Das Remake von Final Fantasy 7 soll keine Eins-zu-eins-Kopie des Originals werden

Mehr Neuinterpretation als Remake?

Das auf Sonys E3-Pressekonferenz angekündigte Remake von Final Fantasy 7 könnte man wohl eher als Neuinterpretation bezeichnen.

Zumindest lassen Aussagen von Square Enix' Tetsuuya Nomura darauf schließen, der im Gespräch mit Wired zwar nicht ausführlich ins Detail ging, aber dennoch durchblicken ließ, was ihr erwarten könnt.

„Wir können noch nicht zu sehr ins Detail darüber gehen, wie es ist, ein solch ikonisches Spiel zu nehmen und ihm einen frischen Anstrich zu verpassen. Aber wir haben nicht die Absicht, daraus ein Eins-zu-eine-Remake zu machen oder nur das ursprüngliche Final Fantasy 7 mit besserer Grafik anzubieten", sagt er.

„Es gibt gewisse Storyelemente, die wir nicht beeinflussen oder stören wollen, ebenso werden wir nichts an den Dingen ändern, mit denen sich die Fans sehr verbunden fühlen."

Nomura zufolge will man das Spiel einer neuer Generation von Fans näherbringen, aber gleichzeitig auch den Fans des Originals ein frisches Spielerlebnis bieten.

„Mein Ziel bei diesem Remake besteht darin, es für die aktuelle Ära und die derzeitige Spielergeneration zu gestalten, die durch dieses Remake zum ersten Mal in Kontakt mit Final Fantasy 7 kommt. Es soll in dieser modernen Zeit relevant sein, aber gleichzeitig auch Überraschungen bieten."

„Es muss etwas sein, das Staunen und Begeisterung hervorruft. Ich will es nicht so weit ändern, dass es nicht wiederzuerkennen ist, sondern etwas haben, dass frisch und neu, aber immer noch als Final Fantasy 7 erkennbar ist. Und genau daran denke ich, während ich daran arbeite."

Außerdem sprach er darüber, wie es ist, ein Spiel, das seine Story primär über Textboxen erzählte, in die moderne Zeit zu bringen.

„Wir haben hier etwas, dass textbasiert ist und keine Sprachausgabe hat. Wenn wir Dialoge hinzufügen, werden einige Anpassungen nötig sein, um dem entgegenzukommen. Und da wir es in Full HD machen, müssen wir auch über all die Ressourcen nachdenken, die nötig sind, um den Bildschirm zu füllen", erklärt Nomura.

„Wir müssten uns anschauen, was wir dahingehend anpassen müssen. Es ist wie eine ganze Kette von Ereignissen. Wir überarbeiten einen bestimmten Part, schauen uns an, was wir brauchen und dann sehen wir, welche Veränderungen dadurch nötig werden."

„Wie ich schon sagte, kann ich derzeit nicht ins Detail gehen, aber wir müssen uns bestimmte Elemente genau anschauen, um zu sehen, was angemessen ist."

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

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