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1. The Witcher 3: Wild Hunt

(CD Projekt / Bandai Namco) - The Witcher 3: Wild Hunt Test

Martin: Worauf ich mich Weihnachten 2015 freue? Dass ich Witcher 3 endlich mal länger als nur ein paar Stunden anspielen werde. Mein Spiel für die Zeit zwischen Weihnachten, Neujahr und ins neue Jahr. Ein gutes Ende und ein guter Start, von dem was ich so über das weitere Spiel gehört habe.

Benjamin: Von Anfang bis Ende merkt man, wie viel Liebe CD Projekt in dieses Spiel gesteckt hat. Mit den Nebenaktivitäten hat man es allerdings etwas übertrieben, aber man muss ja auch nicht alles machen. Freue mich schon darauf, nächstes Jahr die beiden Erweiterungen in einem Rutsch zu spielen.

Alex: Zweifellos ein tolles Spiel. Nur bin ich mit wenig Zeit rein und hab versucht, nur der Hauptquest zu folgen. Mit dem Resultat, dass ich mit Level 3 in die Familienangelegenheiten des Blutigen Baron reingestolpert bin, die für meine Kampfkünste eine Nummer zu hart sind.

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Björn: Ich weiß, dass ich dafür in den Kommentaren gehasst werde, aber ich musste mit dem dritten Witcher nach ein paar Stunden aufhören, weil mir das Kampfsystem einfach nicht gefiel. Ich sehe Geralt wie einen Zirkusaffen wild herumhampeln, jedoch fühlt sich seine Steuerung ziemlich steif an und basiert auf dem mittlerweile für mich unfassbar langweiligen „Warte auf den nächsten Konter“-Prinzip. Ich will eben, dass sich meine Action-RPGs mit Schwertkämpfen wie solche anfühlen und nicht wie ein Rhythmus-Spiel. Sorry.

Markus: Hier kann man sich der Mehrheit nur anschließen. Witcher 3 ist mit seinem unglaublichen Umfang verdient auf dem ersten Platz. Allerdings sind mir nach drei ununterbrochenen Monaten, die ich mit der Lösung von Witcher verbracht habe, auch ein paar Dinge aufgefallen, die mich zum Schluss durchaus auf die Palme bringen konnten. An erster Stelle ist „Plötze“. Der dämliche Gaul reagiert im Sprint so dermaßen Träge, dass man bei Mauern, Bäumen, Grashalmen und sonstigen Hindernissen besser bereits drei Kilometer vorher mit dem Ausweichmanöver beginnt. Noch schlimmer wirds, wenn man versucht, schnelle Richtungswechsel mit starkem Gegensteuern entgegenzulenken - dabei kracht man unweigerlich in irgendwelche Objekte, die man zuvor eigentlich gar nicht als Hindernis auf dem Plan hatte. Aus diesem Grund heißt der Klepper bei mir auch nicht mehr „Plötze“, sondern „Lasagne“ (in Erinnerung an den Fleischskandal 2013).

Sadako: CD Projekt hat gezeigt, wie man eine große, offene Welt, in der es Freude bereitet, auch abseits der Pfade auf Erkundung zu gehen, mit einer fesselnden Geschichte und überragender Grafik verbindet. Viele der Nebenquests bieten kleine, oftmals tragische oder witzige Geschichten und man geht gerne auf die Suche nach ihnen. Um es kurz zu sagen: Nebenquests macht man in The Witcher 3 nicht, weil man es für den Fortschritt muss, sondern weil man einfach Freude daran hat.

rudi_rauschgift: Im Frühjahr 2014 vorbestellt und bei Release erst durch eine Mail von GOG daran erinnert worden, dass ich es besitze. Ein grandioses Spiel und die neue Referenz in Sachen storygetriebenes RPG. Nur schade, dass es keine Nacktkartentrophäen mehr gibt. Dafür umso mehr Gwint.

Gamascus: Der coolste Held der Spielegeschichte? Nein. Der coolste Weiß/Grau-haarige Held der Spielegeschichte? Auch nein, das ist nämlich Kain aus Blood Omen 2. Was Geralt aber ist, ist der Held, nein Profi, mit dem besten Rollenspiel dieses Jahr. Die Welt ist glaubhaft, die Welt ist rau, die Welt ist Game-of-Thrones-esque. Das Kampfsystem erfüllt seinen Zweck, die Gegner sind gefährlich und die Intrigen machen Sinn. Wer nicht überzeugt ist: Charles Dance spricht afaik den Emperor.

