Project Zomboid – 2013 – PC, Mac

Entwickler: The Indie Stone

Erstveröffentlichung: 2013, Early Access läuft noch

Erschienen auf: PC, Mac

Noch einer dieser Titel, die täuschend "retro" aussehen, unter der Haube aber so unglaublich komplex sind, dass man direkt versteht, warum eine nach 1995 aussehende Draufsicht gewählt wurde. Project Zomboid ist ein ambitionierter Überlebenstitel, in dem man sich neben Basenbau und Crafting vor allem auch mit dem Innenleben seiner Spielfigur auseinandersetzen muss. Die kann nämlich etwa in Panik verfallen und dann nur noch zu wenig zu gebrauchen sein. Nur so als Beispiel. Es geht also um mehr als nur körperliche Gesundheit, wenn ihr euch alleine oder gemeinsam mit einem Freund im lokalen oder Online-Mehrspielermodus durch dieses Ende der Welt schlagt.

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Niemand hier ist ein gestählter Held, der reihenweise Zombieköpfe einschlägt - ihr müsst derartige Fertigkeiten erst entwickeln. Und wenn ihr gebissen werdet, heißt es für euch "Endstation". Ein besonders innovativer Kniff ist The Indie Stone mit dem Sichtliniensystem gelungen. Ihr kennt das ja aus Zombiefilmen, in denen man sich darüber aufregt, dass ein Charakter einen im toten Winkel herbeischlurfenden Ghul nicht bemerkt. Das funktioniert gewissermaßen auch in Project Zomboid: Eure Spielfigur sieht nur die Zombies, die in ihrem Sichtfeld liegen. Um etwaige Feinde hinter sich zu sehen, müsst ihr die Figur also herumdrehen. Wenn ihr aus einem Fenster schaut und die Luft rein wähnt, heißt das noch lange nicht, dass nicht rechts vom Fenster ein Untoter steht.

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Und so wird man dann früher oder später übermannt. Nicht umsonst beginnt jeder Spielstand in Project Zomboid mit den warnenden Worten: "This is how you died" - "so bist du gestorben". Denn seien wir mal ehrlich. Irgendwann erwischt es auch den coolsten Typen. Fragt Sex Machine. Was? "Das waren Vampire"?! Das ist jetzt nicht euer Ernst, oder?

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