Red Dead Redemption: Undead Nightmare – 2010 – PS3, Xbox 360

Entwickler: Rockstar

Erstveröffentlichung: 2010

Erschienen auf: Xbox 360, PS3

John Marston hat's nicht leicht. Da spielte er noch im Frühjahr 2010 den tragischen Helden des melancholischen Spätwesterns aus dem Hause Rockstar. Als wäre das nicht genug gewesen, musste er aber kein halbes Jahr später schon zu Halloween gegen eine Zombieplage ankämpfen. Die Geschichte ist sichtlich nicht ernst gemeint und als humorige Side-Story angelegt. Dennoch ist das Szenario der Wild-West-Zombies einfach zu gut umgesetzt, um das Spiel nicht in diese Liste aufzunehmen. Zu schnell nimmt einen die dichte Atmosphäre gefangen.

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Auf der Marston-Farm wird Johns Frau in einen Zombie verwandelt und beißt daraufhin ihren gemeinsamen Sohn. John fesselt beide und macht sich auf den Weg, eine Heilung für die Seuche zu finden, was ihm natürlich auch gelingt. Es ist erfrischend, wie Red Dead Redemption für Undead Nightmares Zombies zwar den meisten gängigen Genre-Regeln folgt, sich in seiner Rechtfertigung für das Passierte aber auf mythischen Hokuspokus stützt. Das erinnert direkt angenehm an frühe Zombiegeschichten, die ihren Anfang in religiösem Aberglauben fanden.

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Das Spiel dahinter ist natürlich ebenso eine Wucht, lebt von der wider Erwarten sehr lebendigen und weitläufigen Welt und den robusten Systemen, die schon Red Dead Redemption zu einem der besten Spiele seiner Generation machten. Zudem signalisierte Undead Nightmare als einer der ersten herunterladbaren Zusatzinhalte: "Hey, DLC kann auch ganz fantastisch sein". Unterm Strich kam dabei in jedem Fall ein Zombietitel heraus, den jeder Fan dieses Sub-Genres zumindest mal gesehen haben sollte. Es ist sicher nicht das härteste Zombiespiel, dafür aber mit Sicherheit eines der besten.

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