gamescom angespielt: Lego Dimensions

Der ultimative Clash of Nerd-Cultures.

Was ist das überhaupt?

LEGO-Games? Inzwischen wohl ganz gut bekannt. LEGO Dimension? LEGO und Warner wollen ihren Skylander-Killer haben und LEGO-Figuren sind sicher nicht der schlechteste Ansatz dafür.

Warum sollte es mich interessieren?

Ich habe gerade mit Gandalf die Wicked Witch of the West verprügelt und Chell ist mit dem DeLorean über die Yellow Brick Road geheizt. Und ihr fragt noch, warum es einen interessieren sollte? LEGO Dimensions ist der ultimative Clash of Nerd-Cultures in einem riesigen Paket. Riesig schon deshalb, weil es in einer großen LEGO-Box kommt. In dieser findet ihr das aus den kleinen Steinen gebaute Spielfeld, auf dessen Figurenplatte - technisch nicht anders als Skylanders, Infinity und Co. - ihr bis zu sieben Figuren gleichzeitig stellen könnt. Ein paar von diesen befinden sich in der ersten Box - genug, um die Story und alles sonst in der Kiste erleben zu können, ohne auf Barrieren zu stoßen, die neue Figuren erfordern. Kauft ihr diese nach, haben sie ihre eigenen Stages im Gepäck, durch die ihr dann natürlich mit alten und neuen Figuren zusammen turnen könnt.

Kauft ihr nur eine einzelnen Figur nach (die, blind vermutet, nicht teurer sein dürften als ihre Skylanders-Gegenstücke), klaut sie bei einem Freund oder findet sie auf der Straße und stellt sie auf die Platte, wird ein Open-World-Areal im Stil dieser Figur freigeschaltet, in dem ihr ein wenig herumtollen dürft, ohne allerdings dort die Add-on-Pack-Missionen zu finden. Es wird auch viel gebastelt. An einer Stelle muss das Batmobil mit Sonic-Strahlen Blöcke zerstören, kann das aber nicht in seiner Grundform. Also gibt euch das Spiel eine Anleitung auf dem Screen, die natürlich exakt wie eine LEGO-Bauanleitung aussieht, und ihr modelt anhand dessen das aus echten Steinen bestehende Fahrzeug um, stellt es wieder auf die Platte und es hat neue Fertigkeiten.

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Ein weiteres Highlight meiner 20 Minuten mit dem Game waren die Portal-Level, in denen dank der Figuren sogar ein wenig gecheatet wurde. Chell hätte sicher länger als Gandalf gebraucht, der einen Block einfach per Magie schweben ließ. Aber dafür hat man ja diesen Über-Crossover. Apropos, das gilt mitunter sogar für einzelne Figuren. Dr. Who ist dabei. Jeder der inzwischen zwölf Doktoren. Ihr stellt die Tardis auf die Platte, der Doktor betritt sie, kann dort seine „Doktor-Legacy" auswählen, und nicht nur er sieht anschließend aus wie die gewünschte Iteration - auch die Tardis passt ihr Inneres an. Wie immer, die Liebe von TT Games tropft aus jeder Spielpore.

Was kann noch schiefgehen?

Ehrlich gesagt: nicht viel. Spielerisch auf dem Screen ist das grundsätzliche Konzept erprobt, die Figuren wechseln problemlos in Sekunden, und wer baut nicht gern LEGO? Solange die Level nicht zu kurz ausfallen und jedes ein paar eigene Elemente seines Themas so geschickt einbaut, wie es hier zu sehen war, habe ich keine Sorgen bei LEGO Dimensions.

Wie wird es denn?

Großartig. Und es wird mich sehr, sehr arm machen. Weil ich jetzt schon weiß, dass ich alle Figuren und Sets brauche.

Wann kommt es und für was?

Es ist LEGO, und dafür ist es erstaunlich, dass es anscheinend „nur" für PS3, PS4, Xbox One, 360 und Wii U erscheint. Aber vielleicht folgen ja noch weitere nach dem 29. September 2015, an dem ihr diese Versionen dann bekommt.

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Über den Autor:

Martin Woger

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