Cuauhtemoc: Mein absolutes Highlight in diesem Jahr. Als Freund der Buchreihe hat mich die Story um Ciri hellauf begeistert und auch emotional bewegt. Hinzu kommt für mich die bisher glaubwürdigste Open World in einem mittelalterlichen Setting - unzählige Dörfer mit Wäscherinnen am Fluss, spielende Kinder und so weiter -, ebenso wird einem die Fratze des Krieges vor Gesicht geführt. Dies konnte für mich noch kein RPG zuvor so glaubwürdig realisieren.

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Haku_: Spielerisch hebt sich The Witcher 3 für mich nicht sonderlich von anderen RPGs aus 2015 ab, es ist aber dennoch das Spielerlebnis, von dem mir am meisten hängen blieb. In vielen Nebenquests werden eigene kleine Geschichten erzählt und auch die Hauptstory ist trotz der merkbaren Streckung ziemlich gelungen. Aus Gameplay- und Spielspaßsicht ist The Witcher 3 nicht klarer Platz 1. Aber während ich alle anderen Spiele mit super Gameplay nach den Credits vergessen hatte, blieb mir The Witcher 3 im Kopf. Auf lange Sicht gibt es kein besseres Qualitätsmerkmal. Kein anderes Spiel des Jahres kombinierte gutes Gameplay und eine gute Erzählung zu einem vergleichbaren Gesamtpaket.

BAZlNGA: Ganz einfach: Ein Meilenstein der Spielgeschichte. Geniale Grafik, super Gameplay, endlose Spielzeit mit fesselnden Quests (hey, wenn die Olle ihre Pfanne braucht, dann wartet der Rest der Welt halt!) und eine DLC-Politik, die neben Gratis-Krims-Krams an gute alte Zeiten mit ECHTEN Erweiterungen erinnert. TOP! Ein nahezu perfektes Spiel, welches sich selbst vor einem GTA 5 nicht verstecken muss.

Fabi_420: The Witcher einfach... Habe über 250 Stunden mit Geralt verbracht und mit dem nächsten Add-On starte ich einen neuen Durchgang für neue 200+ Stunden voller Immersion im wunderschönen Velen und dem eisigen Skellige. :) Die Charaktere und Story fesseln bis zum Schluss, die Spielwelt wirkt glaubwürdig und ich finde die verschiedenen Enden einfach genial! Game of the Year!!!

lion192: Ganz einfach ein herausragendes Spiel, die Trilogie zählt zu meinen Lieblingsspielen! Ganz großes Kino, was CD Projekt Red uns Gamern hier geliefert hat! Fantastische, erinnerungswürdige Story (allein schon die Geschichte um den roten Baron), tolle Charaktere (allesamt!) und eine Spielwelt, die so riesig und wunderschön ist und einfach zum Erkunden einlädt (da vergisst man schon mal schnell die Zeit ;P )! Und nicht zu vergessen die tollen Entwickler, die sich wirklich ins Zeug gelegt haben, das Spiel ständig zu verbessern (Fan-Wünsche, etc.) und auch immer noch daran werkeln! Bitte seid ein Vorbild!

HypedOne: Riesiges Open-World-Game mit variablen Entscheidungsmöglichkeiten, einer mal wieder packend und facettenreich erzählten Story und ein herausragend ausgefeiltes Gameplay. The Witcher 3 ist der König seiner Zunft und bildet einen würdigen Nachfolger des hochgelobten zweiten Teils. Eine intensivere Fantasy-Atmosphäre gibt es so nirgends zu erfahren. Die Messlatte des Genres wurde somit noch einmal ein ganzes Stück höher gelegt.

Harti-Hard: Der Witcher hat meiner Meinung nach dieses Jahr alles ziemlich weit hinter sich gelassen! Story, Charaktere, sehr gut geschriebene Nebenquests, die Spielwelt und das Gameplay! Passt einfach alles wunderbar zusammen! Mein Highlight der letzten Jahre und ich denke, auch zukünftige RPGs werden sich daran noch die Zähne ausbeißen. Vielleicht wird es erst die hausinterne Konkurrenz Cyberpunk schaffen, Geralt das Leben schwer zu machen!

Liatius: Mein Spiel des Jahres! Die besten Haupt- und Nebenquests, die ich in einem Rollenspiel erlebt habe, und das in einer Open World, die für mich sogar Los Santos schlägt. Es war wirklich beeindruckend! Mein einziger, wirklich einziger Kritikpunkt ist die nicht ganz so befriedigende Charakterentwicklung. Hier wäre etwas mehr drin gewesen. Davon abgesehen ist es das einzige Spiel, welches man 2015 gespielt haben MUSS.

calmar81: Selten fand ich persönlich ein Spiel so perfekt. Nicht unbedingt von technischer Seite, aber es hat mich einfach vollumfänglich in seinen Bann gezogen. Spielwelt, Charaktere, Quests, Musik, Synchronisierung, Stimmung.. Hier passt wirklich alles zusammen.

