Das Alpha und Omega der Menschheit: Far Cry Primal und The Division Gewinnspiel hat gewonnen...

Und diese Serie soll sich Ubisoft mal wieder vornehmen...

Und wir haben wieder mal einen Gewinner:

--shady--

Herzlichen Glückwunsch!

Natürlich gibt es auch wieder die Auswertung zu der gewichtigen Gewinnspielfrage und das Ergebnis ist in beide Richtungen ziemlich eindeutig. Keiner - okay, fast keiner - will mehr die brüllenden Rabbids haben, was wieder mal ein Beweis ist, dass auch der beste Witz sich totlaufen kann. Red Steel ist wahrscheinlich einfach zu unbekannt und ja, so toll waren die ersten beiden damals auch nicht, dass es den Sprung über 10 Prozent geschafft hätte. Bei ungefähr 20 Prozent landen dagegen jeweils Driver als auch ein neues Might & Magic, wobei ich gedacht hätte, dass Driver besser abschneiden würde. Ist aber nicht so, stattdessen ist der klare Sieger Prince of Persia. Mit fast 50 Prozent ist es eindeutig: Ubisoft, macht ein neues PoP!

divcomp

Das ursprüngliche Gewinnspiel:

Keine Angst, nur weil es mal für ein paar Tage kein Gewinnspiel gab, heißt das nichts. Nicht weniger als sechs Pakete liegen hier mit ein paar extrem schicken Sachen. Diese Kiste ist die Nummer 7, und das heißt, dass es Zeit wird, die Berge abzutragen. Und der erste große Dank geht an Ubisoft, denen ich aus aktuellem Anlass den Vortritt lasse, denn dieser kleine Umzugskarton hier enthält ihre Frühjahrskollektion. Und das meine ich im Spielesinn wie auch im modischen…

Thematisch ist auch alles dabei, denn es deckt das Alpha und Omega der Menschheit ab, den Anfang in der Höhle, den Verfall der Zivilisation und alles in einem Paket:

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Far Cry Primal

Ich lerne ja manchmal auch noch was bei diesen Gewinnspielen: Jetzt weiß ich, was eine Uschanka ist! Juhu. Eine Uschanka ist ein kleines pelziges Wesen, das ein viel zu langes und leiderfülltes Leben hatte, gefolgt von einem sehr schmerzhaften und unerfreulichen Tod. Zumindest ist das der Eindruck, den dieses Etwas macht, das ich normalerweise eine russische Fellmütze nennen würde, aber vielleicht bedeutet Uschanka dann ja auch, dass wirklich eine solch mitleiderregenden Kreatur dafür herhalten muss. Das oder Kunstfell, beides geht. Der Kapuzenpulli gibt sich dagegen von der dezenten schwarzen Art, kleiner Schriftzug, fasst sich hochwertig genug an, ein treuer Begleiter am Lagerfeuer, ganz authentisch. Das haben die Neandertaler doch getragen, oder? Kapus und Uschankas? Ich meine, wie viel primitiver kann Mode denn noch werden als das? Im Sommer dann ein T-Shirt, bevorzugt eines mit einem Säbelzahntiger drauf wie hier, damit Mammuts gar nicht auf die Idee kommen, einem an die Uschanka zu wollen, und andere Säbelzahntiger einen für einen der ihren halten. Steinzeit-Stealth ist dieses T-Shirt. Das ist es, was das ist! Und wenn ihr euch dann morgens aus der Höhle traut, habt ihr jetzt auch die passende Tasse dazu, direkt aus dem Zahn eines Tigers gemacht, an den ihr euch mit eurem Stealth-Säbelzahntiger-Shirt herangemacht habt. Leben wie in der Urzeit, ganz authentisch!

