Der Gewinner des Ubisoft Rainbow Six: Siege plus Freund Gewinnspiels ist...

Glückwunsch! Und es gibt deutlich mehr Medics als Einzelkämpfer.

Das Rainbow-Six-plus-Freund-Koop-Gewinnspiel lief in der Nacht aus und natürlich hat der Elch einen Gewinner gezogen. Mal sehen, ob es jemand ist, der uneingeschränkte Freude an dem schicken Paket hat - Danke, Ubisoft! - oder ob der Elch-Blick wieder Potential für Ironie fand. Das kann uns...

Astmeister

...verraten. Der er/sie ist der der Gewinner! Herzlichen Glückwunsch und viel Spaß für Dich und einen Freund in der Welt des Team-Shooterns.

Natürlich sollt ihr auch erfahren, was die kleine Gewinnspiel-Umfrage ergeben hat, bei der wir von euch wissen wollten, welcher Spielertyp ihr bei dieser Art von Spiel normalerweise seid. Dabei kam heraus, dass scheinbar alle Teams hier extrem gut ausgestattet sind, wenn es um Support-Klassen geht. In Richtung der Hälfte sagte, dass sie den Job des Medic oder Ähnliches gerne übernehmen, auch wenn der Dank selten kommt. Das Verhältnis von Kommandeuren und Soldaten läuft von der Verteilung her mehr oder weniger auf Zweier-Teams hinaus, bei denen einer anführt und der andere folgt, was ja ein gutes Konzept sein kann. Nur relativ wenige übernehmen den Job des irren Einzelkämpfers und müssen sich dafür keineswegs schämen. Manchmal braucht man einfach die Wildcard in einem Gefecht. Manchmal auch nicht und sie reißt alle in den Untergang, aber so ist das nun mal in einer dynamischen Umgebung.

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Weihnachten! Und schon wieder ein Gewinnspiel! Und nein, das eine hat ehrlich gesagt nicht mal so viel mit dem anderen zu tun, denn ich verspreche euch, dass es im nächsten Jahr gleich weitergehen wird. Große Dinge sind in der Vorbereitung und große Dinge passieren jetzt schon. Hier in Form von Tom Clancy. In Form von Rainbow Six Siege. Und hier kann man noch einiges lernen, unter anderem, wie abgefahren manchmal die Realität ist und wie langweilig die Fiktion. Tom Clancy ist im Gegensatz zur hoffentlich nicht landläufigen Meinung kein Programmierer, sondern ein Autor. Ich sag das nur mal so, er ist jetzt schon ein paar Jahre tot und Jagd auf Roter Oktober mag für die Cold-War-Kids noch Pflichtlektüre in konservativen Kreisen gewesen sein. Heute sind seine Spionage- und Militärromane vielleicht nicht jedem geläufig.

So auch sein Buch Rainbow Six (1998), das sich gemäß der geänderten Weltlage um Terroristen statt Kommunisten dreht - wie übrigens die allermeisten Clancy-Bücher. Der Titel basiert jedoch auf einem kleinen Vorkriegsdetail - Zweiter Weltkrieg -, das noch weit obskurer ist und zeigt, wie Staaten denken und ihr Militär hübsche Namen für lokales Armageddon auf n-Ebenen entwirft. Womit wir bei den so betitelten Rainbow-Plänen wären. 1938 schaute sich das US-Militär die veränderte Lage in Europa an und begann, Szenarien zu entwerfen. Diese basierten auf unterschiedlichen Annahmen, mit wem man in einem Krieg verbündet wäre. Es waren also multilaterale Bündnispläne, bei denen verschiedene Länder wie die Farben des Regenbogens zusammenstanden. Oder so ungefähr das Bild, das man zeichnen wollte.

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Rainbow 1 ging davon aus, dass die USA in einem kommenden Krieg keine Verbündeten haben würden und so die westliche Hemisphäre bis hinunter nach Mexiko sichern müssten. In Rainbow 2 wäre man mit Frankreich und England alliiert, das Ziel der Sicherung der eigenen Hemisphäre wäre aber das gleiche. Rainbow 3 erweitert diese Sicherung, weil man von einem Krieg gegen Japan ausgeht. Rainbow 4 geht von keinen Alliierten aus und dass die gesamte westliche Hemisphäre gesichert werden müsste. Rainbow 5 schließlich ist ungefähr das, was dann kam, nämlich ein Krieg gegen Deutschland mit England und Frankreich als Verbündeten, wobei die USA Truppen nach Europa und an andere Schauplätze entsenden würden. Tom Clancy setzt die Serie fort: eine multinationale Truppe gegen eine gemeinsame Bedrohung. Im Buch ist das so ziemlich alles. Von linken Terroristen aus Deutschland über die IRA bis hin zu einem Ex-KGB-ler, der eigentlich nur ein paar Dollar in Sydney machen möchte, ist alles dabei. Gut also, dass im Spiel die Seiten einfach verteilt sind. Du bist auf deiner, die anderen auf der anderen. Feuer frei. Womit in einem Absatz der Bogen vom Fall des freien Europas zum 5-vs.-5-PvP geschlagen wäre. Und ihr wisst jetzt, warum das Ganze Rainbow heißt.