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krOnicLTD: GOTY ist für mich ganz klar und eindeutig Witcher 3. Wieso ? Weil es das technisch fortschrittlichste Spiel ist, das jemals entwickelt und veröffentlicht wurde. Was CDPR hier auf die Beine gestellt hat, ist ein Wunderwerk der Technik (ich beziehe mich auf die PC-Version, habe leider keine Konsolen und deshalb die Konsolenversion nicht gespielt. Würde mich aber über eine PS4 sehr freuen :D). Am PC merkt man jedoch, dass CPDR alles Menschenmögliche getan hat, um das technisch fortschrittlichste Spiel zu schaffen und es noch so gut wie möglich zu optimieren. Inhaltlich ist Witcher 3 selbstverständlich auch wahnsinnig gut und gehört zum Besten, was ich je gespielt hab (obgleich Skyrim meiner Meinung nach besser war, hehehe :P).

Lord-Raiden: Ich habe dieses Jahr nicht viele Spiele gespielt. Ein Grund dafür ist The Witcher 3. Ein echter Zeitfresser. Eine wirklich schöne Welt, eine coole Sau als Hauptcharakter und wirklich tolle Quests beziehungsweise Dialoge. Und nicht zu vergessen das wirklich grandiose Gwint. Für mich auch jeden Fall das Spiel des Jahres. Auch weil der DLC die hohe Qualität des Hauptspiels halten konnte.

DamianBlake: Als großer Fan der Bücher bin ich vollkommen begeistert von CD Projekt Red. Diese Welt und ihre Charaktere leben und atmen und fluchen! Kaum jemand erzählt so großartige Geschichten, wie sie zuhauf im Witcher zu finden sind! Was dieses Spiel aber vor allem auszeichnet, ist etwas, das in allen Massenmedien leider immer seltener wird: Herz! Ganz viel davon! Und dafür kann man die Entwickler nicht genug loben! Geralt, du bist nicht meine Top 1 2015, du bist einfach nur meine Top 1.

catabombs: Für mich kam dieses Spiel wie aus dem Nichts. vom ersten Teil hatte ich nur das mitbekommen was Game One damals in ihrem nahezu legendären Beitrag hinkalauerten (Stichwort: „Meine Eier jucken.“). Der zweite Teil ging dann komplett an mir vorbei. Aber als dann Ende des letzten Jahres so langsam die Hypewelle losging, kam ich um die Serie nicht mehr herum. durch gut getimten urlaub und das Glück, das Spiel ein paar Tage vor dem offiziellen Verkaufsstart beginnen zu können, konnte ich vollends in das Spiel versinken (was als Vater eines kleinen Kindes und Ehemann gar nicht mal so leicht ist). Ich habe mittlerweile über 220 Stunden auf der Uhr und ich habe das erste Add-On noch nicht mal begonnen. Manchmal starte ich das Spiel einfach nur, um ein bisschen auf Skellige herumzuschippern. Es klingt pathetisch, aber das macht es nicht weniger wahr: In den ganzen Jahren, in denen ich nun schon zocke, habe ich etliche „Magic Moments“ erlebt, aber keiner ist so wie bei The Wichter 3. Das gesamte Spiel ist für mich ein einziges Hoch, von den Figuren über die Quests, die Welt, die Möglichkeiten an Dingen, die es zu tun gibt bis hin zur Grafik.

Es ist einfach herrlich, dass man im Jahr 2015 noch so wunderbar überrascht werden kann von einem Spiel. Klar, es ist nicht frei von Fehlern (allein technisch), die Story ist jetzt nicht sooooooooo clever, wie sie gern wäre und die ein oder andere Quest kann man ruhigen Gewissens mit dem begriff „fetch“ versehen, aber was hier in seiner Gesamtheit geschaffen wurde, ist einfach beispiellos in diesem Genre. Grafik-Downgrade hin oder her, CD Projekt Red gebührt einfach Respekt für das, was sie hier abgeliefert haben (und noch abliefern). Es mag symptomatisch für die Spieleindustrie der letzten Jahre sein, dass man es als etwas Besonderes empfindet, wenn der Entwickler seinem Spiel ein Dankesschreiben mit beilegt. Dennoch glaube ich, dass das wirklich von Herzen kam. Ich habe noch nie bei einem Spiel so viel Leere empfunden wie in den Minuten nach dem Ende. ACHTUNG SPOILER!!!! Man kommt zurück nach Kaer Morhen und niemand ist mehr dort, alle sind weg. ACHTUNG SPOILER ENDE!!!! Eine ungeahnte Einsamkeit überkam mich und mich musste das Spiel erst mal für ein paar Tage liegen lassen. Dieses Spiel ist für mich nun teil meiner Gamer-DNA. Für mich das perfekte Spiel zur richtigen Zeit (und der Grund, weswegen ich Fallout 4 auch einfach schlecht finde). Ich bin auf die beiden Add-Ons gespannt.

