Entwickler DICE hat erklärt, warum man sich dafür entschieden hat, dass ihr die AT-ATs in Star Wars: Battlefront nicht selbst bewegen könnt.

Die gewaltigen Kampfläufer bewegen sich automatisch entlang eines vorgegebenen Pfades, währenddessen kann ein Spieler aber die Geschütze an der Vorderseite bedienen und Orbitalangriffe anordnen.

Senior Producer Sigurlina Ingvarsdottir zufolge wurde diese Entscheidung getroffen, damit der Spielfluss nicht gestört wird. Man will vermeiden, dass Spieler mit den AT-ATs in irgendeine Richtung marschieren und das eigentliche Missionsziel ignorieren.

Weiteres dazu und zum Jakku-DLC, fehlenden Weltraumschlachten sowie Ewoks erfahrt ihr nachfolgend im Interview unserer englischen Kollegen.

Eurogamer: AT-ATs können auf Rebellen schießen und Orbitalangriffe anfordern - aber man kann nicht von ihrem vorgegebenen Pfad abweichen, richtig?

Ingvarsdottir: Vom Pfad abweichen? Nein, das kannst du nicht. Es ist ein Teil dieses Spielmodus, weil auch die AT-ATs selbst ein Ziel sind. Sie folgen einem vorgegebenen Pfad, weil sie unterwegs zum Schildgenerator sind. Wenn man ihren Pfad selbst kontrollieren könnte - das wäre ein Game Breaker.

Eurogamer: Aber das gilt nur für die AT-ATs, mit AT-STs und Snowspeedern kann man sich bewegen, wie man will?

Ingvarsdottir: Ja. Der AT-AT ist natürlich ein ziemlich einzigartiges Fahrzeug. Sie sind so riesig, bewegen sich langsam und ihre Eigenschaften unterscheiden sich so sehr, dass für sie fast eigene Gesetze gelten.

Eurogamer: Wo wir gerade von Fahrzeugen sprechen, muss ich eine Frage zu Weltraumschlachten stellen. Warum wurde die Entscheidung getroffen, dass es keine Kämpfe im Weltraum gibt? Es war in den vorherigen Battlefront-Spielen möglich und es ist etwas, was die Fans eigentlich erwarten.

Ingvarsdottir: Wir sind zwei Generationen weiter als beim letzten Battlefront. Unser Ziel bestand darin, all die Kernmechaniken der Serie richtig hinzubekommen. Und unsere Vorstellung war, dass ihr euch an Dogfights beteiligen und im Cockpit eines X-Wings oder TIE Fighters sitzen könnt. Und das ist definitiv möglich.

Außerdem gibt es einen weiteren Modus namens Fighter Squadron, den wir noch nicht gezeigt haben. In diesem gibt es große, epische Dogfights. In nicht allzu ferner Zukunft werden mir mehr dazu verraten.

Eurogamer: Sind richtige Weltraumschlachten in Zukunft möglich? Würde die Frostbite Engine das unterstützen oder wäre der Sprung zu groß?

Ingvarsdottir: Frostbite ist unglaublich leistungsfähig. Es gibt so viele Dinge in Star Wars, die wir künftig gerne sehen würden. Wir müssen uns die Rosinen herauspicken.

Eurogamer: Und welche sind das?

Ingvarsdottir: Viele Dinge! [lacht] Ich kann das nicht sagen, denn sobald ich das tue, ist es für viele Leute etwas, was wir versprochen haben.

Eurogamer: Eine Sache, über die du gesprochen hat, war der Battle-of-Jakku-DLC, der nach dem Launch kostenlos veröffentlicht wird. Ist das unser erster Blick auf etwas zu The Force Awakens? Wie viel mehr übernehmt ihr aus dem neuen Film?

Ingvarsdottir: Es ist wichtig, hierbei die Zeitlinie im Auge zu behalten. Im Trailer zu The Force Awakens seht ihr den Wüstenplaneten Jakku und einen abgestürzten Sternenzerstörer im Hintergrund.

Wir zeigen euch, was zu diesem Absturz führte, 30 Jahre vor den Ereignissen in The Force Awakens. Das ist der Kontext, weil wir uns auf die ursprüngliche Trilogie konzentrieren und das genau in diesem Zeitraum passiert, kurz nach der Schlacht um Endor.

Eurogamer: Wird es einen Season Pass für das Spiel geben?

Ingvarsdottir: Derzeit sprechen wir noch nicht über weitere DLC-Pläne für das Spiel. Aber wir werden es nach dem Launch unterstützen.

Eurogamer: Eine Sache, die unsere Leser interessiert, ist, ob sie bei einem Triple-A-Spiel, das sie kaufen, auch den vollen Wert bekommen. Wird es irgendwelche Mikrotransaktionen oder Ingame-Käufe geben?

PR: Wir sprechen nicht über irgendwelche DLCs. Nur über das, was wir auf der E3 zeigen.

Eurogamer: Mikrotransaktionen sind nicht wirklich DLC... Sie sind vom ersten Tag an im Spiel, wenn es sie gibt.

PR: Darüber sprechen wir heute nicht.

Eurogamer: Letzte Frage: Kann man einen Ewok spielen?

Ingvarsdottir: Du kannst keinen Ewok spielen... aber du wirst sie sehen.

Eurogamer: Hoffentlich sterben sie nicht, das würde mich sehr verärgern.

Ingvarsdottir: [lacht] Wir werden dich nicht verärgern.

Star Wars: Battlefront erscheint am 19. November 2015 für PC, Xbox One und PlayStation 4.

Nächste News: Escape-Team-DLC für The Escapists erscheint am 30. Juni 2015

Anzeige

Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Editor, Eurogamer.de

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

Mehr Artikel von Benjamin Jakobs

Kommentare (16)

Die Kommentare sind nun geschlossen. Vielen Dank für deine Beiträge!

Verstecke Kommentare mit niedrigen Bewertungen
Sortierung
Threading

Weitere Inhalte

Neueste

Fortnite: Tanzlokal und Rennstrecke finden & Truhen und Munitionskisten durchsuchen

So löst ihr die vorletzte Verlängerungsherausforderung in Fortnite.

Pokémon Go: Latias Raid - Wie ihr Shiny Latias kontert und fangt

Die besten Konter-Pokémon, effektive Typen und Angriffe, Stärken und Schwächen, WP vor und nach dem Fangen, Fangchance erhöhen und mehr.

Anthem - Test (Teil 2): Durch mit der Kampagne, kriegt Bioware die Kurve?

"Um die Antwort zu erfahren, lese vorher zwei beliebige andere Artikel, trinke einen Liter Wasser und gehe zwei Mal auf Toilette."

Werbung