Jedes Kartenpaket in Gwent lässt euch eine seltene Karte auswählen

Hier läuft es etwas anders.

Bei den Kartenpaketen in Kartenspielen spielt das Zufallsprinzip stets eine große Rolle. Oftmals bekommt ihr dadurch eine Menge Karten, die ihr entweder gar nicht wollt oder schon habt.

In CD Projekts Gwent wird das Ganze etwas anders laufen. Öffnet ihr dort ein Kartenpaket, präsentiert euch das Spiel drei Karten, die mindestens selten sind. Davon könnt ihr eine auswählen und die restlichen vier Karten des Pakets werden dann zufällig ausgewählt.

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Dadurch möchte man den Spielern bis zu einem gewissen Grad eine Wahlmöglichkeit bieten. Gehören zwei der drei Karten zu einer Fraktion, die ihr nicht spielt, könnt ihr diese also ignorieren und die dritte Option wählen.

„Wir haben allgemein unsere eigenen Ansichten zu Kartenspielen und wir dachten, dass diese Innovation den Frust reduzieren würde, den man manchmal hat, wenn man all die Karten bekommt, die man nicht möchte", erklärt Principal Narrative Designer Mateusz Tomaszkiewicz.

„Dadurch erhaltet ihr zumindest ein gewisses Maß an Kontrolle und bekommt das Gefühl, dass ihr das wählen könnt, was euch am besten gefällt. Wir sind fair gegenüber den Spielern und glauben, dass das etwas ist, was ihnen Freude bereitet und ihr Spielerlebnis verbessert."

Gwent ist ein Free-to-play-Spiel, neue Kartenpakete könnt ihr mit Echtgeld oder mit der Ingame-Währung kaufen. Wie viel sie kosten werden, steht noch nicht fest. Zum Start gibt es mit den Northern Kingdoms, den Scoia'tael, Skellige und Monstern vier Fraktionen, Nilfgaard folgt später.

Von jeder Karte gibt es zwei Versionen: Standard und Premium. Bei den Premium-Karten gibt es Animationen zu sehen, die Standard-Karten bieten statische Bilder. Die Premium-Karten findet ihr zufällig in den Kartenpaketen.

Darüber hinaus enthält Gwent zum Start eine rund zehn Stunden lange Kampagne. Diese bietet eine Open-World-Map, die ihr aus der Top-Down-Perspektive erkundet, Zwischensequenzen und Sprachausgabe. An der Story dafür arbeitet Karolina Stachyra, die schon für die Blood-Baron-Geschichte in The Witcher 3 verantwortlich war.

„Um ehrlich zu sein mag ich Kartenspiele wirklich gern. Ich spiele viele von ihnen. Und mir fehlt immer etwas in der Art. Ich wollte schon immer meine eigene Armee aufbauen und mich im Kartenspiel vertiefen. Ich liebe die Kartenspiele, weil die Karten so schön sind und ich sie gerne sammle. Aber in den meisten von ihnen geht es nur um den kompetitiven Multiplayer-Modus. Ich mag das, aber ich bin kein Hardcore-Spieler. Ich spiele es von Zeit zu Zeit", so Tomaszkiewicz.

Als Inspiration für die Gestaltung der Kampagne diente ihm zufolge Capybara Games' Strategiespiel Might & Magic: Clash of Heroes.

Letzten Endes möchte man für jede Fraktion des Spiels eine eigene Kampagne veröffentlichen. Und hier muss man sich auch nicht zwingend an die Regeln aus dem Multiplayer-Part des Spiels halten.

„Ich kann euch mit Gegnern konfrontieren, die nicht die üblichen Regeln für die Zusammenstellung des Decks befolgen", sagt er.

„Wenn ihr zum Beispiel in einen Sumpf kommt, könnte ich sagen, dass ihr dort keine Belagerungswaffen einsetzen könnt, weil sie nicht durch den Sumpf kommen würden. Es gibt also eine Menge Möglichkeiten, um euch zu fesseln und euch vor verschiedene Herausforderungen zu stellen."

Erscheinen soll Gwent noch in diesem Jahr für PC, PlayStation 4 und Xbox One.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News  |  f1r3storm

Seit 2006 bei Eurogamer.de und spielt hauptsächlich auf Konsolen. Mag Sci-Fi, Star Wars UND Star Trek. @f1r3storm auf Twitter.

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