FredFredson: Eine kontinuierliche Weiterentwicklung von Spiel zu Spiel konnte man sehen. Was soll man noch groß schreiben? Das polnische Team beweist hier, dass eine gute Story mit Entscheidungen und eine Open World sich nicht ausschließen. So gut habe ich diese Art von Spielen noch nie inszeniert gesehen. Das hier ist einfach ein riesiges Meisterwerk und trotzdem habe ich überlegt, ob es das Spiel des Jahres für mich sein kann. Hat den bleibendsten Eindruck hinterlassen, aber wenn ich genauer drüber nachdenke, alle einzelnen Elemente sind nicht perfekt. Gut, das Kämpfen hat endlich mal etwas Spaß gemacht und auch wenn viele Dinge im Gameplay noch sehr verbesserungswürdig sind, manche Sachen auch nerven, hier sieht man jede Sekunde die Liebe der Entwickler zu Videospielen. Life is Strange hat für mich eine bessere Story, Rocket League hat mir mehr Spaß gemacht, Bloodborne hatte das bessere Gameplay, Divinity ist das bessere RPG, bei Fallout 4 hat das Entdecken mehr Spaß gemacht und die Open World ist besser, aber das hier ist einfach eine Liebeserklärung an Videospiele. Hier gibt es von allem etwas und es fügt sich dann stimmig zusammen. Außerdem gab es hier mit Gwint, das beste Minispiel des Jahres. :D Warum kann ich das nicht einfach wählen?

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BathiBoi: Charaktere, Story, Welt, Gameplay. Hier stimmt einfach alles. Hatte große Bedenken wegen der offenen Welt. Aber CD Projekt hat wie versprochen geliefert. Einfach mal durch ne Stadt tummeln oder durch die Landschaft reiten. Habe ich so in keinem Spiel vorher gemacht. Könnte hier noch seitenweise schreiben. Außerdem ist Geralt einfach eine coole Sau. Wird in meine All-Time Top 10 aufgenommen. Wer es noch nicht gespielt hat: KAUFEN!

Bloodshed82: Für mich ganz klar das Spiel des Jahres 2015. Alles in allem bildet The Witcher 3 für mich einen würdigen Abschluss der Geschichte um Geralt von Riva, den ich seit 2007 in Form von drei Spielen und den Büchern (die ich hier empfehlen möchte) begleitet habe. Das Spiel besticht für mich durch abwechslungsreiche Quests, überzeugende Charaktere und eine traumhaft schöne Spielwelt, die in diesem Jahr ihresgleichen sucht. Auch der typische Humor der Entwickler hat mich so manches Mal herzhaft lachen lassen. Für mich also der verdiente Gewinner und hoffentlich auch für die Community! ;)

Asgar: Selten war für mich ein Spiel des Jahres so eindeutig. Witcher 3 hat für mich alle hochgesteckten Erwartungen erfüllt und begeistert, nach dem bereits großartigen zweiten Teil auch in einer tollen Open World. Die Grafik ist auf PS4 traumhaft, da interessiert mich keinerlei Downgrade. Dazu kommen die hervorragende Story, auch und besonders in den Nebenquests, sowie klasse Charaktere. Am besten finde ich aber, wie viel man davon profitiert, die Bücher von Sapkowski gelesen zu haben. Das Spiel bezieht sich oft auf die Buchreihe und fügt sich darum auch wunderbar in den ganzen Kosmos ein beziehungsweise führt ihn absolut würdig und befriedigend zu einem Ende, welches mir sogar besser gefällt als das offizielle Buch-Ende.

