Auch die große Stadt hält jede Menge kleiner Begegnungen bereit, die nicht im Tagebuch auftauchen und entsprechend auch nicht zurückverfolgt werden können. Sie nehmen meist nur eine oder zwei Minuten in Anspruch. Nähert ihr euch einer Stelle, seht ihr ein gelbes Ausrufezeichen auf der Minimap, für gewöhnlich noch die NPCs, die damit zusammenhängen, und könnt euch das näher ansehen. Jedoch kann man die Szenen auch verpassen, etwa indem man zu viel Zeit verstreichen lässt, wenn gerade jemand bedrängt oder angegriffen wird. Als Belohnung winken Erfahrung, Gold und Dankbarkeit.

Der Fisstech-Vorwurf

Legt eine Nachtschicht ein und reist im Dunkeln vom Südtor Fernecks in Richtung Tretogortor. In einer Seitenstraße links stürzen sich drei Scoia'tael auf einen Menschen, der angeblich Fisstech an Elfen verkauft hat, vergiftetes noch dazu. Die Taschendurchsuchung, ob er welches dabei hat (unterste Dialogoption), verläuft negativ. Ihr könnt nun sagen, sie hätten keine Beweise, was einen Kampf gegen sie nach sich zieht. Ihr bekommt 50 Kronen, der Kaufmann ist dankbar, Sache beendet. Überlasst ihr den Mann den Scoia'tael, gibt es kein Geld. Stirbt der Mann, während ihr die Elfen bekämpft, kriegt ihr auch nichts.

Eiserner Schmuck

Ebenfalls in Ferneck. Reist zum Ruhmestor und von dort aus ein paar Meter nach Südwesten, wo zwei Hexenjäger dabei sind, ins Haus von jemandem einzudringen. Sprecht ihr sie währenddessen an, weisen sie euch ab. Sobald sie ins Haus stiefeln, geht ihr hinterher. Sie nehmen sich einen Magier namens Remi Villeroy vor, angeblich Unterstützer der Loge, Giftmischer und was nicht alles.

Die Typen lassen gar nicht mit sich reden, daher bleiben nur zwei Optionen: Geralt tut, als wäre nichts gewesen, oder stellt sich zwischen sie und ihr Opfer. Es sind Level-20-Hexenjäger, also keine Schwächlinge, aber Remi kämpft fleißig mit. Weicht aus und gewinnt etwas Distanz, sollten euch die Gegner zu schwer sein. Remi haut ihnen dann seine Zauber in den Rücken. Zum Dank gibt er euch einige kleine Runensteine.

Die Prediger

Die Priester der Ewigen Flamme sind euch in der Stadt sicher schon mal aufgefallen. Sie stehen meist etwas erhöht auf einer Kiste, Menschen um sich herum, die sie gegen Zauberer aufhetzen. Einer von ihnen unterhält die Menschen in der Straße östlich vom Platz des Hierarchen. Auch für Hexer hat er saftige Worte übrig. Das hier läuft auf ein Wortgefecht hinaus.

Ihr könnt entweder weggehen und die Sache ist zu Ende. Fragt ihr ihn danach, wie viele Menschenleben er gerettet hat, oder droht ihm, löst sich die Menschenmenge spottend auf. Allerdings wird sich der Priester für diese Demütigung rächen wollen. Wenn ihr in den nächsten Tagen an dieser Stelle erneut vorbeikommt, geratet ihr in einen kleinen Hinterhalt.

Die Männer wollen euch davon überzeugen, sie seien Amtspersonen, und fordern euch auf, die Waffen abzugeben. In jedem Fall müsst ihr anschließend gegen sie kämpfen, also gibt es keinen Grund, ihrer Aufforderung nachzukommen. Es sei denn, ihr seid auf einen Faustkampf aus. So endet die Begegnung.

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Gegen den Rassismus

So mancher Mob macht mobil gegen „Anderlinge", also Zwerge und vor allem Elfen, die in der Stadt leben. Geralt kann, wenn er den Drang verspürt, dazwischen gehen.

1. Geht vom Hafentor aus stadteinwärts nach Norden und die Straße entlang, bis ihr eine Elfin seht, die belagert wird. Geralt kann sowohl für die Frau als auch für die Banditen einstehen. Selbst wenn ihr der Dame in Not helft, wird der Hexer angepflaumt, dass er sich nicht hätte einmischen dürfen.

2. Die zweite Begegnung erfolgt erst, nachdem ihr der Elfin über den Weg gelaufen seid. Östlich vom Tretogortor nehmen sich einige Städter einen Zwerg vor (beim Platz mit den vielen Farbtöpfen bzw. -klecksen). Geht Geralt dazwischen, hat für die Rassisten die letzte Stunde geschlagen.

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Hinterhoferpressung

Betretet die Stadt beim Tor des Hierarchen und folgt der Straße nach Norden. Geht an Rittersporns Etablissement vorbei und hinter der kleinen Brücke könnt ihr rechts einen Hinterhof betreten (im Rahmen der Hauptquest „Scheiterhaufen in Novigrad" kommt man ebenfalls hierher, falls man einem der Diebe folgt).

Zwei üble Halunken erpressen einen Händler und lassen sich davon auch nicht mit Worten abbringen, besonders wenn sie Recht und Ordnung predigen. Mit Axii-Täuschung 1 könnt ihr nachhelfen, ansonsten müssen die Kerle leider sterben. Der Händler bedankt sich für die Rettungsaktion mit einem permanenten Rabatt bei seinem Stand.

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Über den Autor:

Sebastian Thor

Sebastian Thor

Redakteur - Eurogamer.de

Steht auf Bier und Bloodsport. Mag weiche Sofas und verliert sich gern in Gedanken an dies und das. Seit 2014 bei Eurogamer dabei. Nervt seine Kollegen mit Satzzeichen und solchen Dingen. Kümmert sich um das wundervolle Rock, Paper, Shotgun, und das solltet ihr ebenfalls.

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