Pokémon-Go-Spieler werden aufgefordert, nicht rund um Fukushima zu jagen

Man fordert Niantic auf, den Ort auszuschließen.

Tokyo Electric Power Company Holdings (Tepco) hat Pokémon-Go-Entwickler Niantic aufgefordert, das Gebiet rund um das Fukushima-Daiichi-Atomkraftwerk aus seiner Datenbank zu entfernen.

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Das Unternehmen hatte entdeckt, dass Pokémon auch auf dem dortigen Gelände auftauchen. Das Atomkraftwerk wurde im März 2011 nach einem Erdbeben und dem darauf folgenden Tsunami teilweise zerstört, in der Umgebung besteht immer noch Gefahr durch erhöhte Strahlungswerte.

Pokémon wurden außerdem bei den Fukushima-Daini- und Kashiwazaki-Kariwa-Kraftwerken entdeckt.

Im Zuge dessen hat das Unternehmen eine Sicherheitswarnung herausgegeben, berichtet der Guardian. Zuvor waren in den USA drei Teenager in das Gelände eines Kraftwerks eingedrungen, um dort auf die Jagd nach Pokémon zu geben. Zugleich hat Tepco übrigens seinen Mitarbeitern verboten, vor Ort die App zu nutzen.

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Es ist nicht der erste Vorfall dieser Art in Japan. Zuvor hatte die Stadt Nagasaki darum gebeten, Pokémon aus dem Friedenspark der Stadt zu entfernen, der Opfern des Atombombenabwurfs von 1945 gewidmet ist.

Entwickler Niantic hat in der Vergangenheit bereits betont, dass man solche Aufforderungen ernsthaft prüfen wird.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

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Leitender Redakteur News  |  f1r3storm

Seit 2006 bei Eurogamer.de und spielt hauptsächlich auf Konsolen. Mag Sci-Fi, Star Wars UND Star Trek. @f1r3storm auf Twitter.

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