KleinerMrDerb: Nun, das war dieses Jahr trotz all der anderen Hochkaräter für mich keine schwere Entscheidung. Der Hexer hebt meiner Meinung nach das Open-World-RPG auf eine neue Stufe, die es locker mit lineareren RPGs aufnehmen kann. CDP hat hier viele seiner Versprechen eingelöst... Ich warte gespannt auf Cyberpunk, aber bitte diesmal ohne die üblichen CDP-Krankheiten wie miserable Menüs, drölfzig Patches in nur einer Handvoll Wochen und so weiter.

--shady--: Der Grund, warum ich eine PlayStation 4 mein eigen nenne! Während ich mit dem ersten Witcher nicht 100-prozentig warm geworden bin, habe ich den zweiten Teil geliebt. Dementsprechend hoch waren auch die Erwartungen an Teil 3 und sie wurden voll und ganz erfüllt! Das Kampfsystem ist auf den höheren Schwierigkeitsgraden richtig taktisch und zwei Fehler hintereinander enden nicht selten im Tod. Die Story mit ihren Wendungen und den Einflüssen, die ihr auf NPCs und die komplette Spielwelt nehmt, sind einfach gaaaanz großes Kino! Unvergessen wird mir wohl das Saufgelage in der Burg bleiben, das ich zu später stunde an einem Samstagabend erlebt habe (war selbst schon ziemlich gut dabei :D). Wie sie erst den Hut von Vesemir klauen und später in Yennefers Klamotten versuchen, die Loge zu kontaktieren. Beste Szene in einem Videospiel ever... EVER!"

Nerdrage: Dieses Spiel hat es als eines der ganz wenigen mal wieder geschafft, dass ich mich für die Welt, in der es spielt, wirklich interessiere, ja sogar die optionalen Bücher im Spiel lese. Und auch spielerisch bietet es weit mehr als andere Vertreter seiner Zunft mit einem ausgefeiltem Kampfsystem und einem erstaunlich tiefen Kartenspiel. Abgesehen davon bin ich froh, dass TW3 mir auch mal wieder die Möglichkeit gibt, nicht zu 100 Prozent an der Hand genommen zu werden und ich darf die ganzen Extraanzeigen für die idealen Questwege ganz ausblenden. Außer Bloodborne fällt mir dieses Jahr einfach kein weiterer Kandidat ein, der auch nur ansatzweise die Größe, Qualität oder den Spaß bietet, wie es The Witcher 3 tut.

Jussylein: Ist mein absolutes Lieblingsspiel. Ich liebe die Musik im Spiel, dann natürlich sexy Geralt, die Welt wirkt stimmig und authentisch, alleine schon die Architektur der gesamten Häuser erinnert an slawisch-germanische Geschichte. Ebenso hat es eine grandios erzählte Geschichte voller Dramatik und Tiefgang. Ich meine jeder, aber wirklich jeder Charakter wird animiert dargestellt und dann dazu mit animierten Cutscenes in der Nahaufnahme, das was BioWare in Dragon Age: Inquisition hätte tun sollen. :/ Die nebenquests sind alle sehr gut geschrieben, jeder Charakter hat eine Geschichte, meine Lieblings-Queststelle ist der blutige Baron, einfach nur Hammer, traurig und emotional. Nicht alle Nebenquests gefallen mir, vor allem die Standarddinger wie sammle Schatz, zerstöre Nester *gähn* Diese Quests mache ich absolut ungerne... Dennoch alles in allem das beste RPG, das ich seit Jahren gespielt habe - nach Baldur's Gate. :)

TheEducatedFool: Super Spiel, schöne Spielwelt, tolle Charaktere, spannende Handlung. Eigentlich gibt es von meiner Seite aus nichts am neuesten Witcher auszusetzen. Schade, dass ich der vielen Fantasy-Settings, die es heutzutage gibt, inzwischen einfach so überdrüssig bin, sodass ich Witcher 3 noch immer nicht durchgespielt habe. Aber in der Zeit, die ich damit verbracht habe, hatte ich eine Menge Spaß. Vermutlich werde ich es ähnlich wie den Vorgänger irgendwann später noch nachholen, es kann ja nicht jedes Spielejahr so viele Top-Titel zu bieten haben, da wird sicher irgendwann eine mehrwöchige Lücke frei.

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bloedfish: CD Projekt Red hat mal wieder bewiesen, dass sie das Nonplusultra sind, wenn es um mitreißende und unvergessliche Rollenspiele geht. Kein anders Spiel hat mich dieses Jahr so viele Stunden an den Bildschirm gefesselt und mich so oft vom Schlafen abgehalten wie The Witcher 3. Auch wenn hier und da die Performance etwas Schluckauf hatte, war es doch durchgehend ein rundes und fast perfektes Erlebnis. Nun freue ich mich auf die zwei Add-Ons, welche nochmal ne Menge Spielspaß versprechen, und hoffe dann, dass hier nicht Ende ist, auch wenn CDR zumindest wohl vorerst pausieren wird, was den Hexer angeht. Dafür bekommen wir mit Cyberpunk 2077 hoffentlich bald den nächsten Knaller von diesem Ausnahmeentwickler zu sehen.

