Sonys Yoshida spricht über das The Last Guardian, das 2009 gezeigt wurde

Update: Kein visuelles Upgrade, 'jede Menge Zuversicht' im Hinblick auf die Veröffentlichung 2016.

Update (18.06.2015): Ein großartiges visuelles Upgrade solltet ihr euch im Zuge des Wechsels von The Last Guardian auf die PS4 wohl nicht erwarten.

“Die Vision hat sich seit der PS3-Ära nicht verändert. Es ist einfach so, dass wir es auf der PS3 nicht umsetzen konnten. Ueda-san hält Änderungen nicht für notwendig“, sagt Sonys Shuhei Yoshida im Gespräch mit Engadget.

“Es war wahnsinnig schwierig, das Spiel für die PS3 zu entwickeln, weshalb wir das im Grunde aufgegeben haben. Es kam nur schleppend voran. Das Team hat fantastische Arbeit dabei geleistet, den Code auf die SPUs zu portieren, aber die Leistung entsprach nicht den Anforderungen und einige Features fehlen noch immer.“

Was 2016 als Veröffentlichungsjahr betrifft, ist man laut Yoshida zwar zuversichtlich, allerdings sind seine Aussagen auch nicht als hundertprozentige Zusage zu verstehen.

“Wir mussten zurück zum Reißbrett und für die PS4 von vorne anfangen. Dafür benötigten wir viel Zeit. Aber seit letztem Jahr kommt die Entwicklung gut voran. Wir haben also jede Menge Zuversicht im Hinblick auf das nächste Jahr als Zeitfenster.“

Originalmeldung (18.06.2015): Es ist lange her, seit Sony zum ersten Mal The Last Guardian präsentiert hat.

Im Gespräch mit Kotaku hat sich Sonys Shuhei Yoshida nun dazu geäußert, in welchem Zustand sich das Spiel damals befand - schließlich hat es ja ein paar Jahre bis zur erneuten Vorstellung gedauert.

„Das Video, das wir gezeigt haben, der Trailer auf der PS3, wurde verbessert", erklärt er. „Das Spiel lief mit einer sehr viel niedrigeren Framerate und einige Features fehlten noch."

Anschließend lief es besser, allerdings stieß man letzten Endes doch wieder auf neue Probleme.

„2011 machten sie kaum noch Fortschritte. Es gab viele technische Probleme und das Spiel lief nicht gut", fügt er hinzu.

„Es war klar, dass das Team Kompromisse im Hinblick auf Features und die Zahl der Charaktere eingehen musste. Und während sie sich die Zeit dafür nahmen, portierten die Programmierer den Code auf die SPU, um die Performance zu verbessern, was aber viel Zeit in Anspruch nahm."

„Zwischenzeitlich kam aber die PS4", so Yoshida, „und die Entwicklungsumgebung war vorhanden. 2012 wurde uns klar, dass wir es auf die PS4 bringen sollten, um visuell das bestmögliche Ergebnis zu erzielen."

Was die Gerüchte rund um Mark Cerny betrifft, sagt Yoshida, dass er viele First-Party-Teams berät und ihnen Tipps gibt, aber das gelte auch für andere Leute bei Sony oder ganze Gruppen, die den Entwicklern von The Last Guardian halfen.

The Last Guardian soll 2016 für die PlayStation 4 erscheinen.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

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Leitender Redakteur News

Seit 2006 bei Eurogamer.de und spielt hauptsächlich auf Konsolen. Mag Sci-Fi, Star Wars UND Star Trek. @f1r3storm auf Twitter.

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