Bloodborne: Kampfsystem - Tipps, Taktiken, Grundlagen, Eingeweideangriff

Bloodborne Komplettlösung: Hier ein Guide zum Kampfsystem, welche Möglichkeiten und Bewegungen ihr habt und wie man gewinnt.

Kämpfen ist der Mittelpunkt von Bloodborne, das, worauf am Ende des Tages alles hinausläuft, wenn fackeltragende Bestien in den Straßen patrouillieren, Schlangenknäuels in tiefen Wäldern lauern oder Spinnen die Gegend um Cainhurst unsicher machen. Ihr werdet viel kämpfen in Bloodborne, und da sein System trotz Anlehnung an die Souls-Reihe gewisse Dinge anders macht, haben wir hier einen kleinen Guide mit Tipps und Tricks zum Kampf für euch.

Ausdauer

Der Kampf und alles, was ihr in Bloodborne körperlich verrichtet, basiert auf eurer Ausdauer, erkennbar an der grünen Leiste unterhalb der Lebensenergie. Jeder Schlag, jedes Ausweichbewegung, jeder Wurf einen Molotow-Cocktails knabbern an der Ausdauer. Habt ihr keine mehr, seid ihr für den Moment praktisch wehrlos und könnt weder zuschlagen noch ausweichen. Es können ganz schlimme Momente sein. Daher ist es in so einer Situation gut, sich vom Gegner zurückzuziehen, dass er euch nicht noch weiter treffen kann. Tretet den Rückwärtsgang ein und sowie ihr wieder etwas Ausdauer habt, könnt ihr sicherheitshalber noch einmal nach hinten ausweichen. Dann habt ihr einen sicheren Abstand zum Verschnaufen, wobei die Ausdauer regeneriert.

Nahkampf

Der Nahkampf basiert auf eurer sogenannten Trickwaffe. Dies ist praktisch die Primärwaffe, die ihr in der rechten Hand tragt und mit der ihr 90 Prozent des Schadens anrichten werdet. Ihr sucht sie euch beim ersten Besuch im Traum des Jägers von den Boten auf der rechten Treppe aus und solltet diese Wahl weise treffen. Zwar könnt ihr die anderen Waffen auch beim Händlerboten im Traum kaufen und sie sogar in der Welt finden, aber da sie sehr gut versteckt sind in den verschlungenen Eingeweiden von Yharnam, ist es keine schlechte Idee, wenn eure erste Wahl gleich richtig ausfällt.

Normale Schläge

Wie Souls nutzt Bloodborne die Tasten R1 und R2 für die normalen Angriffe. R1 sind eher leichte Schläge, die weniger Ausdauer verbrauchen, von denen ihr also mehr hintereinander hängen könnt, die aber jeder für sich auch weniger Schaden anrichten. Sie sind das beste Mittel gegen kleinere Gegner, die nicht viel aushalten. Je nach gewählter Trickwaffe beschreibt die Waffe beim Schwingen einen anderen Bogen. Habt ihr zum Beispiel eine, die einen großen Radius vor euch abdeckt, kann man damit super mehrere nebeneinander marschierende Feinde erwischen. Probiert ein wenig mit den Trickwaffen herum und macht euch diese Besonderheiten zu eigen.

Der R2-Angriff ist dagegen schon schwerer. Euer Charakter legt mehr Wucht in den Schlag, man kann oftmals sehen, wie er richtig Körperkraft investiert. Demzufolge richtet ein R2-Schlag auch mehr Schaden und verbraucht mehr Ausdauer. R2-Angriffe lassen sich je nach Waffe auch miteinander verbinden, auch wenn ihr hierbei keine flotten Kombos wie mit R1 erwarten dürft. Es sind wie gesagt die schweren Schläge.

Aufgeladener Schlag

Haltet ihr die R2-Taste gedrückt, egal ob die Waffe transformiert ist oder nicht, lädt euer Charakter einen schweren Schlag auf. Ihr hört einen kurzen Soundeffekt und dann schlagt ihr zu. Diese Attacke gehört mit zum Besten, was Bloodborne euch im Kampf geben kann. Trefft ihr damit, richtet ihr nicht nur um ein Vielfaches mehr Schaden an, sondern holt den Gegner auch mitunter von den Beinen. Dafür ist das Timing aufgrund der langen Vorbereitungszeit knifflig.