Mr.Threepwood: Gehört eigentlich auch auf meinen Platz 1. Die Vorgänger spielte ich am PC, Witcher 3 war mein Kaufgrund für eine PS4, da ich meinen Computer nicht aufrüsten wollte. Für mich das erste Spiel, das es schafft, trotz Open World seine Geschichte so richtig gut zu inszenieren. Ich vergleiche dieses Kunststück mit dem Meilenstein-Charakter von GTA 3. Zum Release startete ich, diesen Monat wurde ich erst fertig und jetzt beginne ich gerade mit dem Add-On. In der Zwischenzeit vergnügten mein Bruder und ich uns beim echten Gwint-Kartenspiel. Witcher 3 überzeugte mich mit tollen, sich echt anfühlenden, oft witzigen Dialogen (Nacht auf Kaer Morhen!), einer erwachsenen Geschichte und Erzählweise und einer tollen Grafik, sogar auf Konsole. Das Gameplay fällt dagegen etwas ab, die Quests sind super erzählt, aber spielmechanisch tut man immer dasselbe. Etwas freieres Gameplay und eine weniger hakelige Steuerung - das Spiel wäre nahe an der Perfektion! Ich konnte es übrigens nur mit dem Day-One-Patch problemlos zu Ende spielen. Da ich nicht nur Gutes von den nachfolgenden Patches hörte, blieb meine Konsole offline - CD Projekt Red hat das Spiel sauber in die Läden gebracht, vorbildlich.

Auhron: Der gute alte Hexer ist es für mich in diesem Jahr. Während mir auch Dragon Age gut gefallen hatte, war der dritte Hexerteil für mich dann doch eine Stufe höher anzusiedeln. Was besonders an den Nebenaufgaben für mich lag, wenn ich daran denke, wie viele Stunden ich in Gwint alleine gesteckt hatte und das nur zu gerne. Eine einfach gelungene Mischung aus Story, Charakterentwicklung und -zeichnung sowie eine Spielwelt, die zum Erkunden einlädt.

Bienenmann992: Oh Mann, Geralt, was hast du mich an Zeit gekostet. Hast mir eine Welt gezeigt, so wunderschön, so voller Charme. Hast mich Abenteuer erleben lassen, die mal witzig, mal kurios, mal absurd und auch mal bitterböse waren. Hast mir eine Welt gezeigt, die auch abseits deines eigentlichen Ziels Unbeschreibliches zu bieten hatte. Hast so oft mit mir gekämpft, gesoffen und Karten gespielt. Hast mal mehr, mal weniger wie ein imposanter und gefährlicher Hexer ausgesehen und viel zu oft deine Schwerter an gegnerischen Leibern zerschmettert. Hast mir Tage wie Stunden vorkommen lassen, Stunden wie Sekunden. Moment, haben wir schon Dezember?! Was?? Bald ist schon Weihnachten?! Geralt, du alter Hexer du, hast alles richtig gemacht.

adventureFAN: Ich habs euch ja schon vor dem Release prophezeit! The Witcher 3 ist meine Nummer 1, auch wenn Fallout 4 dem ebenfalls extrem nah gekommen ist. Aber ich bin Fan vom Witcher-Universum, hab die Bücher gelesen und hab dementsprechend eine höhere Bindung zu dem Stoff. Und auch wenn der Autor von The Witcher eigentlich mit den Spielen nichts zu tun haben will, haben die Jungs und Mädels von CD Projekt den Stoff wirklich sehr respektvoll behandelt und stehen den Büchern in Nichts nach.

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Jenes_Bookwood: Während The Witcher 3 in puncto Gameplay das Rad zwar in keiner Weise neu erfindet, ist es die Präsentation, die Sogkraft der kleinen und großen, oft tollen und überraschenden Geschichten, die den Reiz des Spiels ausmachen. Umso mehr überraschte mich allerdings das Ende - und zwar nicht positiv - aufgrund seiner Vorhersehbarkeit, womit es im starken Gegensatz zu der ansonsten vorbildlichen Erzählweise steht. Trotzdem ein insgesamt sehr gutes Spiel.

