Overwatch Lucio Guide – kämpfen mit dem Schallverstärker, an Wänden skaten

So nutzt ihr Lucios Schallverstärker im Kampf, stoßt Gegner Abgründe hinunter und verwirrt sie, indem ihr an Wänden entlang skatet.

Lucios Fähigkeiten sind auf den ersten Blick recht einfach gestrickt, allerdings zeigt sich ihr wahres Potenzial erst mit mehr Spielerfahrung. Welche wichtige Aspekte und Tricks euch dabei helfen, euch und eure Verbündeten am Leben zu halten und wie ihr euch als lästiges Ziel für eure Gegner erweist, erfahrt ihr nachfolgend.

Schallverstärker - Schallprojektile (primärer Feuermodus) (linke Maustaste)

Lucio feuert vier Schallprojektile in einer schnellen Salve auf seine Gegner ab. Zwischen jeder Salve ist eine kurze Pause, ehe das 20-Schuss-Magazin vollständig aufgebraucht ist und nach 1,25 zum Nachladen beansprucht. Die Schallprojektile bewegen sich mit mäßiger Geschwindigkeit in gerader Richtung auf den anvisierten Punkt zu und bekommen entgegen der meisten Waffen keinen Schadensabzug bei hoher Distanz. Das bedeutet: Egal, wie weit ein Gegner entfernt ist, der Schaden bleibt bei allen Kampfreichweiten gleich - nämlich 16 Punkte pro Projektil (64 wenn alle Schüsse einer Salve treffen).

Auch wenn Kopftreffer mit der Waffe möglich sind, fällt der allgemeine Schaden vergleichsweise recht niedrig aus. Lucios stärken liegen eher in seinen Auren und seinem Ultimate. Dafür eignen sich die Schallprojektile ganz hervorragend dafür, Engstellen oder Punkte, an denen der Gegner auftauchen könnte, mit Speerfeuer zu belegen. Grundsätzlich solltet ihr als Lucio ruhig dazu übergehen, die Projektile recht verschwenderisch in die Richtung eurer Gegner zu verballern - ihr werdet überrascht sein, wie oft ahnungslose Gegner in die langsamen Geschosse hineinlaufen.

Schallverstärker - Schallimpuls (sekundärer Feuermodus) (rechte Maustaste)

Lucios alternativer Feuermodus erzeugt einen Schallimpuls, der mit 25 Punkten zwar nur geringen Schaden anrichtet, dafür getroffene Ziele aber stark zurückstößt. Für jeden Schallimpuls werden vier Schuss aus dem 20-Schuss-Magazin verbraucht, wobei der Feuermodus nur alle vier Sekunden eingesetzt werden kann. Kopftreffer sind damit übrigens nicht möglich.

Es gibt nur sehr wenige Attacken im Spiel, die eine vergleichbare oder eine größere Rückstoßwirkung haben (beispielsweise Pharahs Erschütterungsimpuls). Aus diesem Grund ist Lucio auch für seine Umgebungskills gefürchtet, die zugleich einen wichtigen Aspekt bei der Meisterung des Helden darstellen.

Es gibt einige Karten wie Route 66, Gibraltar und natürlich Ilios, auf denen ihr unachtsame Gegner mehr oder weniger leicht in den tödlichen Abgrund kicken könnt. Der Schallimpuls ist aber nicht nur für Umgebungskills prädestiniert, sondern hilft euch und euren Verbündeten auch dabei, gefährliche Situationen zu entschärfen. Beispielsweise könnt ihr Genji damit extrem auf die Nerven fallen, wenn ihr ihn immer wieder wegkickt, während er versucht, euch oder euren Verbündeten mit seinem Ultimate "Drachenklinge" auf den Pelz zu rücken. Es gibt noch viele weitere Beispiele:
- Winston bei aktiven Ultimate "Dschungelwut",
- Mei, wenn sie euch mit ihrem Froststrahl zu nahe kommt,
- Reinhardt und seinem Hammer,
- Roadhog, nachdem er euch mit seinem Haken erwischt hat,
- McCree, damit er euch nicht mit Blendgranate und Kugelhagel zu nahe kommt,
- Zarya, damit sie nicht ihren Kurzreichweiten-Partikelstrahl verwenden kann,
- Reaper, damit euch nicht alle Schrotkugeln treffen.

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Wall Ride (passiv) (Leertaste)

Einer der größten Vorteile von Lucio ist seine Mobilität, die nicht vor Wänden haltmacht. Zu seinem akustischen Anzug gehören Hoverskates, mit denen er durch Gedrückthalten der Leertaste für kurze Zeit an Wänden entlang skaten kann. Diese kurze Dauer lässt sich durch weitere Sprünge oder Sprünge an eine andere Wand plus erneutes Gedrückthalten der Leertaste verlängern. Erfahrene Spieler können mit der passiven Fähigkeit quasi unbegrenzt an Wänden entlang skaten. Dazu ist aber viel Praxis vonnöten. Hinzu kommt das erforderliche Wissen, an welchen Stellen man von Wand zu Wand skaten kann, um das Ganze am Laufen zu halten.

Das Wandskaten dient vor allem dazu, ein sehr schwer zu treffendes Ziel für den Gegner abzugeben, da man sich in der Regel an Positionen befindet, an denen üblicherweise niemand vermutet wird. Zudem kann man damit kleinere Abkürzungen nehmen oder höher gelegene Orte erklimmen. Letzteres, oft als „wall climbing" bezeichnet, ist der Höhepunkt, den es beim Meistern der Hoverskates zu erreichen gilt. Dabei nutzt man zwei benachbarte Wände, um daran immer weiter nach oben hin und her zu springen, um beispielsweise auf Dächer zu gelangen.

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Über den Autor:

Markus Hensel

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