Ganz schlimm bis legendär: die besten Promi-Auftritte in Spielen

Ob grauenhaft oder glorreich, diese Auftritte sind unvergesslich.

Manchmal möchte man als prominenter Star abseits der üblichen Medien ein künstlerisches Projekt wagen. Oder den neuen Sportwagen finanzieren. Warum sich die bekannten Gesichter letztendlich für ihre Auftritte in diversen Videospielen entschieden, können wir nicht genau sagen. Aber zumindest können wir euch dabei helfen, die absolut besten Exemplare zu präsentieren. Sei es nun, weil sich das Casting als absoluter Genie-Streich entpuppte oder der Titel für alle Zeiten in den glorreichen Trash-Himmel aufsteigen sollte.

Auf den folgenden Seiten findet ihr daher unsere erlesene Auswahl der mit Abstand besten und schlechtesten Promi-Auftritte in den verschiedensten Videospielen. Von manchen mögt ihr sicherlich schon einmal gehört haben, jedoch befinden sich einige ganz besondere Perlen darunter, die euch garantiert überraschen werden.

Startet HIER euren Rundgang durch die interessantesten Promi-Auftritte

... oder sucht euch weiter unten aus der Liste den Titel aus, über den ihr mehr erfahren wollt.

Zwischen peinlich und legendär: Promis in Spielen

Bruce Willis - Apocalypse

Shaquille O'Neil - Shaq Fu

Vin Diesel - Chronicles of Riddick: Escape from Butcher Bay

Jackie Chan - Jackie Chan: Stuntmaster

Burt Reynolds - Saints Row 3

Chuck Norris - Chuck Norris Superkicks

Mike Tyson - Mike Tyson's Punch-Out

Fred Durst - Fight Club

David Bowie - Omikron: The Nomad Soul

Michael Jordan - Michael Jordan: Chaos in the Windy City

Zur Einstimmung ein paar der absurdesten Beispiele

Manche Exemplare lassen sich weder als gut oder schlecht kategorisieren, sondern schweben irgendwo im Limbo unvergesslich bescheuerter Promotion-Aktionen. Schon beim ersten Blick auf das Cover sorgen diese Titel für ungläubige Blicke oder lautes Gelächter.

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Aerosmith (Revolution X): Oh Junge, was haben wir denn hier für ein Prachtexemplar? Revolution X ist ein Arcade-Railgun-Shooter von 1994, in dem die Mitglieder der Band Aerosmith zu Supersoldaten mutieren. Wie sonst bekämpft man eine plötzlich aufgetauchte Terror-Organisation mit dem wunderbar übertriebenen Namen New Order Nation? Und da die Jungs auf dem Weg zu ihrem Konzert natürlich CDs verschießende Maschinengewehre eingepackt haben, ballern sie unter den grausig komprimierten Sprüchen von Steven Tyler eine halbe Armee über den Haufen. Spielerisch ist es selbst für einen Arcade-Automaten sehr stupide, doch das permanente Effektgewitter und die abgefahrenen Situationen sorgen für ein unvergessliches Erlebnis. Zudem darf man das wilde Abenteuer mit drei Leuten gleichzeitig spielen, solltet ihr so glücklich sein und den originalen Automaten irgendwo entdecken. Dann erwartet euch Trash der besten Sorte.

1-2

KISS (Kiss: Psycho Circus: The Nightmare Child): Auch bei der Umsetzung eines KISS-Videospiels dachte wohl niemand an ein traditionelles Musikspiel. Stattdessen ist Kiss: Psycho Circus: The Nightmare Child - was für ein fantastisch bescheuerter Name - ein First-Person-Shooter. Logisch! Das Seltsame daran? Das Ding ist gar nicht mal so schlecht. Wahrscheinlich, da es auf einer Comic-Reihe von Todd McFarlane basiert und somit nicht bloß aus wirrem Schwachsinn besteht. Und wer kann bitte der Versuchung wiederstehen, einen grotesken Spider-Clown mit der Gatling-Gun über den Haufen zu ballern? Genau, niemand!

1-3

Journey (Journey Escape): Na, erkennt ihr einen leichten Zusammenhang zwischen den Spielen? Anscheinend sind Kult-Bands aus den 70ern die perfekte Inspiration für abgedrehte Videospiele, die sich so weit wie möglich von den musikalischen Hintergründen der Künstler absetzen wollen. Als Atari-2600-Titel ist Journey Escape ziemlich primitiv und würde wahrscheinlich deswegen auch heute genau so als Mobilspiel umgesetzt werden. Man weicht bloß diversen Hindernissen wie Groupies oder Fotografen aus, um das Scarab Escape Vehicle zu erreichen. Also das auf dem Cover des Escape-Albums abgebildete Raumschiff. Ganz nett und einfach nur herrlich absurd.

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Über den Autor:

Björn Balg

Björn Balg

Redakteur

Freier Autor und wahrscheinlich der letzte Mensch ohne einen Facebook-Account. Liebt Trash und verbringt zu viel Zeit mit dem Ansehen von Katzenvideos.

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