Yii: Eines der besten Rollenspiele der letzten Jahre, vielleicht sogar überhaupt. Als Geralt kämpft, spricht, reitet, segelt, läuft und trinkt man sich durch die Hexer-Welt, die schon fast schöner nicht sein kann. Die Art und Weise, wie Quests in dieser Welt miteinander verwoben werden, die Schicksale einzelner Menschen, Beziehungen, Dörfern oder der Königreiche aufeinander Einfluss nehmen und man als Hexer versucht, seinen Weg unbeschadet durch die Welt zu bahnen, sucht seinesgleichen. Ja, es gibt vereinzelte Schwachstellen im Verlauf einiger wichtiger Questlinien, aber durch die Vielzahl der großartig geschriebenen Geschichten in diesem Spiel kann man das verkraften. In Witcher 3 gilt: Der Weg ist das Ziel. Und diese Reise durch den Kontinent ist deutlich die beste Videospielerfahrung in diesem Jahr und ein wunderbares Komplettpaket aus Story, Grafik, Musik, Technik und Inhalt.

Glayd: Überraschung. The Witcher 3 ist ganz oben mit dabei. Man könnte nun einen Roman schreiben, warum das so ist. Aber ganz simpel gesprochen: Es ist mein Zelda: Ocarina of Time für Erwachsene. Genau diese Immersion, die ich damals als 12-Jähriger in Hyrule hatte, hatte ich nun Jahre später wieder in den düsteren und brutalen Northern Realms mit Geralt von Riva. Es gibt nur einen negativen Punkt und der bezieht sich auf die Spielzeit. Diese riesigen Spiele machen mich einfach fertig. Obwohl man den Programmierern nicht den Vorwurf machen kann, dass man neben Frau und Job kaum noch Zeit findet, um dieses Prachtstück an Videospielgeschichte in seiner ganzen Größe zu erleben.

Ronin-X: Obwohl es nicht mein persönlicher Platz 1 in diesem Jahr ist, definiert The Witcher 3 für mich, was ein Tripel-A-Spiel in dieser Generation bieten kann und teilweise sollte. Eine riesige, stimmungsvolle offene Welt, gutes Storytelling (siehe roter Baron), beeindruckende Technik und dennoch ein gewisser Grad an Zugänglichkeit auch für Spieler die wie ich die Vorgänger nicht gespielt haben. Die Lore ist dabei eine Art Best of der europäischen Märchen, Fabeln und Fantasy-Geschichten und man kann alleine Stunden lediglich mit Lesen verbringen - und dies ist kein Muss, es erweitert lediglich die teils cineastisch präsentierten Storysequenzen. Mit um die 100 Stunden Spielzeit und Level 24 bin ich noch lange nicht fertig mit diesem Monstrum von einem Spiel. Ganz bald nach der Postapokalypse geht es wieder zurück nach Novigrad in eine Taverne zum Gwint spielen.

Heartz_Fear: Mittelalter-Fantasy für Erwachsene mit allem, was es zu bieten hat. So lässt sich The Witcher am besten beschreiben. Drogenabhängige Zwerge, gestaltwandlerische Elfen, politische Intrigen und mehr. Man könnte fast schon sagen, man spiele ein Game of Thrones mit mehr Fantasy, aber weniger Toten im Hauptcast. Eine wunderschöne, offene und mit toll geschriebenen Quests gespickte Welt runden das Erlebnis ab.

ColeTrain83: The Witcher 3. Mein Platz 3 dieses Jahr und wird hier womöglich auf EG Leser-Spiel des Jahres. Und nicht ganz unverdient, wenn es so kommen sollte. Es ist ein wunderbares Spiel, ganz einfach, die Entwickler von CD Projekt haben extrem viel richtig gemacht, wenn auch nicht alles. Die positiven Seiten dieses Games sind hinreichend bekannt und ich verrate euch jetzt, wieso Geralt bei mir nicht GOTY werden konnte. Es ist die Story. Ja, ausgerechnet das eigentliche Prunkstück dieses Spieles. Ich hätte mir lieber eine straffe, 25 bis 30 Stunden lange Story gewünscht statt einer aufgeblähten 50-bis-60-Stunden-Story mit der ewigen (wirklich ewig) Suche nach Rittersporn UND (!) Ciri. Die ewige Suche fand gleich zweimal im Spiel statt, das muss echt nicht sein. Aber hey, dritter Platz, Geralt. Bronze. Ich finde, du hast also mehr richtig als falsch gemacht. Vor allem, wenn Ciri am Ende mit dir in einer Kneipe sitzt.

