Nach der Euphorie: Nintendos Aktienkurs fällt wieder

Scheinbar realisieren die Aktionäre, dass Nintendo Pokémon Go nicht besitzt.

Nachdem Nintendos Aktienkurs im Zuge der Veröffentlichung von Pokémon Go rasant angestiegen ist, scheint die anfängliche Euphorie vorbei zu sein und er fällt wieder.

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Scheinbar haben die Aktionäre mittlerweile auch realisiert, dass Nintendo selbst das Spiel gar nicht entwickelt.

Zuvor hatte Nintendo selbst betont, nur in begrenztem Maße Geld zu erhalten, da man die App nicht besitze, berichtet BBC News.

"Unter Berücksichtigung der aktuellen Situation wird das Unternehmen seine finanzielle Prognose nicht anpassen", so Nintendo. Anders gesagt: Trotz des großen Erfolges von Pokémon Go rechnete das Unternehmen nicht mit einer dramatischen Verbesserung der eigenen Bilanzen. Unglücklich wird man über den gestiegenen Aktienkurs aber auch nicht sein.

Entwickelt wurde Pokémon Go von Niantic, dafür konnte man die Pokémon-Lizenz von The Pokémon Company gewinnen. Nintendo besitzt wiederum ein Drittel von The Pokémon Company und wird etwas Geld durch die Lizenzgebühren erhalten - wie viel genau, ist jedoch unklar.

Dennoch könnte Nintendo auf andere Art und Weise profitieren, denn womöglich könnte sich der Erfolg auf das Interesse an den kommenden Mobile-Spielen zu Animal Crossing und Fire Emblem sowie den 3DS-Titeln Pokémon Sonne und Pokémon Mond auswirken.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News  |  f1r3storm

Seit 2006 bei Eurogamer.de und spielt hauptsächlich auf Konsolen. Mag Sci-Fi, Star Wars UND Star Trek. @f1r3storm auf Twitter.

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