Performance-Analyse: Mirror's Edge Catalyst - Digital Foundry

Die finale Konsolenversion zeigt deutliche Verbesserungen gegenüber der Beta.

Mit dem Wechsel zu Frostbite 3 für diesen Reboot strebt Mirror's Edge: Catalyst eine Framerate von 60 FPS gegenüber den 30 FPS des Last-Gen-Debüts an. Als wir vor ein paar Wochen die Beta spielten, machten sich die Verbesserungen der Spielbarkeit und Controllereingaben sofort bemerkbar, das Gameplay fühlte sich deutlich verfeinerter an. Die Framerates waren jedoch alles andere als stabil. Während die PlayStation 4 immerhin ein angemessenes Maß an Stabilität bot, hatte die Xbox One oftmals über längere Zeiträume hinweg damit zu kämpfen, die 60 FPS zu erreichen. Aber DICE rühmt sich selbst mit seinen Fähigkeiten zur Optimierung und die gute Nachricht ist, dass die finale Version gegenüber der Beta eine deutliche Verbesserung der Performance bietet.

Das bedeutet, dass das Spiel sehr viel fester an seinem 60-FPS-Ziel festhält. Die Verbesserung der Performance macht sich auf der PS4 nur leicht bemerkbar, aber auf der Xbox One macht man einen großen Sprung nach vorne und es läuft deutlich geschmeidiger als bei unserem letzten Blick auf das Spiel. In der Beta schwankte die Framerate allgemein zwischen 40 und 60 FPS, aber jetzt steht die Performance der Action selten im Weg - abgesehen von ein paar anspruchsvollen Szenen.

Einige Sequenzen verursachen spürbare Probleme - während der Flucht aus den Elysium Labs bricht die Framerate an einem seltenen Punkt bis auf 40 FPS ein. Hier hat die Engine scheinbar damit zu kämpfen, die Daten für den nächsten Abschnitt der Map zu streamen. Das ist keine tolle Situation, aber das Positive ist, dass die Performance selten allzu lange einbricht. Diese Instabilität dauert nicht länger als eine Sekunde. Dank der Optimierungen, die DICE seit der Beta vorgenommen hat, ist das Spielerlebnis auf der Xbox One nun weitestgehend auf einem Niveau mit der PS4, was die grundlegende Performance betrifft.

Die Performance von Mirror's Edge: Catalyst im Vergleich zwischen PS4 und Xbox One - seit der Beta hat es auf Microsofts Konsole deutliche Verbesserungen gegeben...

Auf der PS4 gab es für die finale Version weniger Verbesserungen. Streaming-bezogene Probleme wurden leicht reduziert - wie bei der Xbox One -, Spitzen bis 100 ms treten weniger oft auf. Die Framerate bleibt ähnlich wie in der Beta, gelegentlich fällt sie in den mittleren bis hohen 50er Bereich. Es sind keine perfekten 60 FPS, aber erfreulicherweise stört das selten die Action, was zu einem überwiegend flüssigen Spielerlebnis über längere Zeiträume hinweg führt. Es ist ein Bereich, in dem wohl keine großen Verbesserungen nötig waren und das Resultat in der finalen Version ist immer noch gut.

Was die Zwischensequenzen betrifft, setzt man wie in der Beta auf vorgerenderte Videos, vor allem zum Start und Ende eines Levels. Diese Videos werden mit 30 FPS abgespielt, während die In-Engine-Sequenzen mit 60 FPS laufen. Die gute Nachricht ist, dass die störenden Ruckler aus der Beta (wir beobachteten Einbrüche bis unter die 20-FPS-Marke), für die finale Version stark minimiert wurden. Das Schlimmste, was wir gesehen haben, waren gelegentliche Single-Frame-Drops.

Beide Current-Gen-Maschinen bieten eine deutlich verbesserte Framerate - aber die Grafikeinstellungen wurden seit der Beta sichtbar verändert. Motion Blur wurde komplett entfernt und es gibt weder auf der PS4 noch auf der Xbox One eine Option, um es manuell zu aktivieren. Das Fehlen des Effekts scheint bei der Performance auf der PS4 keinen Unterschied auszumachen, was womöglich darauf hindeutet, dass es mehr eine künstlerische Entscheidung war und keine technische Notwendigkeit. Davon abgesehen hat sich die Draw Distance seit der Beta verbessert - besonders auf der Xbox One -, während auch am Beleuchtungsmodell einige Optimierungen vorgenommen wurden, was sich in unterschiedlichen Sättigungsgraden und Lichtquellen in vielen Szenen zeigt.

Die finale Version von Mirror's Edge: Catalyst ist in einem sehr viel besseren Zustand und abgesehen vom entfernten Motion Blur sind diese anderen Verbesserungen der Grafik und Framerates eine willkommene Überraschung. Dennoch unterscheidet die Bildqualität die beiden Konsolenversionen: Die PS4 bietet eine schärfere 900p-Präsentation gegenüber dem raueren 720p-Setup der Xbox One. Allerdings liegt die Performance in den meisten Szenen nun meist auf einem Niveau, der Hauptvorteil der PS4 ist also das klarere Bild. Die ersten Impressionen deuten eine souveräne Vorstellung von DICE an und zeigen, wie fleißig das Team daran gearbeitet hat, das Spiel bis zum Launch-Tag zu optimieren.

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