AlexTFenris: Danke, CD Projekt Red, für das für mich beste RPG des Jahres, für eine faire und offen kommunizierte DLC-Politik, für den Gratis-DLC, für das Einbeziehen eurer Community und nicht zuletzt auch für Geralt. Ist bis jetzt auch das erste Mal, dass ich erlebe, dass ein Entwickler seinen potentiellen Kunden öffentlich rät, den Season Pass für die Erweiterungs-DLCs nicht im Voraus zu kaufen, wenn man nicht glaube, dass es das Geld wert sei. Zum Spiel: Art Direction, Musik, Gameplay, Spielewelt, Grafik... Ein durchweg rundes Gesamtpaket, das man sich als Fan klassischer RPGs durchaus geben sollte. Die Geschichte von Geralt ist mit diesem Spiel (und ihren Erweiterungen) zu Ende, aber ich hoffe, das Witcher-Universum lebt trotzdem weiter. Wir wissen, es ist in guten Händen.

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Rawne: Mein Platz 2. Warum? Das weiß hier jeder. Lest die anderen Kommentare. Das Spiel ist genial, macht Spaß und ist gut umgesetzt. Das Spiel hat meiner Meinung nach sowieso schon viel zu viel Lob kassiert. Ja, es ist das beste Third-Person-Open-World-Spiel, welches ich je gespielt habe, ABER es ist eben immer noch ein Open-World-Spiel und hat für mich daher sehr viele Schwächen. Die Inszenierung ist okay, aber mir fehlen die Cinematics (abgesehen von der einen bei der Verteidigung der Burg). Die Story ist okay, aber trotzdem fühle ich mich nie so, als müsste ich das jetzt machen, da ich jederzeit woanders hingehen kann. Das Spiel ist viel zu einfach (höchster Schweirigkeitsgrad, hab am Ende das Crafting, Tränke, etc. völlig ignoriert). Das Crafting ist unnötig, abgesehen von den Rüstungen, welche viel zu mächtig sind. Die Fragezeichen waren genauso schlimm wie die Truhen und Federn in AC oder X-beliebe Quests in einem MMO. Immer dasselbe und viel zu viele mit kaum lohnenswerter Belohnung. Das Inventar war grauenhaft. Und für mich war das Ende völlig langweilig. Die letzten drei Bosskämpfe waren nicht der Rede Wert und das Ende viel zu langweilig inszeniert. Nochmals, das Spiel war genial und ich hab auch viele Stunden darin versenkt, aber bitte hört auf, es in den Himmel zu loben. Gleiches gilt für Fallout, aber das ist eine andere Geschichte...

hulksta: Nach zwei Sammlungen von Kurzgeschichten, fünf Büchern und zwei Vorgängerspielen ist die Reise des Hexers Geralt von Riva vorbei. Nach den ersten beiden hervorragenden Vorgängertiteln waren meine Erwartungen an The Wild Hunt groß und diese wurden mit Leichtigkeit erfüllt. Dabei gelingt es CD Projekt Red, eine glaubwürdige und lebendige Kulisse auf die Beine zu stellen. Die Story weiß zu gefallen. Haupt- und Nebenquests bieten Endscheidungen jenseits des üblichen Schwarz-Weiß-Klischees. Die gut geschriebenen Charaktere und deren Motive sind jederzeit nachvollziehbar und werden mir noch lange in Erinnerung bleiben. Auch wenn dem Skillsystem, Balancing sowie dem Kampfsystem das gewisse Etwas fehlt, ist The Witcher 3: Wild Hunt das für mich mit Abstand das beste Spiel 2015 und setzt die zukünftige Messlatte für Open-World-RPGs.

WalterODim: Für mich Spiel des Jahres, weil CD Projekt eine fantastische große Geschichte erzählt hat, aber genauso viel Wert auf die kleinen Dinge gelegt hat. Davon sind mir immer noch viele in Erinnerung geblieben. Und sei es nur, einer alten Frau eine verborgte Bratpfanne aus dem Nachbarhaus zu holen und dabei gleich auf die nächste Quest zu stoßen. CDPR hat es perfekt verstanden, alles miteinander zu verweben. Eine hübsche Welt, viele tolle große und kleine Quests von sehr hoher Qualität. Geralt war dieses Jahr nicht zu toppen. Lobenswert auch der tolle Support des Spieles und die abstellbaren HUD-Anzeigen und Hilfen. CDPR hat hier Maßstäbe gesetzt. Ich sage das nicht oft, aber hier möchte ich es: Danke für dieses Spiel!

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Editor, Eurogamer.de

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

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