The Last of Us: Naughty Dog fürchtete um den Ruf des Studios

Nicht alles lief während der Entwicklung rund…

Während der Entwicklung von The Last of Us beschlich Naughty Dog das ungute Gefühl, das Spiel könnte floppen. Tatsächlich fürchtete man sogar um den Ruf des Studios, wie ranghohe Mitarbeiter nun wissen ließen.

"Wir dachten, es würde floppen", so Gameplay Director Bruce Straley in einem Video-Interview mit Sony. "Wir dachten, wir würden den Namen und das Image [Naughty Dogs] ruinieren, die wir über Jahre mit Blut, Schweiss und Tränen aufgebaut hatten."

"Während der Produktion witzelten wie immer, 'dieses Spiel ist der Untergang von Naughty Dog'", stimmt der Autor hinter dem Spiel, Neil Druckman, ein. Netter Sinn für Humor, übrigens.

Das lag allerdings in erster Linie daran, dass die Systeme des Spiels nicht so recht zusammenfanden, was bei einem Studio, das bisher auf gradelinige Spektakel-Schießereien ausgelegt war, nicht weiter verwundert.

"Es wurde einfach nichts. Es war wirklich eine Reihe glücklicher Zufälle in Sachen Gameplay-Entscheidungen, die wir trafen, die dafür sorgten, dass letzten Endes doch alles zusammenkam und es zu einem unterhaltsamen Spiel wurde", erinnert sich Lead Designer Anthony Newman.

So kam es dann, dass die Verantwortlichen sich erst gegen Ende der Produktion sicher bezüglich des Spieles waren, als erste Menschen von außerhalb des Studios Hand angelegt hatten.

Der Rest ist Geschichte: The Last of Us wurde eine wunderbare Mischung aus intim erzählter Geschichte und dynamischen Survival-Elementen. Es ist nicht weniger als eines der erinnerungswürdigsten Spiele der letzten - und dank Remaster auch dieser - Generation.

Hier das Interview im Ganzen:

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Über den Autor:

Alexander Bohn-Elias

Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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