Hitman beginnt mit einer spielbaren Rückblende, 20 Jahre vor den Geschehnissen, um die es im Spiel geht. Agent 47 steht auf einer Helikopterlandefläche und blickt auf verschneite Berge. Dreht euch direkt um, lauft die Stufen hoch und geht ins Innere der Basis. Hier seht ihr, wie Diana Burnwood und 47 sich einst kennenlernten. Es folgen einige Zwischensequenzen, bevor es dann in den Trainingseinsatz geht.

Sydney, Australien

Da sind wir also. Dieser kurze Einsatz soll euch vorbereiten auf das, was Hitman spielerisch ausmacht. Keine Angst, das Tutorial beschreibt recht anschaulich, welche Möglichkeiten ihr habt, damit ihr euch in den späteren Abschnitten angemessen austoben könnt.

Gehen Sie auf die Landungsbrücke zu

Nur zu, probiert es. Die Wachen vor der Treppe in Richtung Jacht werden euch aufhalten und abweisen. Bleibt ihr stur und geht dennoch weiter, fliegt ihr auf und werdet über den Haufen geschossen. Daher bekommt ihr einen Hinweis auf den Frachtbereich hinter dem Zaun, wo ihr eine Verkleidung finden könnt. Gleich mal nachsehen.

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Aller Anfang ist schwer. In dem Fall heißt es, eine Verkleidung für den Weg auf den schwimmenden Kahn zu finden.

Dreht euch nach links und lauft zu besagtem Frachtbereich, wo ihr durchs Fenster hineinklettern könnt. Drückt drinnen dann auf den rechten Stick, damit Agent 47 in die Hocke und somit in den Schleichgang geht. Er ist dann schwerer zu sehen und macht auch nicht so viel Lärm, als würde er normal gehen. Beim Schleichen solltet ihr das immer beachten.

Überwältigen Sie den Mechaniker

Der Kerl hat euch den Rücken zugedreht. Schleicht euch vorsichtig an und drückt die Taste fürs „Überwältigen". 47 würgt sein Opfer dann und drückt ihm die Luft ab, ohne es zu töten. Ihr könnt während des Würgens auch die Taste für einen Genickbruch drücken, kassiert damit aber Minuspunkte für die Bewertung der Mission. Also lieber so wenig Todesopfer wie nötig. Nachdem der Mechaniker am Boden liegt, werft ihr euch seine Kleidung über und solltet den Körper in die nahegelegene Toilette ziehen. Dort kommt keiner einfach so vorbei und die Chancen sind nicht schlecht, dass den leblosen Körper niemand entdeckt.

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Wer dem Mechaniker kein Haar krümmen will, wirft eine Münze nach rechts in Richtung Toilette und schnappt sich den Anzug links hinten.

Verlasst nun den Frachtbereich wieder und ihr habt mehr oder weniger freien Zugang zum Schiff, da euch alle für einen Mechaniker halten. Vorsicht nur, wenn ihr in Richtung der beiden Wachleute geht: Rechts davon hockt ein echter Mechaniker, und der durchschaut eure Tarnung, wenn ihr euch ihm zu weit nähert. Achtet stets auf die weißen Kreise über den Köpfen von Personen (falls ihr in den Optionen NPC-Symbole mit Verdachtsanzeige aktiviert habt). Sie sind es, die euch durchschauen und auffliegen lassen können.

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Das wäre schon mal geschafft.

Vorsicht weiterhin, wenn ihr euch entscheidet, durch das Ladedeck mit den Autos zu gehen. Hier stehen drei Mechaniker auf einem Haufen und einer davon, der euch den Rücken zugedreht hat, kann euch in jedem Fall Probleme bereiten.

So oder so gelangt ihr an Bord und erlernt den Umgang mit dem Instinkt, falls ihr ihn benutzen möchtet und aktiviert habt. Hierbei drückt ihr die vordere linke Schultertaste und seht Silhouetten der Personen in eurer Umgebung. Die Zielperson ist rot eingefärbt.