Erst einmal natürlich ein ganz herzliches Dankeschön an Ubisoft, die hier einen sehr netten und vor allem koopigen Preis gestiftet haben. Und ja, es sind zwei Spiele, aber hier gewinnt immer nur einer, und der kann dann einen Kumpel davon überzeugen, auf der PS4 mit ihm zu spielen. Darum geht es hier, denn in Rainbow Six: Siege gewinnt keiner alleine was. Nur bei unseren Gewinnspielen.

Das Rainbow Six plus Freund Paket

Der sicher schönste Teil des Pakets ist sicher die Rainbow Six: Siege - Art of the Siege Edition für die PlayStation 4. Die in einem schönen Pappschuber daherkommende Box - größenmäßig auf halbem Weg zwischen A5 und A4 - sieht durchaus nach was aus und ihre eben nicht Umzugskarton-mäßige Größe deutet an, dass hier keine martialische Figur drin wohnt. Überhaupt ist jetzt nicht so viel drin. Nur zwei Sachen - okay, drei, wenn man die eigentliche Spiele-Disc mitzählt. Das erste Item ist sogar richtig nützlich. Ein 120-seitiges Hardcover-Buch setzt sich mit den Maps, den Taktiken und anderen Aspekten des Spiels auseinander. Es ist eine Art Guide für das Spiel, der durchaus Hilfreiches für die kommenden Kleinstschlachten verrät, wenn ihr ihn aufmerksam studiert. Nennt es einen kleinen taktischen Vorteil, den euch diese Edition verschafft.

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Das andere Item ist digitaler Natur und so nutzlos wie... eine goldene Pimp-my-Arsenal-Knarre in einem taktischen Shooter nur sein kann. Es ist ein Set, das euer Waffe Gold einfärbt. Das mag ja einen gewissen Charme haben, wenn man ein Yakuza-Unterweltboss ist oder unter dem exotischen Namen Francisco Scaramanga mit einem Zwerg auf einer einsamen Insel haust, aber in einer professionellen Anti-Terror-Umgebung wird das, glaube ich, nicht so gern gesehen. Das Rainbow bezieht sich wahrscheinlich nicht auf die Waffenfarbe, dann schon eher auf die Nähe der zumeist männlichen Mitglieder untereinander. Hey, das waren die 90er des Militärs, don't ask, don't tell. Also ja, ihr könnt als Art-of-the-Siege-Eigner eure Waffen Goldfinger-mäßig einfärben, aber das ist wohl nicht direkt die Kunst der Belagerung.

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Zusätzlich zu dieser wirklich mal stilsichern Ausgabe - digitale Inhalte außen vor - des Spiels erhaltet ihr noch eine zweite, reguläre Ausgabe von Rainbow Six: Siege, die ihr dann einem Verbündeten zukommen lasst. Wenn ihr gemäß dem Motto von Rainbow vorgehen wollt, hat dieser eine andere Nationalität als ihr.

Als Bonus gibt es dann noch eine schwarze Sporttasche, die das Logo des Spiels ziert. Da sie an der Seite auch noch eine stilisierte 6 zeigt und in dieser eine Pistole, sieht sie ganz schön martialisch aus. An den meisten Orten dieser Welt ist das nicht so das Problem, auch wenn sich über Geschmack immer streiten lässt. Eigentlich erwarte ich nur bei der Einreise in das Herkunftsland der Rainbow-Pläne Probleme. Ihr könnt zwar praktisch überall eine echte Knarre kaufen, wenn ihr erst mal im Land seid, aber wehe, es zeigt sich eine auch nur abgebildete bei der Einreise. Alle seltsam, da drüben. Kann euch hier egal sein, nettes, kleines Goodie zum Siege-Doppelpack.

Was das Spiel selbst angeht: Nun, ich hoffe, ihr mögt Multiplayer, denn darum geht es hier. Fünf gegen fünf. Teambasiert, extrem taktisch und mit zerstörbaren Umgebungen, die diesen Taktiklevel noch mal deutlich nach oben schrauben. Es gibt kein „Sicher" in dem Spiel, nur Orte, an denen ihr euch besser abgesprochen postiert, damit euer Team euch den Rücken freihält, so wie ihr das auch tut. Unterschiedliche Ausrüstungen und Gadgets wollen berücksichtigt sein, wenn ihr Verteidigungspositionen wählt, Angriffe von verschiedenen Seiten müssen gut abgesprochen werden, es ist kein Spiel für Shooter-Helden, sondern Teamplayer.

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Wenn das - übrigens auch, wie der Test zu Rainbow Six: Siege ausführt, extrem hochwertig - nach etwas für euch klingt, dann viel Erfolg beim Mitspielen. Und noch einmal Dank an Ubisoft für dieses Paket!

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Über den Autor:

Martin Woger

Martin Woger

Chefredakteur  |  martinwoger

Chefredakteur seit 2011, Gamer seit 1984, Mensch seit 1975, mag PC-Engines und alles sonst, was nicht FIFA oder RTS heißt.

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