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Spiele wie in der Urzeit gehören natürlich dazu und deshalb gibt es hier die Far Cry: Primal Collector's Edition für den PC. Erst mal scheint sie wieder ausverkauft, womit sie schon mal ein sich langsam, aber sicher herauskristallisierendes, inoffizielles Kriterium unserer Gewinnspiele erfüllt. Die relativ kleine Box sieht in der großen Kiste voller Klamotten und einer weit größeren Division-Box nach nicht so viel aus, aber sie hat es in sich. In der schützenden Umverpackung befindet sich die weit stylischere Innenhülle - zumindest sieht es auf dem Bild so aus, das Öffnen der natürlich verschweißten Packung überlasse ich dem Gewinner -, zeigt euch wortwörtlich die Zähen beim Auseinanderziehen. Darin findet ihr das obligatorische Steelbook, das anscheinend zu einem anderen Spiel gehört, zeigt es doch den Schädel eines karnivoren Einhorns mit Maulsperre. Ich bin nicht sicher, welches Spiel das sein könnte, aber es sieht echt gut aus und ich will es spielen. Ich nehme an, dass es auch ein Säbelzahnschädel sein könnte, in den jemand einen Dolch gerammt hat, aber ich möchte mir lieber vorstellen, dass es da draußen ein Horrorspiel gibt, in dem ihr von fleischfressenden Einhörnern gejagt werdet. Dürfte Return to the Return of Oz sein.

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Als Nächstes fällt euch die Karte der Spielwelt in die Hand und wenn ihr sie neben die von Far Cry 4 legt, werdet ihr recht ähnliche Flussverläufe und Bergketten sehen. Ich persönlich finde die Vorstellung, dass man in Kyrat, nur zehntausend Jahre zuvor, spielt und dass es dann das Land Oros war, irgendwie cool. Das wäre sogar etwas, auf dem man aufbauen kann, wenn man darüber spricht, die Höhlen auch schon existieren und man weiß, dass später dort ein Tempel sein wird und so weiter. Das oder man behält es für sich und genießt die Vorfreude auf die Reddit-Threads, die da heißen „Ubisoft recycelt Karten!!“. Dachtet ihr, das würde keinem auffallen? Dabei ist es doch gar nicht so schlimm, das hätte sich locker zum Feature ausbauen lassen. Garantiert nicht recycelt ist der Wenja-Deutsch-Sprachführer. Hier hat sich Ubisoft richtig reingekniet und man kann es gar nicht genug würdigen: Sie haben die vor zigtausenden Jahren ausgestorbene Sprache Wenja exhumiert, einen der wenigen Experten dafür gefunden und dann noch für die drei Stämme leichte Variationen dieser Sprache ausgearbeitet. Fantastisch, es ist die Art von Liebe zum Detail, die oft zu wenig gewürdigt wird. Außerdem kann es lebenswichtig für euch sein. Stellt euch nur mal vor, ihr reist in der Zeit zurück. So was passiert ja dauernd. Und da seht ihr dann, dass Säbelzahntiger sich einem Dorf nähern. Ist doch praktisch, gleich die richtigen Worte parat zu haben und nicht Säbelzahntiger-Pantomime veranstalten zu müssen. Im Anschluss können Sätze wie „Es tut mir leid, dass dein Mann Säbelzahntigerfutter wurde. Samstag schon was vor?“ auch das eigene Sozialleben in der Urzeit verbessern. Den richtigen Soundtrack zum Lernen habt ihr sogar ausnahmsweise mal in CD-Form dabei und nicht nur das: Es sind auch Wenja-Sprachbeispiele drauf, damit ihr bei der Aussprache nicht raten müsst.

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Und dann ist da schließlich noch das Spiel, das wirklich nicht schlecht ist, sondern geradezu übelst nice. Es ist halt nicht das innovativste aller Open-World-Spiele, sein Nahkampf könnte mehr reißen, es hat aber auch viele positive Seiten, die ihr hier im Test zu Far Cry: Primal nachlesen könnt. Und da es ja eine Collector's Edition ist, bekommt ihr gleich noch ein paar DLCs dazu, um das Vergnügen abzurunden.

The Division

Schnellvorlauf, vom Anfang der Menschheit zu ihrem Ende. In New York bricht eine menschengemachte Pandemie aus und innerhalb kürzester Zeit die so mühsam aufgebaute Zivilisation zusammen. Die Waffen sind moderner, aber die Safehouses sind eigentlich auch nur Höhlen, die man zum Jagen verlässt. In dieser Zukunft gibt es auch Uschankas, aber nur im Spiel. Hier bekommt ihr eine klassische, grün-graue und damit sehr tragbare und stylische Mütze für die letzten kalten Tage dieses eh schon warmen Winters. So mag ich meine Gaming-Klamotten: praktisch, tragbar und dezent gebrandet. Das T-Shirt dagegen ist nicht so sonderlich dezent und der Wahlspruch der Division mag auf Nicht-Eingeweihte etwas verwirrend wirken. „When Society falls, we rise.“ Aber vielleicht tragt ihr es ja unter dem wiederum sehr zurückhaltenden Kapuzenpulli, der lediglich den gestickten Namen des Spiels auf der Brust trägt und wie sein Far-Cry-Primal-Gegenstück einen haptisch angenehmen und relativ hochwertigen Eindruck macht.