Folgen Sie der Zielperson

Kalvin Ritter steht vorn an der Bar und schwatzt mit dem Barkeeper. Ihr könnt ihm bis zu einer Treppe folgen, doch die kommt man nicht als Mechaniker hoch. Der Sicherheitsmann davor lässt euch in dem Aufzug nicht nach oben, daher lautet die neue Anweisung, sich als Besatzungsmitglied zu verkleiden.

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Ab hier könnt ihr Ritter erst einmal in respektvollem Abstand folgen, um seine Bewegungen studieren zu können.

Direkt hinter der Bar, wo Ritter eben noch stand, findet ihr den Zugang zur Küche. Ihr könnt einfach durch die Tür stiefeln und euch den Koch vornehmen. Entweder, indem ihr den Schraubschlüssel vom Tisch nehmt und ihn ihm an den Kopf werft. Oder indem ihr ihn von hinten überrumpelt. Zieht euch auf jeden Fall dessen Kleidung an, verstaut den Koch in der Gefriertruhe und ihr habt Zugang zum Oberdeck.

Infiltrieren Sie Ritters Privatdeck

Sucht die Treppe nach oben und folgt dem Kerl bis zur Bar. Vorsicht jedoch, er kennt seine Besatzung und euch kennt er nicht. Das heißt, ihr müsst untertauchen. Stellt euch hinter die Bar und tut so, als gehörtet ihr hierher. Ritter lässt sich dadurch super täuschen und dreht euch weiter den Rücken zu, während ihr ihn belauscht.

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Hin und wieder muss 47 mit der Umgebung verschmelzen und sich mit einer Tätigkeit tarnen.

Er trifft sich dann mit jemandem namens Mr. Norfolk und lädt diesen auf einen Drink ein. Anschließend führt er den Gast in sein Büro. Ihr habt dort aber keinen Eintritt in der Offiziersuniform. Lauft um das Büro herum und ihr findet an der Seite ein offenes Fenster, durch das ihr nach drinnen gelangt.

Hier ist es relativ wichtig, so lange zu warten, bis Ritter an seinem PC steht und ihm das Passwort nicht einfällt. Norfolk richtet währenddessen den Blick raus aus dem Fenster und dreht seinem Geschäftspartner den Rücken zu. Dieser Dialog-Loop wiederholt sich dann ewig, bis ihr zuschlagt. Aber wie?

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Schleicht an der Außenseite herum, dann findet ihr ein kaputtes Fenster zum Einsteigen.

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Ihr könnt euch an Ritter heranschleichen und ihn von hinten erdrosseln. Norfolk bekommt das aber nach einigen Sekunden mit, da ihm niemand mehr antwortet. Er läuft dann hinter den Schreibtisch zum Nachsehen und wenn ihr in dem Moment nicht schon wieder weg seid, müsst ihr auch ihn umhauen (was in jeder Mission Punktabzug bedeutet, da im Idealfall nur die Zielperson sterben sollte). Also besser nicht.

Stellt ihr euch dagegen mit dem Rücken an die Wand und blickt links um die Ecke, könnt ihr Ritter mit einem gezielten Kopfschuss aus der schallgedämpften Pistole erwischen. Steckt diese dann sofort wieder weg (Digikreuz hoch) und schlüpft zurück durch das offene Fenster nach draußen. Bei der Exfiltration müsst ihr lediglich darauf aufpassen, nicht von einem Offizier oder ähnlichen Leuten gesehen zu werden.

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Über den Autor:

Sebastian Thor

Sebastian Thor

Redakteur - Eurogamer.de

Steht auf Bier und Bloodsport. Mag weiche Sofas und verliert sich gern in Gedanken an dies und das. Seit 2014 bei Eurogamer dabei. Nervt seine Kollegen mit Satzzeichen und solchen Dingen. Kümmert sich um das wundervolle Rock, Paper, Shotgun, und das solltet ihr ebenfalls.