei darum, zu sehen, an welcher Stelle das Vibrieren so lange anhält, bis das Schloss geknackt ist. Nach einigen Versuchen hat man das aber ganz gut raus.

Raid-Modus

Ein netter Zusatz für jeden und bereits ab dem Kauf der ersten Episode verfügbar. Im Raid-Modus (oder zu Deutsch: Raubzugmodus) schlagt ihr euch durch kleine, sehr gut auswendig lernbare Level und müsst schlichtweg alle Feinde erledigen. Oder zumindest so viele, dass ihr Zugang zu einer Medaille erhaltet (in der Regel sind das alle bis auf eine Handvoll). Sobald ihr diese zertretet, habt ihr den Level geschafft. Anschließend gibt es Abzeichen, je nachdem, wie gut ihr wart. Fürs Töten aller Feinde gibt es ebenso einen Bonus wie für Spieler, die keine Heilung benutzen.

Nach und nach schaltet ihr so weitere Raid-Reihen frei oder höhere Schwierigkeitsgrade. Was der Reiz daran sein soll? Nun, ihr findet regelmäßig neue Waffen, stärkere Waffen als eure bisherigen, Upgrade-Teile, Geld und verdient permanent Erfahrung, um Stufen aufzusteigen. Es ist die alte Spirale aus Besserwerden und Nicht-mehr-aufhören-Wollen. Zwischen den Leveln könnt ihr Waffen aufwerten, eure Figur wechseln, ihre Skills ausbauen und vieles mehr.

Lasst euch auf keinen Fall die sogenannten „Täglichen Missionen" entgehen. Jeden Tag könnt ihr hier eine davon bestreiten und werdet wahrlich reich belohnt. Die Erfahrung, die ihr dafür einsackt, liegt nicht selten über 60.000 Punkten. Auch 50.000 Goldmünzen sind nicht zu verachten - dafür kann man diese Mission nur einmal pro Tag erledigen.

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Über den Autor:

Sebastian Thor

Sebastian Thor

Freier Redakteur - Eurogamer.de

Steht auf Bier und Bloodsport. Mag weiche Sofas und verliert sich gern in Gedanken an dies und das. Seit 2014 bei Eurogamer dabei, aktuell als freier Redakteur.

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