David Braben spricht über die Konsolenversionen von Elite: Dangerous

Werden ins PC-Universum integriert.

Frontier bringt Elite: Dangerous auf die Xbox One und später auch auf die PS4, aber wie wird das alles funktionieren? Genau dazu hat sich David Braben gegenüber Eurogamer geäußert.

Ihm zufolge waren die Konsolen schon von Beginn an ein Teil von Frontiers Plänen: „Vom ersten Tag an unterstützten wir Controller und tatsächlich spielen auch eine Menge Leute damit. Ich spiele es wahrscheinlich öfter damit als mit HOTAS", sagt er.

Dass Elite: Dangerous seine Premiere auf den Konsolen auf der Xbox One feiern wird, liegt unter anderem daran, dass das Team schon Erfahrungen damit hat.

„Es ist immer eine schwierige Frage. Xbox war schon immer sehr gut zu Frontier und im letzten Jahrzehnt haben wir viele Spiele mit Microsoft entwickelt", so Braben. Mit Zoo Tycoon veröffentlichte man einen Launch-Titel für die Xbox One und gerade erst erschien ScreamRide.

„Bei uns arbeiten viele Leute, die Erfahrung mit der Technik haben, also können wir uns direkt darum kümmern. Unsere Tools haben sich bewährt und laufen auf dem System. Und offensichtlich haben wir auch eine tolle Partnerschaft mit Microsoft."

Wie lange das Spiel zeitexklusiv auf der Xbox One erhätlich sein wird, verriet Braben nicht. Aber wie sieht es mit Cross-Platform-Play zwischen PC und Xbox One aus? Genau darüber hatte Microsoft auf der GDC ausführlich gesprochen.

„Es ist die gleiche Galaxie. Ihr werden sehen, wie sich die gleichen Events entwickeln. Ihr könntet also auf dem PC Systeme sehen, die von Xbox-Spielern entdeckt wurden - und umgekehrt. Wir schauen uns direktes Cross-Platform-Play an. Dafür gibt es Pros und Kontras und wir wollen sicherstellen, dass wir es richtig machen."

Zum Spielen ist demnach wie auf dem PC eine ständige Internetverbindung nötig. Gleichermaßen will man das Spiel auf den Konsolen regelmäßig mit Updates versorgen, obwohl sie nicht zwingend gleichzeitig veröffentlicht werden. Näheres dazu könne man aktuell aber noch nicht sagen. Negative Auswirkungen auf die PC-Fassung soll das alles aber nicht haben.

Die bisherigen und kommenden Updates, die bis zum Release der Konsolenversion veröffentlicht werden, integriert man gleich in diese. Ansonsten wird es nicht allzu viele Unterschiede geben.

„Das Spiel wird weiterhin besser und genau dieses Spiel kommt dann auch auf die Xbox - wir haben noch andere Dinge davor geplant. Die Lernkurve ist ein Problem, das wissen wir. Aber dann wiederum ist es ein tolles Spiel, das euch nicht an die Hand nimmt, das liebe ich. Das ist etwas, was irgendwie verlorengegangen ist. Es wurde vieles vereinfacht, selbst auf dem PC, und es ist toll, etwas zu sehen, mit dem ich mich wirklich eingehend beschäftigen kann."

Ein weiterer Punkt ist Virtual Reality. Die PC-Version unterstützt bereits das Oculus Rift: „Morpheus sieht ebenfalls gut aus, wie auch viele der anderen", so Braben. „Valve hat die Technologie mit dem HTC-Gerät und es gibt andere, über die die Leute sprechen. Wir sind einer guten Position, um all die VR-Lösungen zu nutzen. Für mich ist es ein wirklich nettes Erlebnis. Ich liebe es, Elite mit dem Oculus Rift zu spielen, bei anderen Headsets dürfte das wohl nicht anders sein. Bei Hololens wird die Frage sein, wie gut es mit VR oder AR funktionieren wird."

Ob Elite: Dangerous auf Disc oder nur digital veröffentlicht wird, steht noch nicht fest. Braben will jedenfalls noch für lange Zeit an diesem Projekt arbeiten und es erweitern beziehungsweise verbessern.

„Wir haben über das Landen auf Planeten gesprochen und darüber, dass ihr in eurem Raumschiff herumlaufen könnt. Ebenso über das Andocken von Schiffen untereinander und all diese Sachen. Wir sagten auch, dass wir kostenlose und kostenpflichtige Updates haben werden. Das ist alles sehr aufregend!"

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Seit 2006 bei Eurogamer.de und spielt hauptsächlich auf Konsolen. Mag Sci-Fi, Star Wars UND Star Trek. @f1r3storm auf Twitter.

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