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Derart gewandet geht es an die große Kiste, die The Division Sleeper Agent Edition, ebenfalls für den PC. Erneut, das Ding scheint im regulären Handel zumindest zum allergrößten Teil ausverkauft. Erscheinen diese Boxen wirklich in so kleiner, limitierter Stückzahl? Oder kauft wirklich jeder so eine, sodass auch die große Zahl dann alle ist? Kann ich mir nicht vorstellen, die Kiste kostet richtig Geld. Andererseits, diese Edition hat schon was. Erst einmal sieht die Kiste richtig nach was aus. Das Artwork macht was her und die Pappe des Schiebekonstrukts - natürlich auch hier nur verschweißt - ist stabil, da gibt es ja manchmal auch andere Kandidaten. Innen findet ihr ein Poster, das ich mir niemals an die Wand hängen würde. Irgend so ein Typ mit 'ner Mütze und Knarre, Grau in Grau, „Save, what remains“, ach nö, das geht besser. Für Inspirationen hätten die Postergestalter nicht weit gucken müssen, schließlich liegt gleich das Artbook daneben und da sind weit schickere Motive drin. Es ist nicht das umfangreichste seiner Art, aber hübsch aufgemacht und nett durchzublättern.

Kommen wir zu den Gimmicks, die große Boxen haben müssen. Es ist diesmal keine Figur, sondern man will euch die komplette Gaming-Immersion bieten. Das Armband mit dem Division-Logo könnte man erst für sonst was Gadgetiges halten, aber es ist nur ein Minisafe für wichtige Dinge auf der Reise. Geld, Pass, Malaria-Pillen… Halt, das war ein anderes Ubi-Spiel. Egal, was auch immer ihr so braucht, wandert in das Armband und ist dort sicher aufgehoben. Relativ zumindest, ich konnte nicht herausfinden, ob es wasserdicht ist. Das gilt auch für die komplett authentische, sogar orange beleuchtete The-Division-Armbanduhr, die wirklich funktioniert, wie extra betont wird. Natürlich funktioniert die, es ist eine digitale Armbanduhr. Das letzte Mal, dass die als Future-Tech galten, hatte Jane Fonda noch Katzenfutter und Nordvietnam vor sich. Davon abgesehen hat die einer Casio G-Shock nicht unähnliche Uhr was, auch das Schwarz-Orange-Design ist etwas, das man tragen könnte. Aber mal im losen Kontext: Warum leuchtet immer was in den Tom-Clancy-Games? In The Division ist Stealth jetzt nicht so ein großer Faktor, aber zum Beispiel in Splinter Cell? Wenn der Terrorist in Richtung der dunklen Ecke guckt, denkt der sich dann „Alles ruhig, nichts zu sehen, nur drei leuchtende grüne Punkte. Nichts, worüber ich mir Gedanken machen müsste“? Habe ich nie ganz verstanden. Aber manchmal ist Stil vielleicht doch alles und Tarnung nichts.

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Das Spiel selbst ist natürlich das große Ding der Stunde, und das nicht nur, weil es gerade nicht so viel direkte Konkurrenz gibt. Das intelligente Koop-Shooter-RPG-MMO-Crossover bietet lange Spaß, egal ob allein oder mit Freunden, ob in der „sicheren“ Stadt oder der Day-Z-Light-Dark-Zone. Was es alles kann, könnt ihr hier im Test zu The Division nachlesen.

Danke also noch mal an Ubisoft für dieses großartige Paket, bei dem einer von euch nicht nur von Bauch bis Kopf eingekleidet wird, sondern auch zwei vergriffene Collector's-Editionen gewinnen kann.

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Über den Autor:

Martin Woger

Martin Woger

Chefredakteur  |  martinwoger

Chefredakteur seit 2011, Gamer seit 1984, Mensch seit 1975, mag PC-Engines und alles sonst, was nicht FIFA oder RTS heißt.

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