Letztmonatiges Ghostbusters-Spiel anscheinend in nur acht Monaten entwickelt - Bericht

Sieht nicht gut aus für den Entwickler.

Das letzten Monat erschienene Ghostbusters-Spiel, ein leichenblasser Twin-Stick-Shooter, der keine weitere Beachtung erfuhr, wurde anscheinend in nur acht Monaten entwickelt.

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Zu entnehmen ist dies einem Bericht von Kotaku, demzufolge das zuständige Entwicklerstudio Fireforge Games nur drei Tage nach der Veröffentlichung, am 15. Juli, Insolvenz anmelden musste.

Die generelle Situation dort scheint ein wenig... schwierig zu sein. Im Jahre 2011 von Ex-Blizzard-Mitarbeiter Tim Campbell im kalifornischen Irvine gegründet, musste das Studio die Arbeit an zwei MOBA-ähnlichen Projekten niederlegen.

Eines davon mit dem Codenamen Atlas wurde durch den chinesischen Publisher Tencent finanziert, der gleichzeitig 37% der Fireforge-Anteile hält. Fireforge schuldet Tencent den Aufzeichnungen zufolge anscheinend 11,3 Mio. Dollar.

Das andere Spiel - Codename Zeus - entstand im Auftrag des Hardware-Herstellers Razer. Und aus dem Razer-Umfeld sah sich Fireforge der Klage eines Privatunternehmens aus Singapur ausgesetzt: Min Productions. Eigentümer: Razer-CEO Min-Liang Tan.

Streitpunkt hierbei ist, der Entwickler sei nicht imstande gewesen, den Vertrag zu erfüllen, und hätte das Geld angeblich in die Entwicklung von Atlas gesteckt. Das Verfahren ruht derzeit, während Fireforge seine wichtigen Dinge regelt. Gut vorstellbar also, dass sie in nicht mal einem Jahr das fragliche Ghostbusters-Spiel für Activision auf den Weg brachten.

Dass die Welt besser ohne ausgekommen wäre, zeigt unser Ghostbusters-Test, der mit "Überteuert, monoton und nach einigen Stunden schon wieder vorbei" nichts zurücklässt, was sich irgendjemand eingerahmt über den Kamin hängen würde.

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Über den Autor:

Sebastian Thor

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Freier Redakteur - Eurogamer.de

Steht auf Bier und Bloodsport. Mag weiche Sofas und verliert sich gern in Gedanken an dies und das. Seit 2014 bei Eurogamer dabei, aktuell als freier Redakteur.

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