Sprungangriff

Der gute alte Sprungangriff hat es aus Dark Souls hierher geschafft. Um ihn auszuführen, drückt ihr den linken Stick, mit dem ihr euch bewegt, nach vorne und im gleichen Moment R2. Euer Charakter macht dann einen Satz nach vorn und holt dabei mit seiner Waffe Schwung. Richtet sehr viel Schaden an und eignet sich mitunter dann, wenn viele Meter Entfernung zwischen euch und dem Gegner sind, die ihr überbrücken möchtet.

Sturzangriff

Noch ein alter Bekannter. Steht ihr auf einer Kante und seht unter euch einen Gegner, den ihr von oben aus anvisieren könnt, dann tut das und lasst euch auf ihn fallen. Drückt im Fall die R1-Taste, dann führt euer Charakter einen Sturzangriff aus. Dieser walzt den Gegner oft einfach platt und haut ihn komplett aus den Latschen. Sturzangriffe sind immer dann nett, wenn man die Gelegenheit hat. Da viele Areale in Bloodborne in der Vertikalen ausgerichtet sind, heißt das viele Vorsprünge, viel nach oben und unten statt nur nach links und rechts. Immer wenn ihr an einer Kante steht und in die Tiefe wollt, schaut vorher nach, ob unten nicht ein ahnungsloser Feind hockt, den man damit überraschen kann.

Waffe transformieren

Drückt ihr L1, dann verwandelt euer Charakter die gerade ausgerüstete Trickwaffe. Das kann auf verschiedene Arten stattfinden: Die Jägeraxt zum Beispiel wird am Stiel ausgezogen und verlängert, sodass sie fortan mit beiden Händen zu führen ist. Das Schwert mit den Kirchenhammer wird plötzlich zum Hammer, der sich nur sehr behäbig schwingen lässt und monströsen Schaden anrichtet. Auch transformierte Waffen haben verschiedene R1- und R2-Angriffe. Probiert genug herum, um eine Gefühl dafür zu kriegen, wann was davon gebraucht wird.

Pistole

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Die in der linken Hand geführte Pistole ist weniger dazu da, Schaden anzurichten (gut, das geht auch, besonders wenn sie aufgerüstet ist, aber immer deutlich weniger als normale Waffen), sondern zum Stoppen eines Gegners. Seht ihr, dass er gerade einen Angriff ausführt und sich euch dabei nähert, dann könnt ihr versuchen, einen Schuss aus der Pistole dazwischen zu setzen. Im richtigen Moment abgefeuert wird der Feind so betäubt und geht auf die Knie. Ein bisschen ist das wie mit dem Schildkonter in Dark Souls. Und wenn der Gegner so betäubt herumsteht, was tut man dann? Einen Eingeweideangriff.

Eingeweideangriff

Habt ihr es geschafft, einen normalen Gegner oder gar einen Boss (auch das geht, wenn man ihn etwa schwer am Kopf trifft oder einen Molotow-Cocktail dort landet) zu betäuben, dann lauft vor ihn, ganz dicht heran, und drückt einmal kurz R1. Damit packt euer Charakter, was vor ihm liegt, und führt einen zerstörerischen Angriff aus. Die meisten Gegner sterben sofort, Bossen zieht so etwas sehr viel Energie ab. Eingeweideangriffe sind mit das Mächtigste, was Bloodborne zu bieten hat. Wenn sich euch die Gelegenheit dazu bietet, dann lasst sie nicht verstreichen.

Weiter mit: Bloodborne: Ab wann man leveln kann, Traum des Jägers.

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Über den Autor:

Sebastian Thor

Sebastian Thor

Freier Redakteur - Eurogamer.de

Steht auf Bier und Bloodsport. Mag weiche Sofas und verliert sich gern in Gedanken an dies und das. Seit 2014 bei Eurogamer dabei, aktuell als freier Redakteur.

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